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Dr. Kremer & Team

Faltenbehandlung | Hautunterspritzungen in München

Hautunterspritzungen, Filler, Faltenunterspritzung, Botox, Silikon, Perform (München)

Hautunterspritzung-Botox Bio-Alcamid Dr. Kremer MünchenHautunterspritzungen - z.B. mit Botox, Bio-Alcamid, Hyaluronsäure etc.Fast jeder Mensch hat irgendwelche Hautunebenheiten. Bei einigen Menschen sind jedoch unangenehmer Weise Falten, Aknenarben oder Narben von Verletzungen sehr sichtbar. Früher gab es praktisch keine praktikablen Möglichkeiten diese Hautunebenheiten zu entfernen oder zumindest zu verbessern. Heutzutage gibt es jedoch eine Reihe von Behandlungsmethoden, um eine ebenere und schönere Haut zu bekommen.

Nachfolgend erhalten Sie Informationen über Füllmaterialien, mit deren Hilfe Konturunebenheiten, Narben und Falten unterspritzt werden können. Über die Behandlung von beweglichen, sog. "dynamischen" Falten, die durch unter der Haut liegende Muskelbewegungen verursacht werden ("Lachfältchen" um die Augen, den Mund und auf der Stirn), lesen Sie mehr im Kapitel Botulinum-Toxin A / Botox.

Wenn Sie sich für eine Hautunterspritzungsbehandlung zur Glättung bzw. Verjüngung Ihrer Haut interessieren, können Ihnen die folgenden Informationen einen ersten Einblick in diese Behandlungsverfahren geben.  Für ausführlichere Informationen darüber, wie eine Unterspritzungshandlung bzw. eine evtl. Kombination mit einer Botox-Behandlung Ihnen helfen kann, vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin mit Dr. Michael Kremer. Ein Interview zu diesem Thema finden Sie hier.

Es wird vorsorglich darauf aufmerksam gemacht, dass eine Hautunterspritzung ein medizinischer Eingriff ist, der nur von einem Arzt nach erfolgter Aufklärung durchgeführt werden darf. Eine solche medizinische Behandlung darf daher von Rechts wegen nicht von einer Kosmetikerin, einem Friseur oder in einem Tattoo-Studio durchgeführt werden. Auch ist es nicht genügend, wenn eine Behandlung "unter ärztlicher Aufsicht" suggeriert wird und die Behandlung von einem Nicht-Arzt durchgeführt wird. Sie werden auch sehen, dass die Kosten bei einer fachgerechten Behandlung durch einen Arzt nicht höher sein müssen und aufgrund der Möglichkeit örtlicher Betäubung weitaus angenehmer verlaufen wird.
Auch ist es uns zur Kenntnis gelangt, dass immer mehr Internisten oder gar Allgemeinärzte im Auftrag oder "unter Aufsicht" eines Plastischen Chirurgen Faltenunterspritzungen vornehmen. Es wäre so, als wenn ein Plastischer Chirurg unter Aufsicht eines Internisten Magen-Darm-Spiegelungen oder Herzultraschalluntersuchungen durchführen würde oder unter Aufsicht eines Allgemeinarztes bettlägrige Patienten im Altenheim untersuchen und behandeln würde. Fakt ist, dass ein Allgemeinarzt oder Internist in seiner gesamten Weiterbildung (5 Jahre) keinerlei Berührungspunkte mit der Anatomie des Gesichtes hat oder gar bei Operationen Gesichtsstrukturen behandelt hat - geschweige denn mit dem Thema "Ästhetische Chirurgie" in Berührung gekommen ist. Solches Wissen mag im Rahmen von Wochenendkursen bzw. Industrie Workshops angelernt worden sein, der finanzielle Aspekt mag hier jedoch möglicherweise im Vordergrund stehen. Die Beurteilung welche Gesichtsregion wie und mit welcher Füllsubstanz optimal behandelt werden kann, sollte am besten in den Händen von Plastischen Chirurgen bleiben, allenfalls spezialisierte Dermatologen, HNO-Ärzte oder Mund-Kiefer Gesichtschirurgen sollten nach unserem Verständnis solche Behandlungen durchführen.
In unserer Praxis werden sämtliche Unterspritzungebehandlungen zur Faltenkorrektur, Volumenaufbau oder Lippenvergrößerung ausschließlich von Dr. Michael Kremer vorgenommen, der sich für eine optimale Untersuchung, verantwortungsvolle Auswahl der jeweiligen Füllsubstanz und technisch perfekte und schmerzarme Durchführung verbürgt.

FAQHäufig gestellte Fragen zum Thema Hautunterspritzungen hat Dr. Kremer für Sie hier zusammengestellt:




Was kann mit Hautunterspritzungen erreicht werden?

Das Ziel dieser Behandlungsform ist die Entfernung von Hautfältchen und Konturunebenheiten durch Unterfütterung bzw. sozusagen "Aufpolsterung" der Haut. Dadurch können natürliche Konturen wiederhergestellt werden und ein jugendlicheres Aussehen erreicht werden.

Für Unterspritzung finden eine Reihe unterschiedlicher Substanzen Anwendung, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Die derzeit am häufigsten verwendeten Substanzen sind unten aufgeführt. Man unterscheidet zwischen auflösbaren ("resorbierbaren") und dauerhaften ("nicht-resorbierbaren" oder permanenten) Substanzen.

Auflösbare Substanzen:

Hyaluronsäure ist eine biotechnisch hergestellte, gelatineartige Substanz, welche keine Eiwweiße enthält und bei allen Menschen und Tieren als Zwischenzellsubtanz (Baumaterial) vorkommt. Nach heutigem Wissen kann Hyaluronsäure aufgrund fehlender Eiweiße keine Allergien oder sonstige Abstoßungsreaktionen auslösen. Hyaluronsäure mit einer kleinen Nadel in die Haut eingespritzt. Weil der Körper langsam die Hyaluronsäure abbaut, halten die Resultate im allgemeinen zwischen fünf und sechs Monaten. Das Verfahren kann je nach Bedarf wiederholt werden. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen soll der Körper durch die Behandlung zur Produktion eigener Hyaluronsäure angeregt werden. Es gibt Hyaluronsäuren unterschiedlicher Konsistenz (flüssig - geleeartig - fest), welche aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften sowie der unterschiedlichen Haltbarkeit im Körper je nach Arzt der Falte oder des Konturdefekts verwendet werden.

Radiesse® ist eine Arzt Calcium Phosphat Paste, welche wie Hyaluronsäure verwendet werden kann, jedoch nicht im Bereich der Lippen. Die Haltbarkeit im Körper wird vom Hersteller mit 1,5 Jahren angegeben, in dieser Zeit soll die Substanz zusätzlich die körpereigene Kollagenproduktion anregen, also einen teilweise dauerhaften Effekt haben, was wir aus unserer Erfahrung nicht bestätigen können. Diese Substanz ist ideal für Patienten, welche ein länger anhaltendes Ergebnis haben wollen, eine dauerhafte Unterspritzung noch nicht wollen.

Kollagen aus behandelter Rinder-Haut wird für Kollagenunterspritzungen verwendet um Falten oder Lippen vorübergehend aufzubauen. Obgleich es gereinigt wird, kann dieses Kollagen allergische Reaktionen in einigen Patienten verursachen, weil Eiweiße (Allergene) enthalten sind. Aus diesem Grund sollte ein Empfindlichkeits-Test vor der tatsächlichen Korrektur durchgeführt werden. Durch den Hersteller wird garantiert, dass die Substanz BSE frei ist. Kollagen wird ebenfalls mit einer dünnen Nadel in bzw. unter die Haut bzw. Hautfalten gespritzt. Weil der Körper das Kollagen auch langsam abbaut, halten die Resultate im allgemeinen zwischen sechs und sieben Monaten. Das Verfahren kann je nach Bedarf wiederholt werden. Durch die fehlende Allergiegefahr hat sich Hyaluronsäure gegenüber Kollagen in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. Wir verwenden Kollagen daher nur noch auf besonderen Wunsch oder bei ganz speziellen Situationen, es ist faktisch "out".

Dauerhafte Substanzen:

Die Industrie "erfindet" ständig "neue" dauerhafte Filler, mit denen jedoch dann immer nur wenig klinische Erfahrungen vorliegen. Dr. Michael Kremer hat sich auf langjährig klinisch erprobte Verfahren wie die dauerhafte Unterspritzung von Lippen und feinen oberflächlichen Falten mit hochreinem Silikonöl sowie Gesichtskonturierung und Behandlung von Konturunebenheiten (z.B. tiefe Narben oder Dellen nach Fettabsaugung) mit dem dauerhaften, einspritzbaren Gewebeimplantat Perform® (früherer Handelsname Bioalcamid®), einem Hydrogel, spezialisiert.

Über die Behandlung mit dem hoch-reinem, CE-zertifizierten Kieselsäureöl (Silikat) Dimeticon® (früherer Handelsname PMS 350®) liegen nunmehr klinische Erfahrungen seit über 20 Jahren aus Deutschland vor. Insgesamt ist Silikon, d.h. eigentlich das Silikon Polymer Polysiloxane, seit über 50 Jahren international erforscht, es gehört mit mehreren 100.000 Behandlungen weltweit zu den am besten untersuchten künstlichen Füllmaterialien. Es ist eine neutrale Substanz, die weder Allergien noch bösartige Reaktionen im Körper auslöst, auch verbleibt es am Implantationsort, d.h. es wandert nicht im Körper. Beim Unterspritzen werden sog. "Mikro-Implantate" gesetzt, die vom Körper innerhalb von 6-8 Wochen mit körpereigenem Bindegewebe ummantelt werden. Das neu gebildete Gewebe wird von kleinen Blutgefäßen versorgt, danach kommt es zu keiner weiteren Gewebeneubildung. Das Besondere an Dimeticon 350® ist, dass das Volumen, welches benötigt wird, nicht durch das Material selbst entsteht, sondern durch das neue körpereigene Bindegewebe. Daher muss zunächst eine Unterkorrektur angestrebt werden, bis die durch körpereigenes Bindegewebe bedingte Volumenzunahme beendet ist. Dann kann entschieden werden, ob eine weitere Unterspritzung notwendig ist. Das Silikonöl muss ausreichend tief unter die Lederhaut oder in den Muskel (Lippe) unterspritzt werden. Silikonöl kann wie andere dauerhaft eingespritzte Substanzen nicht wieder entfernt werden, aber genau das wollen viele Patienten, die es leid sind, ihre Lippen alle paar Monate mit Hyaluronsäure auffüllen zu lassen, was aus unserer Erfahrung nur wenige Wochen einen Effekt hat und meist eine tastbar knotige Lippe ergibt. Der erreichte Volumeneffekt unterliegt aber der natürlichen Alterung, also dem Rückgang des Bindegewebes, so dass auf Dauer, also über viele Jahre, das Ergebnis weniger wird. Aufgrund der Dauerhaftigkeit und des "Nicht-Rückgängig-Machens" kann eine Behandlung erst in zeitlichem Abstand zur Erstberatung und Aufklärung erfolgen und nicht bei der Erstberatung. Ihre Entscheidung sollte nach genauer Aufklärung durch Dr. Kremer wohlüberlegt sein. Lassen Sie sich im Übrigen nicht durch Horrorberichte über schlimme Nebenwirkungen durch z.B. unterspritztes Baumarkt-Silikon aus den Boulevard Medien irreführen, ein immer wieder "beliebtes" Skandalthema. Das wäre so als wenn sie hochwertige Sililkon Brustimplantate mit billigen Gummibällen aus China vergleichen würden oder Hyaluronsäure mit Fugenkitt. Wir erleben aus Patientenerzählungen, dass viele Ärzte negativ gegenüber Silikonunterspritzungen eingestellt sind, sind aber der Meinung, dass dies aus Unkenntnis, fehlendem Fortbildungswillen und überkommenen Ausbildungsdogmen ("Lehrmeinung") sowie Beeinflussung durch die resorbierbare Materialien herstellende Industrie ("Hyaluronsäure") herrührt. Für uns und unsere Patienten ist dies aber von Vorteil: somit konzentrieren sich die Patienten und die Erfahrung und der verantwortungsvolle Umgang mit diesem Produkt bei wenigen Ärzten, wie bei Dr. Kremer.

Perform® (früherer Handelsname Bio-Alcamid® ist eine Substanz, welche zu 97% aus Wasser besteht ("Hydrogel") und mit der eine dauerhafte Volumenvermehrung auch in großem Stil erreicht werden kann. Mehrere groß angelegte, prospektive wissenschaftliche Studien bei an HIV erkrankten Patienten, die unter Medikamenteneinnahme die typischen Hohlwangen ausbilden, konnten mit Erfolg durch Bio-Alcamid einen zufrieden stellenden und dauerhaften Gewebaufbau erreichen. Dr. M. Kremer verwendet diese Substanz seit vielen Jahren vor allem bei Gesichtsasymmetrien im Mittelgesichtsbereich, da hier teilweise so geringe Seitenunterschiede bestehen, welche nicht mit harten Gesichtimplantaten ausgeglichen werden können. Ebenso können Defekte nach z.B. unschönen Fettabsaugungen (Dellen) oder nach Unfällen ausgeglichen werden, vor allem, wenn kein Eigenmaterial (z.B. Fett) vorhanden ist. Das Ergebnis ist praktisch nach einer Behandlung - abgesehen von geringer Schwellung - so, wie es dauerhaft bleibt. Es kann auch wieder abgesaugt werden, sollte der Gewebeaufbau zu große sein, was aber in der Praxis nicht vorkommt und daher eher eine theoretische Möglichkeit ist. Für die Lippen ist Bio-Alcamid aus der Erfahrung von Dr. M. Kremer zu wenig weich, weshalb hier PMS Silikonöl (s.o.) empfohlen wird.

Weitere Produktinformationen zu Perform finden Sie hier: Perform-Information / Dokumentation PDF

Kunststofffäden: Eine dauerhafte Methode zur Faltenunterfütterung, die jedoch reversibel ist, ist das Einziehen von weichen Kunststofffäden aus PTFE (Avanta™, SoftForm™, Goretex™). Dies Materialien werden meist in örtlicher Betäubung unter die Haut eingezogen, dazu werden meist nur zwei kleine Schnitte benötigt. Das Material wird dann in die Form eines kleinen Schlauches gebracht und mit einer speziellen Nadel eingesetzt. Das Material bleibt unverändert ortständig, weil sich Narbengewebe um das Material herum bildet. Dies ermöglicht auch eine leichte Entfernbarkeit, falls dies später einmal erwünscht sein sollte oder falls eine Infektion auftritt, was in 2-5% passieren kann und dann eher in den ersten Wochen nach der Behandlung auftritt. Diese Behandlung wird immer seltener gewünscht, weil im Gegensatz zu Silikonöl nicht durch zusätzlichen Behandlungen weiter konturiert / modelliert werden kann. Auch sind die Fäden, die eher dick wie Spaghetti oder Maccaronis sind, tasbar und für manche Patienten, insbesondere in der Lippe fühlbar.

Anmerkung: Dr. Michael Kremer hat eine Unterspritzung mit den Mitteln Dermalife und Artecoll immer schon abgelehnt, da er regelmäßig Patienten in seiner Sprechstunde sieht, die nicht mehr wieder gut zu machende Fremdkörperreaktionen durchgemacht haben, die mit Verdickungen und Verfärbungen der Haut einhergehen. Diese sehr unschönen Folgezustände sind leider nur mit operativen Ausschneidungen dieser entstellten Bereiche möglich, was zu dauerhaften Narben führt. Interessanterweise bevorzugen Patienten, die das durchgemacht haben, lieber feine Operationsnarben als die über lange Zeit gehabten wulstigen Hautverdickungen, welche auf eine Fremdkörperreaktion mit den nicht abbaubaren, in Dermalife und Artecoll enthaltenen Kügelchen zurückzuführen sind. Dermalife ist bereits seit Jahren vom Markt genommen worden, es gibt Tausende von betroffenen Patienten.

Eigenfett-Unterspritzungen werden mit speziellen, sog. "Coleman"-Nadeln vorgenommen, die deutlich dicker sind als Einmal-Injektionsnadeln, zudem sind sie vorne stumpf und können beim Einspritzen keine kleinen Adern durchschneiden, es kommt daher kam zu Blutergüssen im Behandlungsbereich. Das verwendete Fett wird von einem anderen Bereich des Körpers entnommen - häufig vom Bauch, der Taillenregion oder den Oberschenkeln - und wird mit steriler Kochsalzlösung gereinigt, bevor es eingespritzt wird. Feine oberflächliche Fältchen können nicht mit Eigenfett direkt unterspritzt werden, da Eigenfett anders als Hyaluronsäure oder Kollagen nicht in die Ober- oder Lederhaut, sondern unter die Haut direkt ins Fett und Muskelgewebe eingebracht wird. Daher eignet es sich mehr zur Auffüllung größer Unebenheiten oder Regionen mit Gewebeschwund. Prinzipiell kann das Ergebnis einer Eigenfett-Unterspritzung als dauerhaft bezeichnet werden, wenn man berücksichtigt, dass etwa 60-70% der eingespritzten und sehr empfindlichen Fettzellen überleben.  Aus diesem Grund muss bei der Unterspritzung zunächst überkorrigiert werden, um den anzunehmenden Volumenverlust über die ersten Monate zu kompensieren. Aus der Erfahrung von Dr. Michael Kremer können gleich einige Spritzen Eigenfett mehr abgenommen werden und dann für ein paar Monate tief gefroren werden. Nach spätestens einem halben Jahr kann dann das gefrorene Fett aufgetaut und nachgespritzt werden, um kleinere Volumendefizite durch die eingetretene Resorption auszugleichen. Die Fettzellen im gefrorenen Fett sind nicht mehr vital, d.h. nur das enthaltene eigene Kollagen ist für den Volumengewinn verantwortlich. Aus der Erfahrung von Dr. Michael Kremer ist der dann aber gewonnene Volumengewinn über viele Jahre dauerhaft, nur der mit dem Altern verbundene allgemeine Verlust an Bindegewebsvolumen führt dazu, dass weitere Unterspritzungen nach Jahren evtl. wieder gewünscht werden. Insgesamt hängt der Erfolg einer Fettunterspritzung von vielen Faktoren ab, so z.B. von der Durchblutung der behandelten Region (z.B. Gesicht besser als Unterschenkel), Qualität des Gewebes (Falten besser als Narben), Menge des unterspritzten Fetts sowie der Behandlungstechnik.

Lesen Sie mehr zur Eigenfettunterspritzung, auch Lipostructure genannt, hier.

Die Entscheidung, welches Material verwendet werden soll, ist also recht komplex und wird von Dr. Michael Kremer nach einer genauen Untersuchung im Detail mit ihnen abgestimmt werden.

Was geschieht bei der persönlichen Beratung?

Während der persönlichen Beratung haben Sie die Gelegenheit mit Dr. Kremer über die Änderungen zu sprechen, die Sie an Ihrem Aussehen gerne vornehmen lassen möchten. Dr. Kremer wird Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Verfahren und die dafür notwendige Betäubungsform sowie die jeweiligen Risiken und Grenzen erklären.

Stellen Sie bitte alle Fragen, die Sie zu dieser Behandlungsform haben. Anhand dieser Informationen können Sie sich dann weitere Gedanken machen und eine Entscheidung treffen.

Wie werden Hautunterspritzungen durchgeführt?

Unterspritzungen werden meist zwischen die Lederhaut- und Fettschicht der Haut gemacht. Die Substanz, für die Sie und Dr. Kremer sich entschieden haben, wird zunächst in eine Spritze aufgezogen. Eine dünne Hautnadel wird dann unter der Haut platziert und das Material wird entlang der entsprechenden Hautfalte, Narbe oder des eingezogenen Hautareals eingespritzt. Das eingebrachte Material unterfüttert und strafft die Haut und verbessert dadurch die Hautkontur. Eigenfett ebenso wie das Hydrogel Perform® (frühere Bioalcamid®) werden in der Regel in das Unterhautfettgewebe und angrenzende Muskelgewebe gespritzt.

Wo werden Hautunterspritzungen durchgeführt?

Hautunterspritzungs-Behandlungen werden zumeist ambulant in der Praxis in örtlicher Betäubung durchgeführt. Bei ausgedehnten Behandlungen oder beispielsweise großen Eigenfettbehandlungen im Gesicht ist meist eine Vollnarkose oder ein Dämmerschlaf unter Leitung eines Narkosearztes empfehlenswert.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Behandlungsdauer hängt vom Umfang der Behandlung ab, liegt aber meist zwischen 15 und 90 Minuten.

Wie viel Schmerzen werde ich haben?

Die individuelle Schmerzempfindung bei einer Unterspritzungs-Behandlung variiert von Patient zu Patient und wird meist eher als unangenehm denn als schmerzhaft beschrieben. Kleinere Unterspritzungen mit Hyaluronsäure können oft ohne Betäubung durchgeführt werden, was den Vorteil hat, dass feine Konturunebenheiten nicht durch das Volumen der örtlichen Betäubung "verwischt" werden. Manchmal ist jedoch aufgrund der Größe und Lokalisation der zu behandelnden Region sowie aufgrund individueller Gegebenheiten eine örtliche Betäubung sinnvoll oder vom Patienten gewünscht. Lippenvergrößerungen mit Silikonöl und Eigenfettunterspritzungen werden immer in örtlicher Betäubung vorgenommen.

Was habe ich nach der Behandlung zu erwarten?

In den ersten 24-48 Stunden kommt es zu einer normalen Schwellung. Auch ein Jucken oder ein leicht unangenehmes Gefühl sind nicht ungewöhnlich. Blaue Flecken sind möglich, die behandelte Region kann jedoch zeitig überschminkt werden, so dass das Umfeld nichts bemerkt.

Wie lange dauert es bis ich mich von allem wieder erholt habe?

Die Erholungszeit nach einer Unterspritzungsbehandlung ist recht kurz. Zumeist kann am nächsten Tag oder bei Behandlung vor einem Wochenende danach wieder der normalen Arbeitstätigkeit nachgegangen werden.

Patienten sollten keine Aktivitäten ausüben, die die Injektionszone übermäßig belasten. In den ersten Tagen sollten selbstverständlich anstrengende körperliche Anstrengungen unterbleiben.

Ausnahme: Eigenfettunterspritzungen gehen mit unschönen und starken, manchmal auch unsymmetrischen Schwellungen über 1-2 Wochen einher weshalb man sich zurückziehen muss und nicht arbeiten gehen kann/sollte.

Wie sieht das langfristige Ergebnis bei den meisten Patienten aus?

Die meisten Patienten, die Unterspritzungen hatten, sind mit dem Ergebnis zufrieden. Diese Behandlungen können in vielen Fällen Falten, erschlaffte Haut und Konturunebenheiten verbessern helfen. Der Behandlungserfolg hält jedoch bei den meisten Behandlungen nur relativ kurz an. Hyaluronsäure und Kollagen werden relativ bald vom Körper abgebaut Dauerhaft injizierbare Materialien hingegen bringen ein lang anhaltendes Ergebnis. Besprechen Sie bitte daher die verschiedenen Möglichkeiten mit Dr. Kremer, der Ihnen helfen wird zu entscheiden, welche Behandlung die richtige für Sie ist.

Was sind die idealen Patientenvoraussetzungen?

Am besten sind Patienten für eine Unterspritzungsbehandlung geeignet, die

  • Narben, Falten oder gering erschlaffte Gesichtshaut haben.
  • jugendliche Fülle oder hohe Konturen im Gesicht verloren haben.
  • allgemein gesund sind.
  • psychisch stabil sind.
  • ihr Aussehen verbessern wollen.
  • realistische Erwartungen über das Ergebnis haben.

 

Die genannten Kriterien sind nur einige von denen, die Dr. Kremer für seine Entscheidung berücksichtigt ob eine Unterspritzungsbehandlung für Sie sinnvoll ist.

Gibt es Alternativen zu einer klassischen Hautunterspritzung?

Seit einiger Zeit hat eine neuere Methode der Fettinjektion Verbreitung gefunden. Diese Behandlung heißt Lipostructure. Wie bei einer herkömmlichen Fettunterspritzungen wird zunächst Eigenfett vom Patienten entnommen. Im Unterschied zur normalen Fettunterspritzung wird bei der Lipostructure jedoch versucht, die entnommenen Fettzellen am Leben zu halten. Die Vorstellung ist, dass durch Einspritzung von lebenden Fettzellen diese nicht vom Körper absorbiert werden und damit das Ergebnis länger oder andauernd anhält.

Bitte fragen Sie Dr. Kremer, ob auch Lipostructure für Sie eine Behandlungsmöglichkeit ist.

Welche Risiken bestehen, welche Komplikationen können auftreten?

Eine der möglichen Komplikationen nach Unterspritzungen ist eine Infektion. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch äußerst gering. Abhängig von der gewählten Substanz, kann es auch zu allergischen Reaktionen kommen oder das Material wird vom Körper abgestoßen. Evtl. können auch eine Zeit lang kleine Unregelmäßigkeiten zu sehen sein oder örtliche Verhärtungen auftreten.


Ästhetische Plastische Chirurgie München
Dr. med. Michael A. Kremer

Mauerkircherstr. 40
D-81679 München
Tel: +49 (0) 89 - 55 27 450