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Nase nach Maß - Wunsch oder Wirklichkeit

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Nasenkorrektur: Computersimulation macht es möglich!

Interview mit Dr. Michael Kremer im Online-Magazin www.schoenheit-und-medizin.de

logo smSchönheitsoperation ja, aber wie sieht es hinterher aus - das fragt sich so mancher Patient, der mit einer kosmetischen plastischen Operation liebäugelt. "Insbesondere bei Nasenkorrekturen besteht aus meiner Erfahrung bei den allermeisten Patienten der große Wunsch eine Vorstellung vom Ergebnis vorher zu bekommen bzw. die gewünschte Veränderung sogar aktiv mit zu gestalten" erklärte heute Dr. med. Michael Kremer, Facharzt für Plastische Chirurgie in eigener Praxis in München.

Der an der Medizinischen Hochschule Hannover ausgebildete Facharzt hat sich mehrere Jahre in Dallas, USA, auf Gesichts- und Nasenoperationen spezialisiert und von der Amerikanischen Ärztekammer die Spezialbezeichnung "Craniofaciale Chirurgie" (= Spezielle Plastische Schädel- und Gesichtschirurgie) erhalten, die auch von der Bayerischen Landesärztekammer anerkannt wurde.

"Es ist nicht das Problem, Patienten am Computer mögliche Veränderungen vorzuführen, wie es weitläufig gemacht wird. Die Schwierigkeit liegt darin, dass man das, was man sozusagen verspricht, auch halten kann, indem man in der Lage ist mit enorm hoher Präzision die gewünschte Veränderung technisch-operativ umzusetzen" berichtet Dr. Kremer.

"Weil es sich bei der Nase anders als zum Beispiel bei Fettpolstern oder Brüsten um eine stabile dreidimensionale Konstruktion handelt, ist dies die einzige kosmetisch-plastische Operation, bei der ein solches präoperatives Morphing für meine Begriffe überhaupt sinnvoll ist".

Der Plastische Chirurg gibt im Rahmen einer prospektiven Beobachtungsstudie seinen Patienten vor der Operation einen Fragebogen über die gewünschten Nasenveränderungen, in welchem sie ihre Wünsche detailliert angeben sollen. Mit allen Patienten, die sich nach sehr ausführlicher Erstberatung dann definitiv für eine Operation entscheiden, wird dann in ausreichendem Zeitabstand vor der Operation gemeinsam eine Computersimulation durchgeführt und zusammen entschieden, wie die Nase aussehen sollte.

"Es hat keinen Sinn bei der Erstberatung einem Patienten mögliche Veränderungen am Computer zu zeigen, insbesondere ist dies bei unentschiedenen Patienten, die von einem Arzt zum nächsten gehen, aus meiner Erfahrung eher schlecht. Hier zeige ich lieber echte Ergebnisse von meinen vielen anderen Patienten. Hat sich der Patient aber für mich als seinen Arzt entschieden, kann ich mich mit ihm ganz anders identifizieren und ihm die realistisch möglichen Veränderungen verantwortlich zeigen".

Kosmetische Nasenoperation würden keine mittelmäßigen Ergebnisse erlauben, die Nase sei ja mitten im Gesicht und für jeden sichtbar, so Dr. Michael Kremer. Im Rahmen der Nachkontrollen müssen Patienten spätestens nach 6 Monaten dann im Fragebogen angeben, ob das erzielte Ergebnis mit dem vorher gemeinsam erarbeiteten Simulationsbild übereinstimmen würde. Dann werden die Daten gegenübergestellt und ausgewertet.

"Weil wir uns gemeinsam auf etwas geeinigt haben, kommt es in meiner bisherigen Beobachtung über 2 Jahre nicht vor, dass man nach der Operation über Missverständnisse, falsche Vorstellungen oder gar Fehler und Versäumnisse diskutieren muss. Beide Seiten wissen, was sie erwartet, was verändert werden muss, was eventuell. sein kann und was nicht geht". Dr. Kremer sieht die Computersimulation als nicht mehr weg zu denkendes Hilfsmittel bei kosmetischen Nasenoperationen an, welches aber nur in absolut erfahrene Hände gehört.

"Kann ein Arzt die demonstrierten Veränderungen nicht zuverlässig umsetzen oder zeigt er nur mittelmäßige Ergebnisse, weil er sich nicht festlegen will, so hat Morphing keine oder sogar negative Auswirkungen auf das Verhältnis Arzt-Patient". Die gängigen Computerprogramme seien nicht mit üblicher Photo-Software zu vergleichen, mit der so mancher Patient schon mit selbst ‚gemorphten' Bildern zur Beratung käme. Solche Eigenarbeiten seien äußerst unrealistisch, weil damit gemachte anatomische Veränderungen anders als bei der Spezialsoftware nicht automatisch auf die Gesamtform der Nase hochgerechnet und dargestellt würden.

"Das schöne an dieser modernen Computertechnik ist, dass ich genau weiß, was der Patient will - und wie soll ich es sonst wissen, wenn man sonst nur über Operationstechnik, Narkose und Nachbetreuung spricht?" Gefragt nach der großen Verantwortung und Verpflichtung, in die man sich als Behandler begibt, gibt Dr. Kremer zu verstehen "natürlich sind Nasenoperationen "nach Maß" diffizil und sollten nur von sehr spezialisierten Ärzten durchgeführt werden, aber als Arzt muss ich einfach Verantwortung übernehmen und kann diese nicht auf mein Patienten abwälzen. Ich garantiere zwar nichts, sage meinen Patienten aber, dass ich sicherlich zu 90% an das, was wir erarbeitet haben, heran komme, und das beruhigt gerade Nasenpatienten im Vorfeld sehr".

Dr. Kremer plant eine Veröffentlichung seiner Studie in der Zukunft.

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Interview "Prinz": Nasenkorrektur Rhinoplastik

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Dr. Michael Kremer als ein "Experte" für Nasenkorrektur Rhinoplastik in der Originalausgabe "Operation Schönheit" der Zeitschrift "PRINZ"

Auszug aus PRINZ Leitartikel "Operation Schönheit / Die Experten in München / Nase", S. 88, März 2003, mit freundlicher Genehmigung der Lokalredaktion PRINZ München:

presse-prinzDR. MICHAEL KREMER PRAXIS FÜR KOSMETISCHE PLASTISCHE CHIRURGIE... OP-ERFAHRUNG Dr. Michael Kremer (Facharzt für Plastische Chirurgie) ist mit klinischer Spezialausbildung in Craniofacialer Chirurgie in den USA und 100-150 OPs pro Jahr ein Spezialist für Nasenkorrekturen.

METHODEN Gewebeschonende, blutsparende Methoden mit minimaler Narbenbildung aus den USA und ...

Bei vielen Menschen führt eine zu große, schiefe, höckerige oder einfach unschöne Nase zu einer teilweise erheblichen Einschränkung des Selbstwertgefühls. Als eine der häufigsten kosmetischen Operationen überhaupt kann eine Nasenkorrektur Rhinoplastik das Aussehen und falls notwendig auch die Funktion der Nase verbessern helfen. Die folgenden Informationen sollen Ihnen einen ersten Einblick in dieses Behandlungsverfahren geben.

Für ausführlichere Informationen darüber, wie diese Behandlung Ihnen helfen kann, vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin mit Dr. Kremer. Klicken Sie hier, wenn Sie ein Interview mit Dr. Michael Kremer über Nasenkorrekturen und andere kosmetischen Gesichtsbehandlungen in dem Journal Beauty-News lesen möchten. Aktuell wurde auch ein Interview mit einer US-amerikanischen Patientenzeitschrift eingefügt, welches sukzessive bis Dezember 2010 übersetzt wird (Interview mit Dr. Michael Kremer zum Thema "Warum Nasenpatienten sich bei mir sicher fühlen können").

FAQHäufig gestellte Fragen zum Thema Nasenkorrektur / Nasen-OP in München hat Dr. Kremer für Sie hier zusammengestellt:




Wie kann mir eine Nasenkorrektur helfen?

    Durch eine Nasenkorrektur können eine Vielzahl von Nasenabnormitäten wie z.B. eine zu große Nase, ein Nasenhöcker oder eine missliebige Form der Nasenspitze korrigiert werden. Die Nase kann in ihrer drei-dimensionalen Form verändert werden, um sich harmonisch in den Gesamtausdruck des Gesichtes einzufügen.

    Eine Nasenkorrektur kann auch aus funktionellen Gründen notwendig sein, um Probleme der Nasenatmung zu beheben, die durch enge oder teilweise verstopfte Nasenlöcher, eine schiefe Nasenscheidewand oder verdickte innere Nasenmuscheln ("Polypen") bedingt sind.

    Kinder und Jugendliche mit angeborenen Spaltfehlbildungen (Lippen-Kiefer-Gaumenspalten) bedürfen frühzeitiger und wiederholter Nasenkorrekturen um ihre soziale Funktion und Integration unter Gleichaltrigen zu fördern.

    Wenn Sie gar unter Komplexen bedingt durch Ihre Nase leiden sollten, kann eine Nasenkorrektur Ihnen ermöglichen, Ihr Aussehen zu verbessern und Ihr Selbstvertrauen zu stärken. Dr. Kremer befürwortet daher eine frühzeitige Operation auch vor Abschluss des Wachstums. Es ist nach gesicherten Erfahrungen an renommierten Kliniken in den USA, wie der Klinik in Dallas, in welcher Dr. Kremer mehrere Jahre operiert hat, absolut nicht notwendig zu warten, bis man 18 Jahre alt ist. Diese "Lehrmeinung" kann als veraltet bezeichnet werden. Es wiegt schwerer, wenn sich aufgrund einer stark ausgeprägten Nasendeformität während der psychosozial extrem wichtigen Phase zwischen 14 und 18 Jahren Komplexe oder Verhaltensstörungen einschleichen, als wenn keine Operation durchgeführt wird. Dr. Kremer hat insbesondere mit der Behandlung von Jugendlichen große Erfahrung. Es ist auch wissenschaftlich gesichert, dass eine korrigierte Nase weiter wächst, und zwar zumeist dann in die richtige "Richtung". Nachkorrekturen sind auch in dieser Patientengruppe nicht häufiger als bei älteren Patienten.

    Was geschieht bei der persönlichen Beratung?

      Während der Beratung können Sie mit Dr. Kremer die Änderungen erörtern, die Sie gerne vornehmen möchten. Da die Wahrnehmung Ihrer Nase auch stark Ihren subjektiven Eindrücken unterliegen kann, sollten Sie bitte Ihre Bedenken unbedingt im Detail mit Dr. Kremer besprechen.

      Dr. Kremer wird während der Beratung eine genaue Untersuchung Ihrer Nase und anderer Gesichtsmerkmale vornehmen. Hierbei werden sowohl funktionelle als auch ästhetische Eigenschaften der Nase berücksichtigt. Es ist wichtig, dass Sie genaue Angaben zu früheren Nasenoperationen oder Verletzungen machen können. Sie sollten Dr. Kremer unbedingt auch über Allergien informieren.

      Evtl. kann Dr. Kremer Sie auch auf andere Problemzonen aufmerksam machen. Z.B. haben einige Patienten, die eine Nasenkorrektur wünschen, ein fliehendes Kinn, flache Wangenknochen oder einen relativ hohen Oberkiefer. In diesen Fällen kann evtl. eine Verwendung von Kinn- oder Wangenimplantaten sinnvoll sein, um einen harmonischen und balancierten Gesamtausdruck des Gesichtes zu erreichen.

      Eine Computersimulation kann für Sie hilfreich sein, um Ihnen vor Augen zu führen, wie Ihre Nase und Ihr Gesichtsausdruck nach einer Operation aussehen können. Ein solches "Morphing" wird jedoch nicht während der Erstberatung, sondern erst im Rahmen einer immer durchzuführenden, zweiten "Abschlussberatung" vor der OP gemeinsam mit Ihnen durchgeführt. Auch wenn dabei keine Garantie für ein Ergebnis gegeben werden kann, so ist die Computersimulation für die Operationsplanung für Patient und Arzt sehr hilfreich.

      Wie wird eine Nasenkorrektur durchgeführt?

        Eine Rhinoplastik (Nasenkorrektur) wird meist in Vollnarkose durchgeführt. Die Schnitte werden im Naseninneren vorgenommen. Die Nasenweichteile werden dann von den darunter liegenden Strukturen abgehoben und die Flügelknorpel und der Nasenrücken werden korrigiert.

        Die genaue Technik hängt von Ihrer individuellen Situation ab und wird mit Ihnen während der Beratung besprochen. Zur besseren Visualisierung kann Dr. Kremer die geplanten OP-Schritte mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms aus den USA darstellen. Wenn die Nase verschmälert werden muss, werden die Nasenknochen vorsichtig gebrochen. Nasenatmungsprobleme können eventuell durch eine Nasenscheidewandkorrektur verbessert werden, bei der die Nasenscheidewand ("Septum") begradigt wird. Bei einer Schiefnasenbildung ist eine gleichzeitige Korrektur der Nasenscheidewand praktisch immer erforderlich bzw. anzuraten, da ohne innere Begradigung eine ästhetische OP die Nase von vorne gesehen meist nicht begradigen kann.

        Es gibt prinzipiell zwei grundlegende Wege eine Nasenkorrektur durchzuführen: eine geschlossene oder eine offene Rhinoplastik. Bei der offenen Technik wird ein Schnitt in den Nasensteg gelegt. Hierbei dauert die postoperative Schwellung allerdings deutlich länger. Die Narbe ist relativ klein und verblasst schnell, bleibt jedoch immer sichtbar. Die geschlossene Technik erfordert keinen äußeren Hautschnitt, heilt schneller und die postoperative Schwellung ist von kürzerer Dauer.

        >Dr. Michael Kremer verwendet praktisch ausschließlich die schonendere, geschlossene Operationstechnik - ohne dauerhaft sichtbaren Schnitt am Nasensteg!

        Wie lange dauert die Operation?

          Eine ästhetische Nasen-Operation dauert normalerweise 1,5-2,5 Stunden, bei schwierigen anatomischen Verhältnissen und stattgehabten Voroperationen jedoch evtl. länger. Wenn die Nasenscheidewand gleichzeitig mit korrigiert werden muss, was in etwa 80-85% der Patienten von Dr. Kremer der Fall ist, kommt noch einmal etwa eine Stunde hinzu.

          Muss ich im Krankenhaus bleiben?

            Nicht unbedingt. Eine Nasenkorrektur kann in der Klinik stationär oder in einer Tagesklinik ambulant durchgeführt werden.

            Wie sind die Schmerzen nach der Operation?

              Entgegen allgemeiner Vorstellungen haben Patienten nach Nasenkorrekturen bei der von Dr. Michael Kremer verwendeten gewebeschonenden OP-Technik zumeist wenig bis keine Schmerzen und benötigen nur milde Schmerzmittel. Eine häufig eingelegte Nasentamponade sowie die postoperative Schwellung verhindern jedoch für einige Tage die Nasenatmung, was von einigen Patienten als unangenehm empfunden wird. Bei manchen Nasenkorrekturen kann auf eine Tamponade in gewissen Fällen verzichtet werden. Dr. Kremer entscheidet dies während der Operation, da das Vorgehen u.a. auch von der individuellen Blutungsneigung abhängt.

              Was habe ich nach dem Eingriff zu erwarten?

                Eine äußere Nasenschiene (sog. Denver Splint) wird bei allen Nasenkorrekturen am Ende der OP aufgebracht und die Nase wird mit einer Salbentamponade sozusagen "ausgestopft". Die Fäden in der Nase lösen sich selbst auf, es müssen keine Fäden gezogen werden. Sie sollten sobald sie vom Narkosearzt das OK bekommen haben, möglichst viel trinken, da Ihr Mund aufgrund der Nasentamponade zur Trockenheit neigt.

                Wie lange dauert es, bis ich mich wieder erhole?

                  Obgleich in den ersten 24 Stunden praktisch keine Schmerzen bestehen, spüren Patienten im Allgemeinen meist nur ein Gefühl von Druck und innerer Nasenschwellung. Ihr Gesicht schwillt innerhalb der ersten 48 Stunden an. Sie sollten in den ersten Tagen mit erhöhtem Oberkörper liegen, um die Schwellung zu verringern. Blaue Flecken um die Augen herum sind nach 72 Stunden am stärksten ausgeprägt und verschwinden dann nach etwa 7-10 Tagen. Die Augen neigen zum Tränen.

                  Kühlende Kompressen unterstützen den Schwellungsrückgang um die Augen herum. Evtl. kann es zu leichten Nachblutungen kommen, sodass Sie in den ersten Tagen häufiger den Verband unter der Nase wechseln sollten.

                  Nach 2-3 Tagen wird die Nasentamponade entfernt, nach 1 Woche wird die Nasenschiene erstmals abgenommen und Sie können Ihre Nase zum ersten Mal betrachten. Die Nasenschiene wird bei allen Patienten, bei denen eine Korrektur der Nasenbeine vorgenommen wurde (ca. 85-90 %), dann noch einmal für eine weitere Woche zur Stabilisierung der gelösten Knochen angelegt. Sie sollten weiterhin vorsichtig sein und sich für etwa zwei Wochen nicht schnäuzen. Nach Abnahme der Schiene sollte zur Förderung einer optimalen und glatten Nasenrückenkontur täglich zumindest nachts ein Pflaster-/Tapeverband selbst angelegt werden. Eine Brille sollte in den ersten 6 Wochen mit einem Klebeband an der Stirn befestigt werden, um den Nasenrücken zu schonen oder es sollten Kontaktlinsen getragen werden.

                  Es kann einige Wochen dauern, bis Sie zur vollständigen Normalität zurückfinden. Ihre Nase mag sich etwas taub anfühlen, insbesondere wenn größere Veränderungen an der Nasenspitze vorgenommen worden sind. Sie sollten Ihr Gesicht vorsichtig waschen, und anstrengende Tätigkeiten für eine Dauer von ungefähr 4 Wochen vermeiden.

                  Insbesondere wenn auch die Nasenscheidewand korrigiert wurde, ist die Nase innerlich durch Blutkrusten, Schleim etc. verstopft. Dr. Kremer empfiehlt neben einem Nasenspray unbedingt mehrmals täglich Nasenduschen mit Salzlösung durchzuführen.

                  Wie sieht das langfristige Ergebnis bei den meisten Patienten aus?

                    Es ist nicht ungewöhnlich, mit dem Aussehen der Nase in der Zeit unmittelbar nach der Operation noch nicht 100%ig zufrieden zu sein. Zu diesem Zeitpunkt ist die Nase nämlich noch relativ stark geschwollen und die endgültige Form noch nicht absolut zu erkennen. Daher sollte man nicht ungeduldig sein und abwarten, denn die Elastizität des Nasengewebes, die Blutversorgung, die Dicke der Haut und das Aussehen der Nase verändern sich in den ersten 3 Monaten stark - und das kann manchmal sogar bis zu einem Jahr dauern. Wie gesagt, es ist wichtig, während dieser Heilungsperiode Geduld zu haben. Innerhalb der ersten 3-6 Monate nach der Operation bereits eine Korrekturoperation durchzuführen ist nicht selten ein Fehler!

                    Viele Patienten blühen nach einer Rhinoplastik förmlich auf. Häufig berichten Patienten über neu gefundenes Selbstvertrauen. Es gibt aber auch Patienten, die sich erst langsam an das neue Aussehen gewöhnen und anfänglich daher etwas unbestimmte Gefühle haben. Dies ist aus Dr. Kremers Erfahrung aber eher selten.

                    Welche Risiken bestehen bei einer Nasenkorrektur?

                      Eine Nasenkorrektur verbessert das Erscheinungsbild der Nase bei den meisten Patienten sehr positiv. In Einzelfällen sind kleinere Nachkorrekturen notwendig, da die individuellen Heilungsvorgänge nicht völlig vom Arzt kontrollierbar sind. Wie bei jeder Operation gibt es auch bei Nasenkorrekturen Risiken. Diese wird Dr. Kremer mit Ihnen im Rahmen der persönlichen Beratung genau besprechen.


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                      Interview mit Dr. Michael Kremer zum Thema "Warum Nasenpatienten sich bei mir sicher fühlen können"

                      Veröffentlicht in Interviews

                      Dr. Michael Kremer hat sich bereit erklärt, sein Behandlungskonzept bei Nasenkorrekturen der amerikanische Patientenzeitschrift "Change" der American Academy of Cosmetic Surgery im Rahmen einer Informationsreihe zum Thema Patientensicherheit darzustellen. Anbei die deutsche Übersetzung.

                      Wie stellen Sie sicher, dass bei Ihren Operationen so etwas praktisch ausgeschlossen ist?

                        Ich habe sowohl im Interesse meiner Patienten wie auch im Interesse meines überregional guten Rufs ein großes Interesse daran, dass meine Patienten zufrieden sind und dass sie das bekommen, was sie wollen- soweit es natürlich technisch machbar ist. Dies erreiche ich durch mehrere Dinge. Erst einmal muss ich im Rahmen der Erstberatung zu der Überzeugung kommen, dass der Patient sich den Entschluss zur Rhinoplastik wirklich gut überlegt hat. Als nächstes lasse ich mir erklären, was den Patienten stört. Dann sage ich dem Patienten, was mir auffällt. Das führt leider manchmal zu Tränen, es muss aber sein, denn alle vorhandenen Deformitäten müssen schonungslos aufgezeigt werden.

                        Nur so kann sichergestellt werden, dass das korrigiert wird, was den Patienten stört, andererseits der Patient auch nicht nachher auf Dinge hinweist, die er eigentlich nicht korrigiert haben wollte, die ihn dann aber stören. Ich kann ihm dann genau sagen, dass er diese Veränderung vorher von mir aufgezeigt bekommen hat und keine Verbesserung wollte. Das spart wirklich Mühe und Ärger. Ich zeige meinen Beratungspatienten dann viele Vorher-Nachher Bilder, dabei lege ich Wert darauf, dass ich nicht irgendwelche besonders gelungenen Bilder demonstriere, sondern sehr ähnlich gelagerte Fälle.

                        Im Rahmen einer zweiten Beratung bei allen Patienten, die sich bereits zur Durchführung einer OP bei mir entschieden haben, fertige ich gemeinsam mit dem Patienten eine Computersimulation der möglichen Ergebnisse an. Dabei wird vielen Patienten klar, dass einige Vorstellungen eher unschön aussehen und praktisch nur eine oder zwei Ergebnisse gut aussehen. Der Patient entscheidet sich dann für eine Form, welche ich dann in der folgenden OP umsetze. Dabei bin ich sehr zuverlässig, ich kann ein simuliertes Ergebnis zu sagen wir 90% umsetzen, der Rest ist Natur bzw. individuelle Heilung, die kaum zu beeinflussen ist. Ich kann mit diesem eigentlich natürlich viel komplexeren Algorhythmus ausschließen, dass ein Patient ein nicht gewünschtes Ergebnis erhält. Auch mache ich nicht mehr, als der Patient will, selbst wenn es mich manchmal in den Fingern kitzelt.

                        Zusammengefasst integriere ich den Patienten sehr in die OP-Planung und gebe somit etwas Verantwortung ab. Ich sage nicht einfach: "Ich weiß was gut für Sie ist, lassen Sie mich nur machen...", sondern halte mich an die Vereinbarungen. Damit komme ich auf eine Zahl von ca. 95% zufriedenen Patienten.

                        Herr Dr. Kremer, was sind die größten Ängste Ihrer Patienten und wie begegnen Sie diesen im Rahmen eines Beratungsgesprächs?

                          Nasenpatienten tragen sich gewöhnlich schon längere Zeit, meistens mehrere Jahre, mit dem Gedanken sich die Nase korrigieren zu lassen. Meist sind sie über Informationen im Internet gut informiert - aber auch verunsichert, weil es widersprüchliche Informationen gibt, vor allem in so genannten Foren. Dort kursieren Meinungen nicht nachverfolgbarer Quellen, die aus meiner Sicht mit Vorsicht zu genießen sind.

                          Die meisten Patienten haben Angst, dass ihr spezieller Wunsch nicht umgesetzt wird und sie am Ende eine Nase im Gesicht tragen, die ihnen nicht gefällt. Dies ist aus meiner Sicht auch das größte Risiko eine Rhinoplastik, die medizinischen Risiken sind ja nun wirklich überschaubar und keine Patient beklagt sich, ober er etwas nachblutet oder nicht. Wenn die Nase aber nicht großteils dem entspricht, was der Patient wollte, ist eigentlich der größte anzunehmende Unfall (GAU) eingetreten. Das darf aus meiner Sicht nicht passieren, dies gilt es unbedingt zu verhindern. Da Ich selbst aus ganz Deutschland sowie vor allem auch aus Österreich viele Nasennachkorrekturen operiere, weiß ich, dass solche Fälle eintreten - Tendenz steigend.


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                          Wie stellen Sie sicher, dass bei Ihren Operationen so etwas praktisch ausgeschlossen ist?

                          Veröffentlicht in Interview-Nase

                          Ich habe sowohl im Interesse meiner Patienten wie auch im Interesse meines überregional guten Rufs ein großes Interesse daran, dass meine Patienten zufrieden sind und dass sie das bekommen, was sie wollen- soweit es natürlich technisch machbar ist. Dies erreiche ich durch mehrere Dinge. Erst einmal muss ich im Rahmen der Erstberatung zu der Überzeugung kommen, dass der Patient sich den Entschluss zur Rhinoplastik wirklich gut überlegt hat. Als nächstes lasse ich mir erklären, was den Patienten stört. Dann sage ich dem Patienten, was mir auffällt. Das führt leider manchmal zu Tränen, es muss aber sein, denn alle vorhandenen Deformitäten müssen schonungslos aufgezeigt werden.

                          Nur so kann sichergestellt werden, dass das korrigiert wird, was den Patienten stört, andererseits der Patient auch nicht nachher auf Dinge hinweist, die er eigentlich nicht korrigiert haben wollte, die ihn dann aber stören. Ich kann ihm dann genau sagen, dass er diese Veränderung vorher von mir aufgezeigt bekommen hat und keine Verbesserung wollte. Das spart wirklich Mühe und Ärger. Ich zeige meinen Beratungspatienten dann viele Vorher-Nachher Bilder, dabei lege ich Wert darauf, dass ich nicht irgendwelche besonders gelungenen Bilder demonstriere, sondern sehr ähnlich gelagerte Fälle.

                          Im Rahmen einer zweiten Beratung bei allen Patienten, die sich bereits zur Durchführung einer OP bei mir entschieden haben, fertige ich gemeinsam mit dem Patienten eine Computersimulation der möglichen Ergebnisse an. Dabei wird vielen Patienten klar, dass einige Vorstellungen eher unschön aussehen und praktisch nur eine oder zwei Ergebnisse gut aussehen. Der Patient entscheidet sich dann für eine Form, welche ich dann in der folgenden OP umsetze. Dabei bin ich sehr zuverlässig, ich kann ein simuliertes Ergebnis zu sagen wir 90% umsetzen, der Rest ist Natur bzw. individuelle Heilung, die kaum zu beeinflussen ist. Ich kann mit diesem eigentlich natürlich viel komplexeren Algorhythmus ausschließen, dass ein Patient ein nicht gewünschtes Ergebnis erhält. Auch mache ich nicht mehr, als der Patient will, selbst wenn es mich manchmal in den Fingern kitzelt.

                          Zusammengefasst integriere ich den Patienten sehr in die OP-Planung und gebe somit etwas Verantwortung ab. Ich sage nicht einfach: "Ich weiß was gut für Sie ist, lassen Sie mich nur machen...", sondern halte mich an die Vereinbarungen. Damit komme ich auf eine Zahl von ca. 95% zufriedenen Patienten.

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                          Was hat man sich unter dieser neuen Behandlung vorzustellen?

                          Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                          Die Methode, welche in meiner Praxis zur Anwendung kommt, ist eine technologische Weiterentwicklung der Microdermabrasion aus den USA und nennt sich MacroDermabrasion™ bzw. SaltAPeel™. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode ist die extrem kurze "Downtime" des Patienten, dass heisst ca. 30 Minuten nach einer Behandlung ist der Patient wieder gesellschaftsfähig. Die Patienten erhalten nach der Behandlung eine Art Hautversiegelung mittels einer Lotion auf Hydrogelbasis und können dann bereits wieder Make-up auftragen.

                          Außerdem kommt es zu keinen unerwünschten Pigmentstörungen der Haut, was ja ein bekanntes Problem bei der CO2-Laserbehandlung ist. Im Unterschied zu chemischen Peelings ist die Behandlung schmerzarm und die Tiefe der Behandlung kann sehr exakt durch Einstellung von Druckparametern und Anzahl der "Passes", das heißt der Häufigkeit der Behandlung einer Stelle während einer Sitzung gesteuert werden.

                          Aufgrund dieser großen Sicherheit von MacroDermabrasion™ verwende ich andere Behandlungsmethoden wie Fruchtsäure-Peels und Laserbehandlungen für die unten genannten Indikationen nicht mehr. Ich habe MacroDermabrasion™ während meiner mehrjährigen beruflichen Tätigkeit in Dallas (USA) kennen gelernt und verwende seit über 2 Jahren nur noch diese Methode, da ich gute Ergebnisse ohne unerwünschte Nebenwirkungen und viele zufriedene Patienten damit habe.

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                          Welche Vorteile bietet Ihre Methode für den Patienten?

                          Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                          Neben den Vorteilen der Methode an sich, die ich oben angesprochen habe, ist ein weiterer Vorteil die Optimierung des Hauterneuerungsprozesses durch Kombination von MacroDermabrasion™ mit der sog. Dermaphoresis™-Behandlung. Dermaphoresis™ bezeichnet eine Methode, bei der eine spezielle Lotion, die u.a. Glykolsäure (Fruchtsäure) und verschiedene Vitamine enthält, mittels Ultraschall vor der eigentlichen Behandlung tief in die Haut gebracht wird um dort die Fibroblasten (kollagenbildenden Zellen) zu stimulieren und so die Kollagenbildung anzuregen.

                          Im Vergleich zur Microdermabrasions-Behandlung, die wirklich nur einen rein mechanischen Effekt auf die obere Hautschicht (Epidermis) hat, erstreckt sich der von mir verwendete neue Prozesses MacroDermabrasion™ in Kombination mit der Ultraschallbehandlung tiefer. Es wird pro Zeiteinheit fast doppelt so viel Haut abgetragen wie mit gängigen Microdermabrasionsgeräten, die Abtragung ist zudem tiefer und der Hauterneuerungsprozess daher schlicht besser. Auf den Ihnen von mir zur Verfügung gestellten histologischen (feingeweblichen) Bildern kann selbst ein Laie erkennen, dass nach einer Microdermabrasions-Behandlung immer noch Reste der Epidermis (Ober- bzw. Hornhaut) nachweisbar sind, wohingegen die Oberhaut nach der MacroDermabrasion™ völlig abgetragen ist.

                          Insgesamt ist die Behandlung also in mehrfacher Hinsicht effektiver, sowohl für den behandelnden Arzt wie auch für den Patienten.

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                          Hat die MacroDermabrasion™ Risiken oder Nebenwirkungen?

                          Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                          Als Ärzte dürfen wir natürlich keine unserer medizinischen Behandlungen verharmlosen. Ich muss Ihnen aber ehrlich sagen, dass es aus meiner langjährigen Erfahrung bei sachgemäßer Durchführung von MacroDermabrasion™ in meinen Händen praktisch keine nennenswerten Risiken oder Nebenwirkungen gibt.

                          Hinzuweisen sind alle Patienten auf die vermehrte Sonnenempfindlichkeit der Haut für etwa eine Woche nach der Behandlung, was eine Pflege mit hohem Sonnenschutzfaktor erforderlich macht. Selbstverständlich sind in nicht fachgerechter Hand Komplikationen denkbar, wenn beispielsweise der Salzstrahl unachtsam auf das Auge gelenkt würde oder die Haut während einer Sitzung unverhältnismäßig oft behandelt würde. Hier sind Blutungen und Narbenbildungen bedingt durch Verletzung der Lederhaut denkbar. Ich rate daher allen Patienten sich immer nur in die erfahrensten Hände zu begeben und darauf zu achten, dass die Behandlung auf jeden Fall unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird.

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                          Interview mit Dr. Michael Kremer zum Thema "Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?"

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                          Neues Verfahren zur Behandlung von oberflächliche Fältchen, ungleichmäßiges Hautbild, sonnengeschädigte Haut, aktive Akne, Aknenarben, Pigmentstörungen, Schwangerschaftsstreifen, unregelmäßige Narben und Altersflecken - nach einer halben Stunde wieder gesellschaftsfähig...

                          FAQHerr Dr.Kremer, Sie sind einer der wenigen Anbieter, die in Deutschland nicht mehr nach der herkömmlichen Methode das Micropeeling mit Aluminiumoxid-Kristallen durchführen, sondern Ihren Patienten das neuartige Verfahren "MacroDermabrasion™" anbieten.


                          Was hat man sich unter dieser neuen Behandlung vorzustellen?

                            Die Methode, welche in meiner Praxis zur Anwendung kommt, ist eine technologische Weiterentwicklung der Microdermabrasion aus den USA und nennt sich MacroDermabrasion™ bzw. SaltAPeel™. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode ist die extrem kurze "Downtime" des Patienten, dass heisst ca. 30 Minuten nach einer Behandlung ist der Patient wieder gesellschaftsfähig. Die Patienten erhalten nach der Behandlung eine Art Hautversiegelung mittels einer Lotion auf Hydrogelbasis und können dann bereits wieder Make-up auftragen.

                            Außerdem kommt es zu keinen unerwünschten Pigmentstörungen der Haut, was ja ein bekanntes Problem bei der CO2-Laserbehandlung ist. Im Unterschied zu chemischen Peelings ist die Behandlung schmerzarm und die Tiefe der Behandlung kann sehr exakt durch Einstellung von Druckparametern und Anzahl der "Passes", das heißt der Häufigkeit der Behandlung einer Stelle während einer Sitzung gesteuert werden.

                            Aufgrund dieser großen Sicherheit von MacroDermabrasion™ verwende ich andere Behandlungsmethoden wie Fruchtsäure-Peels und Laserbehandlungen für die unten genannten Indikationen nicht mehr. Ich habe MacroDermabrasion™ während meiner mehrjährigen beruflichen Tätigkeit in Dallas (USA) kennen gelernt und verwende seit über 2 Jahren nur noch diese Methode, da ich gute Ergebnisse ohne unerwünschte Nebenwirkungen und viele zufriedene Patienten damit habe.

                            Welche Vorteile hat MacroDermabrasion™ gegenüber der herkömmlichen Microdermabrasion?

                              Das SaltAPeel™-Verfahren hat aus meiner Erfahrung wesentliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Micropeeling-Methoden mit Aluminiumoxid, die mich überzeugt haben.

                              1. Es wird hierbei natürliches Salz (Natriumchlorid) mit spezieller, scharfer Körnung und geringem Wasseranteil verwendet, welches bei Patienten zu keinerlei allergischen Reaktionen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt und auch für den Behandler unbedenklich ist. Ich möchte hier noch einmal auf die sehr konträre Diskussion um Aluminiumoxid in Zusammenhang mit möglichen Lungenerkrankungen hinweisen und fühle mich als behandelnder Arzt, der - ebenso wie meine Mitarbeiter - diesen Substanzen ja viel häufiger ausgesetzt ist als ein einzelner Patient, damit auch sicherer.

                              2. Das Salz wird quasi auf die Haut mit positivem Druck geblasen statt unter einem Vakuum gespült wodurch es zum Beispiel nicht zum Platzen von kleinen Äderchen mit Blutergussbildung (Hämatom) kommt, was ich gerade im Gesichtsbereich bei der herkömmlichen Microdermabrasion als nachteilig empfunden habe. Ein weiterer Vorteil ist die um ca. 80% geringere Rötung (Erythem) und Schwellneigung (Ödem) durch den fehlenden Unterdruck bei der MacroDermabrasion™.

                              Außerdem ist es aus meiner Erfahrung nur mit diesem Gerät möglich, Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen so zu behandeln, dass sich das Erscheinungsbild zur Zufriedenheit der Patienten verbessern lässt.

                              Welche Vorteile bietet Ihre Methode für den Patienten?

                                Neben den Vorteilen der Methode an sich, die ich oben angesprochen habe, ist ein weiterer Vorteil die Optimierung des Hauterneuerungsprozesses durch Kombination von MacroDermabrasion™ mit der sog. Dermaphoresis™-Behandlung. Dermaphoresis™ bezeichnet eine Methode, bei der eine spezielle Lotion, die u.a. Glykolsäure (Fruchtsäure) und verschiedene Vitamine enthält, mittels Ultraschall vor der eigentlichen Behandlung tief in die Haut gebracht wird um dort die Fibroblasten (kollagenbildenden Zellen) zu stimulieren und so die Kollagenbildung anzuregen.

                                Im Vergleich zur Microdermabrasions-Behandlung, die wirklich nur einen rein mechanischen Effekt auf die obere Hautschicht (Epidermis) hat, erstreckt sich der von mir verwendete neue Prozesses MacroDermabrasion™ in Kombination mit der Ultraschallbehandlung tiefer. Es wird pro Zeiteinheit fast doppelt so viel Haut abgetragen wie mit gängigen Microdermabrasionsgeräten, die Abtragung ist zudem tiefer und der Hauterneuerungsprozess daher schlicht besser. Auf den Ihnen von mir zur Verfügung gestellten histologischen (feingeweblichen) Bildern kann selbst ein Laie erkennen, dass nach einer Microdermabrasions-Behandlung immer noch Reste der Epidermis (Ober- bzw. Hornhaut) nachweisbar sind, wohingegen die Oberhaut nach der MacroDermabrasion™ völlig abgetragen ist.

                                Insgesamt ist die Behandlung also in mehrfacher Hinsicht effektiver, sowohl für den behandelnden Arzt wie auch für den Patienten.

                                Ist MacroDermabrasion™ auch zur Behandlung von Akne geeignet?

                                  Insbesondere durch den Austrocknungseffekt des Salzes haben wir sowohl bei aktiver Akne als auch bei Aknenarben schöne Behandlungserfolge erzielt, die ich mit dem herkömmlichen Micropeeling so nicht erzielen konnte. Die Durchführung der Behandlung von akuter Akne und chronischen Aknenarben ist zwar im Detail technisch etwas unterschiedlich, bei beiden Erkrankungen kann aber eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erreicht werden. Patienten mit Akne sind aus meiner Erfahrung sehr dankbar für die kosmetische Hautverbesserung, die wir erreichen können.

                                  Hat die MacroDermabrasion™ Risiken oder Nebenwirkungen?

                                    Als Ärzte dürfen wir natürlich keine unserer medizinischen Behandlungen verharmlosen. Ich muss Ihnen aber ehrlich sagen, dass es aus meiner langjährigen Erfahrung bei sachgemäßer Durchführung von MacroDermabrasion™ in meinen Händen praktisch keine nennenswerten Risiken oder Nebenwirkungen gibt.

                                    Hinzuweisen sind alle Patienten auf die vermehrte Sonnenempfindlichkeit der Haut für etwa eine Woche nach der Behandlung, was eine Pflege mit hohem Sonnenschutzfaktor erforderlich macht. Selbstverständlich sind in nicht fachgerechter Hand Komplikationen denkbar, wenn beispielsweise der Salzstrahl unachtsam auf das Auge gelenkt würde oder die Haut während einer Sitzung unverhältnismäßig oft behandelt würde. Hier sind Blutungen und Narbenbildungen bedingt durch Verletzung der Lederhaut denkbar. Ich rate daher allen Patienten sich immer nur in die erfahrensten Hände zu begeben und darauf zu achten, dass die Behandlung auf jeden Fall unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird.

                                    Wie lange dauert durchschnittlich eine Behandlung und wie oft sollte sie wiederholt werden?

                                      Eine komplette Gesichtsbehandlung dauert ca. 30 bis 40 Minuten, Schwangerschaftsstreifen z.B. am Bauch benötigen ca. 1 Stunde bis 1,5 Stunden. Es hat sich aus meiner Erfahrung gezeigt, dass 6 Behandlungen im Abstand von 10 Tagen bis max. 3 Wochen einen optimalen Behandlungserfolg bringen. Weitere Einzelbehandlungen nach einem halben bis 1 Jahr können dazu beitragen, den Behandlungserfolg aufrecht zu erhalten.

                                      Die Haut ist ein dynamisches Organ, das durch ständige Erneuerung und Regeneration seine Struktur und Integrität aufrecht erhält. Ich weise Patienten deshalb schon im Vorfeld verantwortlich darauf hin, dass nach einer einzigen Behandlung selbstverständlich keine Wunder erwartet werden können - es geht ja, wie vorher schon gesagt, darum, einen Hauterneuerungsprozess durch wiederholtes Abtragen der Oberhaut zu erreichen und die zukünftige Regeneration dann sozusagen in geordnete Bahnen zu lenken.

                                      Gibt es bei der MacroDermabrasion™ eine Altersgrenze?

                                        Nein.

                                        Selbstverständlich sollten Patienten unter 18 Jahren das Einverständnis ihrer Eltern haben.

                                        Eignet sich diese Methode auch zur Anwendung beim Mann?

                                          Ich habe bei der Behandlung von Männern sehr gute Erfahrungen gemacht, da Männer weitaus seltener Hautveränderungen durch Make-up verstecken können. Auch weil Männer statistisch weitaus weniger Zeit damit verbringen ihre Haut zu pflegen, sind sie mit einer dann sozusagen "richtigen" Behandlung, während der sie eine passive Rolle einnehmen, sehr zufrieden. Hauptindikationen bei Männern sind unreine Haut und Aknenarben, Hautverfärbungen bedingt durch Rauchen sowie unregelmäßige, raue Haut und Fältchen.

                                          Wann empfehlen Sie Ihren Patienten eine Behandlung mit MacroDermabrasion™?

                                            Als Facharzt für Plastische Chirurgie, der ich ja das gesamte Spektrum der kosmetischen Chirurgie anbiete, kann ich Patienten, die mich für eine Beratung persönlich aufsuchen, sehr verantwortlich und differenziert beraten. Dies ist, denke ich, sehr wichtig, da ein Behandler mit nur kleinem Behandlungsspektrum Interessenten erfahrungsgemäß immer diejenigen Behandlungen anbieten wird, für die er Geräte gekauft hat, was auch rechtlich nicht zu beanstanden ist, da er ja nichts anderes kennt. Das kann dann nicht selten zu Unzufriedenheit auf Seite des Patienten führen, da evtl. Ergebnisse versprochen worden sind, die manch eine Methode einfach nicht erbringen kann.

                                            Selbstverständlich kann MacroDermabrasion™ kein Facelifting oder eine Unterspritzung tieferer Falten ersetzen. Bei folgenden Indikationen habe ich aber sehr positive Erfahrungen gemacht und kann die Behandlung empfehlen: oberflächliche Fältchen, ungleichmäßiges Hautbild, sonnengeschädigte Haut, aktive Akne, Aknenarben, Pigmentstörungen, Schwangerschaftsstreifen, unregelmäßige Narben, Altersflecken.


                                            Ich bedanke mich vielmals für das Interview!

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                                            Herr Dr. Kremer, was sind die größten Ängste Ihrer Patienten und wie begegnen Sie diesen im Rahmen eines Beratungsgesprächs?

                                            Veröffentlicht in Interview-Nase

                                            Nasenpatienten tragen sich gewöhnlich schon längere Zeit, meistens mehrere Jahre, mit dem Gedanken sich die Nase korrigieren zu lassen. Meist sind sie über Informationen im Internet gut informiert - aber auch verunsichert, weil es widersprüchliche Informationen gibt, vor allem in so genannten Foren. Dort kursieren Meinungen nicht nachverfolgbarer Quellen, die aus meiner Sicht mit Vorsicht zu genießen sind.

                                            Die meisten Patienten haben Angst, dass ihr spezieller Wunsch nicht umgesetzt wird und sie am Ende eine Nase im Gesicht tragen, die ihnen nicht gefällt. Dies ist aus meiner Sicht auch das größte Risiko eine Rhinoplastik, die medizinischen Risiken sind ja nun wirklich überschaubar und keine Patient beklagt sich, ober er etwas nachblutet oder nicht. Wenn die Nase aber nicht großteils dem entspricht, was der Patient wollte, ist eigentlich der größte anzunehmende Unfall (GAU) eingetreten. Das darf aus meiner Sicht nicht passieren, dies gilt es unbedingt zu verhindern. Da Ich selbst aus ganz Deutschland sowie vor allem auch aus Österreich viele Nasennachkorrekturen operiere, weiß ich, dass solche Fälle eintreten - Tendenz steigend.

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                                            Welche Vorteile hat MacroDermabrasion™ gegenüber der herkömmlichen Microdermabrasion?

                                            Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                                            Das SaltAPeel™-Verfahren hat aus meiner Erfahrung wesentliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Micropeeling-Methoden mit Aluminiumoxid, die mich überzeugt haben.

                                            1. Es wird hierbei natürliches Salz (Natriumchlorid) mit spezieller, scharfer Körnung und geringem Wasseranteil verwendet, welches bei Patienten zu keinerlei allergischen Reaktionen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt und auch für den Behandler unbedenklich ist. Ich möchte hier noch einmal auf die sehr konträre Diskussion um Aluminiumoxid in Zusammenhang mit möglichen Lungenerkrankungen hinweisen und fühle mich als behandelnder Arzt, der - ebenso wie meine Mitarbeiter - diesen Substanzen ja viel häufiger ausgesetzt ist als ein einzelner Patient, damit auch sicherer.

                                            2. Das Salz wird quasi auf die Haut mit positivem Druck geblasen statt unter einem Vakuum gespült wodurch es zum Beispiel nicht zum Platzen von kleinen Äderchen mit Blutergussbildung (Hämatom) kommt, was ich gerade im Gesichtsbereich bei der herkömmlichen Microdermabrasion als nachteilig empfunden habe. Ein weiterer Vorteil ist die um ca. 80% geringere Rötung (Erythem) und Schwellneigung (Ödem) durch den fehlenden Unterdruck bei der MacroDermabrasion™.

                                            Außerdem ist es aus meiner Erfahrung nur mit diesem Gerät möglich, Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen so zu behandeln, dass sich das Erscheinungsbild zur Zufriedenheit der Patienten verbessern lässt.

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                                            Ist MacroDermabrasion™ auch zur Behandlung von Akne geeignet?

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                                            Insbesondere durch den Austrocknungseffekt des Salzes haben wir sowohl bei aktiver Akne als auch bei Aknenarben schöne Behandlungserfolge erzielt, die ich mit dem herkömmlichen Micropeeling so nicht erzielen konnte. Die Durchführung der Behandlung von akuter Akne und chronischen Aknenarben ist zwar im Detail technisch etwas unterschiedlich, bei beiden Erkrankungen kann aber eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erreicht werden. Patienten mit Akne sind aus meiner Erfahrung sehr dankbar für die kosmetische Hautverbesserung, die wir erreichen können.

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                                            Wie lange dauert durchschnittlich eine Behandlung und wie oft sollte sie wiederholt werden?

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                                            Eine komplette Gesichtsbehandlung dauert ca. 30 bis 40 Minuten, Schwangerschaftsstreifen z.B. am Bauch benötigen ca. 1 Stunde bis 1,5 Stunden. Es hat sich aus meiner Erfahrung gezeigt, dass 6 Behandlungen im Abstand von 10 Tagen bis max. 3 Wochen einen optimalen Behandlungserfolg bringen. Weitere Einzelbehandlungen nach einem halben bis 1 Jahr können dazu beitragen, den Behandlungserfolg aufrecht zu erhalten.

                                            Die Haut ist ein dynamisches Organ, das durch ständige Erneuerung und Regeneration seine Struktur und Integrität aufrecht erhält. Ich weise Patienten deshalb schon im Vorfeld verantwortlich darauf hin, dass nach einer einzigen Behandlung selbstverständlich keine Wunder erwartet werden können - es geht ja, wie vorher schon gesagt, darum, einen Hauterneuerungsprozess durch wiederholtes Abtragen der Oberhaut zu erreichen und die zukünftige Regeneration dann sozusagen in geordnete Bahnen zu lenken.

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                                            Eignet sich diese Methode auch zur Anwendung beim Mann?

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                                            Ich habe bei der Behandlung von Männern sehr gute Erfahrungen gemacht, da Männer weitaus seltener Hautveränderungen durch Make-up verstecken können. Auch weil Männer statistisch weitaus weniger Zeit damit verbringen ihre Haut zu pflegen, sind sie mit einer dann sozusagen "richtigen" Behandlung, während der sie eine passive Rolle einnehmen, sehr zufrieden. Hauptindikationen bei Männern sind unreine Haut und Aknenarben, Hautverfärbungen bedingt durch Rauchen sowie unregelmäßige, raue Haut und Fältchen.