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Dr. Kremer & Team

Brustimplantat-Austausch (Kapselentfernung)

Brustimplant-AustauschEin Austausch eines Brustimplantates ist ein Eingriff, bei dem ältere Silikonprothesen gegen moderne kochsalzgefüllte Implantate oder ggf. gegen neue Silikonprothesen ausgetauscht werden. Diese Behandlung kann evtl. auch notwendig werden, wenn eine narbige Kapsel um die Brustprothese entfernt werden muss, die das Implantat evtl. sogar verschoben hat oder Schmerzen verursacht.

Seit den 60er Jahren haben sich Frauen weltweit Brustimplantate einsetzen lassen und viele befürworten dies nach wie vor. Einige Frauen haben jedoch in den 90er Jahren mit Silikongel-gefüllten Implantaten Probleme gehabt, was zu einer öffentlichen Diskussion über die Sicherheit dieser Implantate geführt hat.

Die durchschnittliche Lebensdauer eine Silikonimplantates wird heute allgemein mit etwa 10 Jahren angesetzt. Aus diesem Grund überlegen sich Patientinnen, die vor einigen Jahren Silikongel-gefüllte Implantate bekommen haben, ob sie diese gegen Kochsalz-gefüllte Implantate austauschen sollten. In den vergangenen Jahren wurden Vermutungen über einen evtl. Zusammenhang zwischen einem Silikongel-Leck und chronischen Zuständen wie Dauermüdigkeit oder gar Lupus erythematodes aufgestellt. Während es bis heute keinerlei medizinische Beweise zur Erhärtung dieser Theorien gibt, besteht nach wie vor eine Kontroverse über Silikongel-Implantate.

Vor einiger Zeit hat die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) offiziell festgelegt, dass Kochsalz-gefüllte Implantate der Hersteller Mentor und McGhan zur Brustvergrößerung sicher verwendet werden können. Anders als Silikongel kann die sterile Kochsalzlösung problemlos vom Körper aufgenommen werden ohne Nebenwirkungen zu verursachen. Das heißt, dass diese Implantatfüllung nicht die gleichen Risikomöglichkeiten wie Silikongel darstellt.

Wenn Sie an einem Implantat-Austausch Interesse haben, können Ihnen die folgenden Informationen einen ersten Einblick in dieses Behandlungsverfahren geben. Für ausführlichere Informationen darüber, wie diese Behandlung Ihnen helfen kann, vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin mit Dr. Kremer.

FAQHäufig gestellte Fragen zum Thema Brustimplantat-Austausch hat Dr. Kremer für Sie hier zusammengestellt:




Was sind die idealen Patientenvoraussetzungen?

Im Allgemeinen sind Frauen für einen Brustimplantat-Austausch am besten geeignet, die:

  • über 18 Jahre alt sind
  • z.Zt. nicht schwanger sind und nicht stillen
  • in gutem allgemeinen Gesundheitszustand sind
  • psychisch stabil sind
  • ihr Aussehen verbessern wollen
  • realistische Erwartungen haben
  • bisher noch keinen Implantat-Austausch hatten

 

Die genannten Kriterien sind nur einige von denen, die Dr. Kremer für seine Entscheidung berücksichtigt ob ein Brustimplantat-Austausch für Sie sinnvoll ist.

Was kann mit dieser Operation erreicht werden?

Ein Implantat-Austausch mit Kochsalz-gefüllten Implantaten erlaubt Patientinnen das Risiko zu verringern und gleichzeitig vollere und größere Brüste zu behalten. Die beiden o.g. Hersteller von Kochsalz-gefüllten Brustimplantaten geben eine Produktgarantie auf Lebenszeit.

Was geschieht bei der persönlichen Beratung?

Während der persönlichen Beratung haben Sie die Gelegenheit mit Dr. Kremer über die Änderungen zu sprechen, die Sie am Aussehen ihrer Brüste gerne vornehmen lassen möchten. Da es sich hierbei um eine sehr persönliche Entscheidung handelt, nehmen Sie sich bitte die Zeit Ihre Bedenken und Vorstellungen genau zu besprechen, insbesondere auch, was die gewünschte Größe und Form der Implantate betrifft.

Dr. Kremer wird Ihnen dann die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, die Operation einschließlich Narkose erklären und auf die jeweiligen Risiken und Komplikationsmöglichkeiten hinweisen. Bitte sagen Sie ihm auch alle Medikamente, die Sie z.Zt. einnehmen und ob Sie irgendwelche Vorerkrankungen haben.

Stellen Sie bitte alle Fragen, die Sie zu dieser Behandlungsform haben. Anhand dieser Informationen können Sie sich dann weitere Gedanken machen und eine Entscheidung treffen.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Während der Operation eröffnet Dr. Kremer die früheren Narben, um dadurch die alten Implantate zu entfernen und um die neuen Implantate einzusetzen. Wenn eine Kapselfibrose besteht, wird diese eingeschnitten oder manchmal auch vollständig entfernt. Das hängt vom Befund bei Ihnen ab. Abhängig von Ihrer Gewebebeschaffenheit werden die neuen Implantate entweder an die gleiche oder eine andere Stelle gesetzt. Das hängt von der Brustform, der Dicke des Unterhautfettgewebes und dem Ausmaß der vorliegenden Kapsel ab.

Die Operation wird meist in Vollnarkose durchgeführt.

Wie lange dauert die Operation?

Ein Implantat-Austausch bzw. eine Kapselentfernung kann 1-3 Stunden dauern. Das hängt vom Befund Ihrer Brust, dem Vorliegen einer Kapselkontraktur, der jeweils verwendeten Technik und anderen Faktoren in Zusammenhang mit den früheren Implantaten ab.

Muss ich im Krankenhaus bleiben?

Wahrscheinlich nicht. Eine Brustvergrößerung wird meist ambulant in einer Tagesklinik durchgeführt. Sie können meist nach wenigen Stunden wieder nach Hause gebracht werden. Wenn Sie jedoch eine Infektion hatten oder eine starke Brustverhärtung, sollten Sie auf jeden Fall eine Nacht in der Klinik bleiben.

Wie viel Schmerzen werde ich haben?

Während eines Implantat-Austausches werden Gewebeschichten gedehnt, was nach der Operation dann Schmerzen verursacht. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Implantate unter die Brustmuskeln gesetzt worden sind oder die Platzierung des Brustimplantates geändert wird. Die Schmerzen sind während der ersten 48 Stunden am größten und verringern sich dann von Tag zu Tag, wobei sie mit entsprechenden Schmerzmitteln meist gut gelindert werden können.

Wenn Sie aufwachen fühlen Sie sich müde, abgeschlagen und im Brustbereich etwas gespannt. Es ist wichtig, dass Sie die Medikamente, die Ihnen Dr. Kremer verschrieben hat, auch einnehmen.

Was habe ich nach der Operation zu erwarten?

Ihre Brüste werden mit einem Kompressenverband und einem Spezial-BH verbunden sein, der die Brust stützt und schützen soll. Evtl. haben Sie auch Drainagen, die für einige Tage Wundflüssigkeit absaugen helfen.

Dr. Kremer wird Ihnen ein Antibiotikum verschreiben, dass Sie nach der Operation über einige Tage einnehmen müssen. Es wäre gut, wenn Sie das Rezept bereits vor der Operation einreichen und das Medikament in der Apotheke abholen würden.

Jemand sollte Sie unbedingt abholen und nach Hause fahren. Evtl. brauchen Sie zu Hause in den ersten Tagen nach der Operation auch etwas Hilfe.

Wie lange dauert es, bis ich mich von dem Eingriff wieder erholt habe?

Die Narben werden für einige Wochen gerötet sein, nach einigen Monaten blassen Sie dann ab. Es ist sehr wichtig, dass Sie den Ablauf nach der Operation genau mit Dr. Kremer besprechen. Wenn Sie seine Anweisungen befolgen, sollten Sie sich problemlos und schnell von dem Eingriff erholen. Denken Sie bitte auch an Folgendes:

  • Ruhe ist wichtig für den Heilungsprozess. Ruhen Sie sich daher nach der Operation so viel wie möglich aus. Nehmen Sie viel Flüssigkeiten zu sich und stellen Sie bitte sicher, dass Sie die von Dr. Kremer verschriebenen Medikamente auch einnehmen.
  • Für mindestens 3-5 Tage sollten Sie Ihre Arme so wenig wie möglich bewegen. Heben Sie Ihre Ellenbogen nicht über das Niveau der Achseln. Das Gewebe heilt schneller, wenn Sie verhindern, dass die Muskel- und Bindegewebsschichten um das Brustimplantat ständig bewegt werden.
  • Sehr wahrscheinlich werden Sie schon nach wenigen Tagen leichtere Tätigkeiten ausführen können. Anstrengendere Tätigkeiten sollten Sie jedoch entsprechend den Anweisungen von Dr. Kremer für einige Wochen vermeiden.
  • Nach einigen Tagen wird der Verband abgenommen. Sie sollten den Stütz-BH jedoch noch über mehrere Wochen weiter tragen, um die Brust zu unterstützen.
  • Die Hautfäden werden nach 7-10 Tagen entfernt, es kann aber einige Wochen dauern, bis die Schwellung an sich zurückgeht. Aufgrund dieser normalen Gewebeschwellung können sich Ihre Brüste evtl. hart und unnatürlich anfühlen, aber das gibt sich normalerweise nach kurzer Zeit.
  • Weil es beim Implantat-Austausch erheblich Unterschiede bei der Operation gibt - von einem kurzen Eingriff ohne Kapselentfernung bei weichen Brüsten bis hin zu einer doch recht großen Operation mit ausgedehnter Kapselentfernung - besprechen Sie bitte mit Dr. Kremer, wann Sie wieder zu normaler Aktivität gelangen. Die Erholungszeit ist von Patient zu Patient unterschiedlich und hängt außerdem von der verwendeten Technik, der Implantat-Art und der Implantat-Platzierung ab, ebenso wie von Ihrem alltäglichen Aktivitätsniveau.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Leider gibt es keine Antwort darauf, wie lange Implantate halten. Das kann zwischen 6 und 8 Jahren und evtl. bis zu 15 Jahren sein und kann heute von niemandem genau vorhergesagt werden. Prinzipiell geben alle Hersteller auf dem EU-Mark derzeit eine zeitlich unbegrenzte Garantie auf ihre Implantate.

Vergessen Sie bitte auch nicht, dass größere Brüste eher eine Tendenz zum Durchhängen (sog. "Ptose") haben, gleichermaßen verhält es sich natürlich auch mit vergrößerten Brüsten. Die Schwerkraft macht - salopp gesagt - leider keine Ausnahmen! Nach zehn oder zwanzig Jahren sehen Patientinnen mit erfolgreicher Brustvergrößerung jedoch immer noch deutlich besser aus als Frauen, die diese Operation nicht hatten. Ob nach Jahren wegen Formveränderungen der Brust Implantate ausgetauscht werden müssen oder die Brüste zusätzlich gestrafft werden sollten, kann dann zu gegebenem Zeitpunkt immer noch entschieden werden.

Welche Komplikationen sind möglich, welche Risiken gibt es?

Folgende Komplikationsmöglichkeiten bestehen bei dieser Operation, wenn sie auch eher selten auftreten: postoperative Infektion, Nachblutung mit Hämatombildung, Ruptur des Implantates mit Volumenverlust und Leckage, Kapselkontraktur, Gefühlsverminderung von Brustwarze und Brusthaut sowie Verrutschen des Implantats.

Risiken:

In der Vergangenheit hat es eine rege Diskussion in der Öffentlichkeit über mögliche Nebenwirkungen von Silikon-gefüllten Brustimplantaten gegeben. Bis heute konnte jedoch kein Zusammenhang mit der Entstehung von Brustkrebs oder Rheuma nachgewiesen werden. Jede Operation birgt selbstverständlich gewisse Risiken und Komplikationsmöglichkeiten, wie z.B. Infektion, Nachblutungen, Risiken der Narkose oder die Notwendigkeit von weiteren Korrekturoperationen.

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Krebsentstehung beim Menschen und große klinische Untersuchungen haben sogar gezeigt, dass Brustkrebs bei Frauen, die Brustimplantate haben, sogar weniger häufig auftritt. In tierexperimentellen Studien an speziellen Rattenstämmen, die zur Ausbildung von Geschwülsten neigen, hat das Silikonmaterial aus Brustprothesen eine seltene Krebsart ausgelöst, was bei Menschen nicht nachgewiesen werden konnte.

Lesen Sie zu diesem Thema mehr auf der sehr informativen Webseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA).

Weitere spezielle Nebenwirkungen von Brustimplantaten können sein:

  • Kapselkontraktur: Dies tritt unvorhersehbar auf, wenn die natürliche Narbe um das Implantat (bindegewebige "Kapsel") sich zusammenzieht und sich die Brust zunehmend hart anfühlt. Kapselkontrakturen treten häufiger bei Silikongel-gefüllten Implantaten auf und seltener bei Kochsalz-gefüllten.
  • Gefühlsminderung von Brust oder Brustwarze: bessert sich zumeist innerhalb weniger Wochen, kann aber dauerhaft fortbestehen.
  • Ausbildung von Hautfalten: abhängig von Hautdicke, Implantatart- und -größe. Vor allem dann sichtbar, wenn sich das Implantat bewegt.
  • Ruptur: wenn das Implantat an Flüssigkeitsvolumen verliert, akut oder über längere Zeit. In diesem Fall sollte das Implantat ausgetauscht werden.

Die Informationen auf dieser Web-Seite sind nur als eine Einführung zum besseren Verständnis von kosmetischen plastischen Operationen gedacht und sollten nicht dazu verwendet werden um einzuschätzen, ob eine jeweilige Behandlung für Sie persönlich angezeigt ist. Ebenso wenig ist der Inhalt als eine Garantie für das Ergebnis einer Behandlung zu verstehen. Der beste Weg über Ihre persönlichen Möglichkeiten mit Hilfe der Plastischen Chirurgie zu erfahren ist es, eine persönliche Beratung mit Dr. Kremer zu vereinbaren, bei der spezifische Fragen im Hinblick auf Ihre individuelle Situation beantwortet werden können.
Ästhetische Plastische Chirurgie München
Dr. med. Michael A. Kremer

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