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Dr. Kremer & Team

FAQDie nachfolgenden Fragen von Patienten sind von uns aus Online-Beratungen sowie aus persönlichen Beratungsgesprächen zusammengestellt worden. Sämtliche Fragen sind von Dr. Michael Kremer persönlich beantwortet worden. Die Fragen werden regelmäßig aktualisiert und sollen Ihnen als eine zusätzliche Informationsmöglichkeit dienen. Sollten Sie selbst Fragen zu ästhetisch-plastischen Operationen haben, so nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

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Fragen und Antworten über Gesichts OP's

FAQ: Gesichtschirurgie

Hallöchen, ich bin ein 22 Jahre alter Mann und störe mich an seit der Pubertät stark gewachsenen Knochenvorsprüngen über den Augenbrauen. Kann man diese Knochen verkleinern?

Antwort von Dr. Kremer:

Leider habe ich keine gute Nachricht für Sie. Die so genannten Stirnwülste sind durch die Entwicklung der Stirnhöhlen (Nasenebenhöhlen) im Verlauf des Schädelwachstums entstanden. D.h. der als störend empfundene Knochen ist die Vorderwand der Stirnhöhle - und leider dünn wie eine Eierschale! D.h. man kann den Knochen nicht ausreichend abfräsen, 1-3 mm vielleicht. Und das steht in keinem Verhältnis, wenn man bedenkt, dass ein sehr großer Schnitt erforderlich ist, der in der behaarten Kopfhaut von einem Ohr zum anderen reicht (so genannter Kronenschnitt). Eine komplette Entfernung der Stirnhöhle, wie es manchmal z.B. nach Unfällen gemacht werden muss, kommt bei ästhetischen Fragestellungen nicht in Betracht, da das Risiko einer Infektion nicht unerheblich ist und in diesem Fall ja keine Krankenkasse als Kostenträger bezahlt. Aus diesem Grund biete ich eine Stirnhöhlenentfernung NICHT an. Es hat aufgrund der Tatsachen daher leider keinen Sinn zu einer persönlichen Beratung in meine Praxis zu kommen. Tut mir leid!

Hallo Dr. Kremer, ich interessiere mich für eine Nachkorrektur meiner Nase und habe bei Ihnen demnächst ein Beratungsgespräch. Eine Frage im Vorfeld: ich habe nun in einer Zeitschrift gelesen, dass ein HNO-Arzt in München in der Woche angeblich 15 ästhetische Nasenoperationen durchführt. Das hat mich sehr verunsichert, denn ich denke, dass man als einzelner Patient nicht genügend Aufmerksamkeit erhält und evtl. mit einer Standardnase sozusagen abgefertigt wird. Ich möchte dort deshalb nicht hingehen. Wie ist das bei Ihnen?

Antwort von Dr. Kremer:

Ich verstehe Ihre Bedenken sehr gut. Aus meiner langjährigen Erfahrung mit ästhetischen Nasenkorrekturen und vor allem auch Nachkorrekturen ist mir sehr daran gelegen, jeden Patienten sehr individuell operativ zu behandeln. Gerade bei Nasenoperationen machen teilweise Bruchteile von Millimetern, die man während einer Operation belässt oder abträgt, nachher einen immensen Unterschied der Formgebung aus. Aus diesen Gründen und auch deshalb, weil es meine oberste Maxime ist möglichst gar keine oder zumindest nur minimale Nachkorrekturen bei eigenen Patienten später durchzuführen, bemühe ich mich sehr exakt und millimetergenau entsprechend der vor der OP gemeinsam mit meinen Patienten durchgeführten Computersimulation zu arbeiten. Eine Nasen-OP dauert daher etwa 2 bis 2,5 Stunden, schwierige Nachkorrekturen können teilweise 4-5 Stunden dauern. Wenn die Nasenscheidewand mit korrigiert werden muss - was oft der Fall ist - kommt noch weitere Zeit hinzu.

Ich habe es mir daher zu eigen gemacht, an einem Tag nie mehr als 2 Nasenoperationen durchzuführen. Es ist einfach so, und jeder kennt das aus seinem eigenen Beruf, die Konzentration lässt über die Stunden einfach nach und ich möchte meinen Patienten, für die eine Nasenoperation ein großes und teils belastendes Ereignis im Leben darstellt, den notwendigen Respekt entgegen bringen und sie nicht hastig "abfertigen". Da ich an zwei Tagen in der Woche ganztags Sprechstunde habe, mache ich also maximal 6 Nasenoperationen in der Woche.

Ich denke auch nicht, dass die Masse der Operationen eine Garantie für ein gutes Ergebnis ist, wichtiger ist m.E. die genaue Beurteilung des Befunds, eine gute Planung und die dann gezielte und möglichst perfekte operative Umsetzung mit individuell angepassten Techniken, die wissenschaftlich etabliert sind. Auch die individuelle Begabung eines Arztes und das ästhetische Empfinden tragen zum Ergebnis bei, zwei Eigenschaften, die man hat oder nicht hat und die Patienten leider nicht vorher erahnen können. Ich freue mich Sie demnächst persönlich kennen zu lernen, bitte nehmen Sie sich 45-60 Minuten für die Beratung Zeit und bringen Sie bitte unbedingt Bilder mit von vor Ihrer Nasenoperation. Danke!

Ich beabsichtige eine Schönheitsoperation von einem Arzt durchführen zu lassen, der mir zwar sympathisch ist, aber wohl leider nur ein Schönheitschirurg und keine Facharzt für Plastische Chirurgie ist. Ich glaube er ist eigentlich HNO-Arzt oder Frauenarzt. Was meinen Sie dazu?

Antwort von Dr. Kremer:

Ich darf Sie an dieser Stelle, um meinen ärztlichen Kollegen persönlich nicht zu nahe zu treten, auf ein aktuelles Interview des Kölner Patienten-Anwalts Markus Meinecke aus der ZDF-Reportage hinweisen. Er ist Experte auf dem Gebiet der Schönheits-Operationen und sagt u.a. folgendes:

ZDF: Was raten Sie jemandem, der sich zu einer Schönheitsoperation entschließt?

Meinecke: Man sollte sich darüber informieren, ob der Operateur ein Facharzt für Plastische Chirurgie ist. Diese sind für die Eingriffe qualifiziert und beherrschen ihr Fach. Da der Beruf des Schönheitschirurgen nicht geschützt ist, gibt es sehr viele Ärzte sämtlicher Fachrichtungen, die die Eingriffe ebenfalls vornehmen, aber nicht immer qualifiziert sind. Bei diesen Ärzten ist die Gefahr einer verpfuschten Schönheits-OP natürlich höher.

Mehr möchte ich dem nicht hinzu fügen, entscheiden Sie bitte selbst!

Ich surfe viel im Internet und beobachte einige so genannte Patienten-Foren schon seilt längerer Zeit, ohne mich aktiv zu beteiligen. Was halten Sie eigentlich davon?

Antwort von Dr. Kremer:

Danke für diese eher untypische Frage hier, die ich aber gerne beantworte, weil mich auch viele Patienten in meiner Sprechstunde danach fragen.

Prinzipiell finde ich es gut, dass Patienten bzw. solchen, die es werden wollen, eine Möglichkeit haben sich über die selbst gemachten Erfahrungen auszutauschen. Leider ist es meiner Meinung nach aber so - und ich kann mich aufgrund eindeutiger Hinweise nicht des Eindrucks erwehren - dass Foren von manchen, wenn auch wenigen Ärzten, leider gezielt dazu benutzt werden, für sich selbst Werbung zu machen. Dies erkennt man, wenn man ein Forum einmal über einige Tage beobachtet, als halbwegs intelligenter Mensch eigentlich relativ schnell. Es ist schon erstaunlich, welch "fachkundiges" Wissen da mancher pseudonyme "Patient" von sich gibt und wie schnell im fast simultan nachfolgenden Dialog dann gleich wieder der eine oder andere häufig genannte "Spezialist" aus dem Nichts auftaucht.

Meine Empfehlung an Sie wäre, sich mit interessanten Forumsteilnehmern, die konkrete Erfahrungen gemacht haben und nicht Gerüchte oder andere Unwahrheiten verbreiten, per E-Mail direkt persönlich auszutauschen. So erhalten Sie die best mögliche Information. Mich freut es natürlich, dass ich bei Beratungen ab und zu höre, dass über sehr gute Erfahrungen von früheren Patienten von mir berichtet wird, dennoch empfehle ich meinen Patienten sich zum einen nicht verwirren zu lassen und sich von seinem eigenen Gefühl leiten zu lassen.

Weiterhin viel Spaß beim Surfen!

Ich interessiere mich für eine Profilplastik im Gesicht. Ich habe durch meine Recherchen festgestellt, dass nur wenige Ärzte eine solche Behandlung anbieten. In Amerika scheint das wohl häufiger zu sein. Die sind Ihre Erfahrungen damit? Was für Gefahren bestehen?

Antwort von Dr. Kremer:

Es ist richtig, dass Gesichtsimplantate in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet sind. Ich selbst habe damit aber sehr große Erfahrung, weil ich mehrere Jahre in den USA beruflich tätig war und dort Gesichtsimplantate ausgiebig angewendet habe. Ich verwende fast ausschließlich Kunststoffimplantate aus porösem Polyethylen. Dieses Material hat den Vorteil, dass es während der Operation genauestens angepasst werden kann. Ich kann es in einem warmen Wasserbad unter sterilen Bedingungen erwärmen und dann formen, des weiteren kann ich das Implantat mit dem Skalpell sozusagen zurecht schnitzen.

Es gibt auch eine ganz große Vielzahl an Implantaten, welche für ganz spezielle Problemzonen schon vorgefertigt worden sind, so z. B. die Wangenknochen, das Mittelgesicht neben der Nase oder z. B. das Kinn. Hier gibt es für den Fachmann vielfältigen Möglichkeiten. Es ist aus meiner Erfahrung äußerst wichtig, diese Implantate während der Operation sofort fest zu fixieren, weil sich lose eingebrachte Fremdkörper leichter entzünden, was unter allen Umständen verhindert werden soll. Ich verwende hier zu ganz kleine Titanschrauben, welche dauerhaft im Körper belassen werden können, was ja auch bei Zahnimplantaten allgemein üblich ist. Neben einer absolut exakten operativen Technik spielt bei dieser Behandlungsform vor allem eine sorgfältige dreidimensionale Analyse des Gesichts eine herausragende Rolle. Hier kommt mir meine Spezialausbildung in Craniofacialer Chirurgie in Amerika sehr zugute. Im Rahmen einer Beratung kann ich Ihnen die verschiedenen Implantate persönlich zeigen.

Dr. Kremer, ich habe gehört, dass Sie bei Nasenkorrekturen eine Operationstechnik verwenden, die keine Schmerzen verursacht. Ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen, es muss doch weh tun, wenn man mitten im Gesicht teilweise Knochen bricht etc.. Im Fernsehen sieht das immer so brutal aus. Danke für Ihre Antwort!

Antwort von Dr. Kremer:

Ihre Frage bekomme ich praktisch von jedem Patienten im Rahmen der Beratung gestellt. Meine Antwort lautet immer: Sie werden absolut KEINE Schmerzen haben. Grund: nach Beginn der Vollnarkose wird die Nase zunächst mit einem länger wirkenden örtlichen Betäubungsmittel eingespritzt. Dies vermindert zum einen den Narkosemittelverbrauch und die notwendige Tiefe der Vollnarkose, was für den Organismus gut ist, und zum anderen ist eine anhaltende Schmerzfreiheit nach der Operation gewährleistet. Zum zweiten operiere ich mit sehr feinen und scharfen Instrumenten gewebeschonend (atraumatisch) und blutarm, der Blutdruck wird von unserem sehr spezialisierten Narkoseteam zusätzlich auf niedrige Werte abgesenkt, hierdurch ist insgesamt die Schwellneigung und somit die Spannung auf die schmerzempfindlichen Gewebe der Nase nach der Operation minimal.

Durch Verwendung einer passgenauen Nasenschiene und anatomisch eingepassten Tamponaden wird die Nase wie bei einem Knochenbruch von innen und außen gleichzeitig geschient, was ein weiterer Faktor für Schmerzfreiheit ist. Das weitläufig "gefürchtete" Ziehen der Tamponaden ist bei den von mir verwendeten Tamponaden ebenfalls nicht schlimm. Noch einmal zu Ihrer Beruhigung: JEDE(R) Patient(in) hat mir nach der Behandlung bisher erleichtert gesagt, dass keine Schmerzen bestanden.

Ich bin vor 2 Wochen an der Nase operiert worden, es war nun schon das zweite Mal. Nach Abnahme des Splints gestern glaube ich, dass der Nasenrücken immer noch total unregelmäßig ist. Auch die Spitze ist glaube ich nicht so, wie ich wollte. Was raten Sie mir?

Antwort von Dr. Kremer:

Danke für Ihre Mail. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich mich so kurz nach einer Operation und ohne Sie persönlich untersucht zu haben zu Ihrem gegenwärtigen Zustand nicht äußern möchte. Ihre Behandlung ist jetzt noch lange nicht abgeschlossen und Sie sollten das Vertrauensverhältnis zu Ihrem behandelnden Arzt nicht damit aufs Spiel setzen, dass Sie bereits jetzt andere Ärzte aufsuchen. Ich gehe davon aus, dass Sie sich für Ihren Arzt deshalb entschieden haben, weil Sie auf sein Fachwissen und Können vertraut haben.

Sprechen Sie bitte erst mit Ihrem Arzt und befolgen Sie seine Anweisungen genau. Sollten Sie nach etwa einem halben Jahr weiterhin mit Ihrem Aussehen nicht zufrieden sein und Ihr Arzt von weiteren Korrekturen abraten, dürfen Sie sich gerne in meiner Spezialsprechstunde für Nasenkorrekturen vorstellen.

Erst einmal gute Besserung!

Ich würde mir gerne die Nase korrigieren lassen. Ein Arzt, den ich dafür konsultiert habe, hat mir aber gesagt, dass dies nur mit einem äußeren Schnitt im Bereich des Nasenstegs geht. Ich möchte aber keine äußeren Schnitte, geht das?

Antwort von Dr. Kremer:

Leider hat der Arzt, den Sie konsultiert haben, nicht recht. In der Regel benötigt ein erfahrener Nasenchirurg keine äußeren Schnitte im Bereich des Nasenstegs. Diese Technik ist nur selten notwendig und meist auch nur dann, wenn die Nase bereits mehrfach voroperiert worden ist. Ich selbst verwende diese so genannte "offene Technik" eigentlich nie, da sie meines Erachtens nicht notwendig ist. Bitte fragen Sie den besagten Arzt, wie viel Erfahrung er mit Nasenkorrekturen hat.

Ich habe Bedenken, dass mein Äußeres durch eine kosmetische Gesichtsoperation zu sehr verändert wird und ich danach nicht mehr ich selbst bin. Ist meine Angst berechtigt?

Antwort von Dr. Kremer:

Sinn und Zweck einer Schönheitsoperation ist es nicht extreme Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild vorzunehmen. Dies wäre jedoch bei schweren angeborenen Gesichtsfehlbildungen erwünscht. Vielmehr sollen altersbedingte Veränderungen rückgängig gemacht werden und nur die den Patienten selbst störenden Merkmale wirklich verändert werden. Idealerweise sollte das Ergebnis so sein, dass ein positive Veränderung des Aussehens von Menschen im persönlichen Umfeld bemerkt wird, keiner aber genau weiß oder sich gar zu fragen wagt, warum das so ist.

Ich wohne nicht weit von München und interessiere mich sehr für eine Nasenkorrektur. Meine Nase ist nicht sehr schlimm aber beeinträchtigt mein Selbstvertrauen schon. Ich möchte einfach so gut aussehen wie möglich. Kann eine Nasenkorrektur eine Veränderung machen, auch wenn keine so dramatische Korrektur nötig ist?

Antwort von Dr. Kremer:

Eine Nasenkorrektur (Rhinoplastik) kann den Gesichtsausdruck eines Menschen wirklich sehr verändern. Die Nase nimmt eine zentrale Position im Gesicht ein und den meisten Menschen ist dies sehr bewusst. Ich kann Ihnen aber sagen, dass Sie sich nicht als zu eitel vorkommen brauchen, da ich selbst häufig Patienten berate, die über das Aussehen ihrer Nase unsicher sind. Es ist schwer zu sagen was bei Ihnen korrigiert werden müsste ohne Sie zu untersucht zu haben.

Wenn Sie über eine digitale Kamera oder einen Scanner verfügen, würde ich Sie bitten mir ein paar Photos ihrer Nase zu emailen, und zwar von vorne, von der Seite und von unten mit dem Kopf nach hinten überstreckt. Anhand dieser Photos könnte ich Ihnen genauere Angaben über die Behandlungsmöglichkeiten machen, weil ich dann eine bessere Vorstellung darüber habe, welche Art von Korrekturen notwendig sind. Dies würde Ihnen vielleicht sogar eine Fahrt nach München ersparen. Sie können mir natürlich auch normale Photos per Post zuschicken.

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Die Informationen auf dieser Web-Seite sind nur als eine Einführung zum besseren Verständnis von kosmetischen plastischen Operationen gedacht und sollten nicht dazu verwendet werden um einzuschätzen, ob eine jeweilige Behandlung für Sie persönlich angezeigt ist. Ebenso wenig ist der Inhalt als eine Garantie für das Ergebnis einer Behandlung zu verstehen. Der beste Weg über Ihre persönlichen Möglichkeiten mit Hilfe der Plastischen Chirurgie zu erfahren ist es, eine persönliche Beratung mit Dr. Kremer zu vereinbaren, bei der spezifische Fragen im Hinblick auf Ihre individuelle Situation beantwortet werden können.
Ästhetische Plastische Chirurgie München
Dr. med. Michael A. Kremer

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