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Nase nach Maß - Wunsch oder Wirklichkeit

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Nasenkorrektur: Computersimulation macht es möglich!

Interview mit Dr. Michael Kremer im Online-Magazin www.schoenheit-und-medizin.de

logo smSchönheitsoperation ja, aber wie sieht es hinterher aus - das fragt sich so mancher Patient, der mit einer kosmetischen plastischen Operation liebäugelt. "Insbesondere bei Nasenkorrekturen besteht aus meiner Erfahrung bei den allermeisten Patienten der große Wunsch eine Vorstellung vom Ergebnis vorher zu bekommen bzw. die gewünschte Veränderung sogar aktiv mit zu gestalten" erklärte heute Dr. med. Michael Kremer, Facharzt für Plastische Chirurgie in eigener Praxis in München.

Interview "Prinz": Nasenkorrektur Rhinoplastik

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Dr. Michael Kremer als ein Experte für Nasenkorrektur Rhinoplastik in der Originalausgabe "Operation Schönheit" der Stadtzeitung PRINZ

Auszug aus PRINZ Leitartikel "Operation Schönheit / Die Experten in München / Nase", S. 88, März 2003, mit freundlicher Genehmigung der Lokalredaktion PRINZ München:

presse-prinzDR. MICHAEL KREMER PRAXIS FÜR KOSMETISCHE PLASTISCHE CHIRURGIE... OP-ERFAHRUNG Dr. Michael Kremer (Facharzt für Plastische Chirurgie) ist mit klinischer Spezialausbildung in Craniofacialer Chirurgie in den USA und 100-150 OPs pro Jahr ein Spezialist für Nasenkorrekturen.

METHODEN Gewebeschonende, blutsparende Methoden mit minimaler Narbenbildung aus den USA und ...

Interview mit Dr. Michael Kremer zum Thema "Warum Nasenpatienten sich bei mir sicher fühlen können"

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Dr. Michael Kremer hat sich bereit erklärt, sein Behandlungskonzept bei Nasenkorrekturen der amerikanische Patientenzeitschrift "Change" der American Academy of Cosmetic Surgery im Rahmen einer Informationsreihe zum Thema Patientensicherheit darzustellen. Anbei die deutsche Übersetzung.


Wie stellen Sie sicher, dass bei Ihren Operationen so etwas praktisch ausgeschlossen ist?

    Ich habe sowohl im Interesse meiner Patienten wie auch im Interesse meines überregional guten Rufs ein großes Interesse daran, dass meine Patienten zufrieden sind und dass sie das bekommen, was sie wollen- soweit es natürlich technisch machbar ist. Dies erreiche ich durch mehrere Dinge. Erst einmal muss ich im Rahmen der Erstberatung zu der Überzeugung kommen, dass der Patient sich den Entschluss zur Rhinoplastik wirklich gut überlegt hat. Als nächstes lasse ich mir erklären, was den Patienten stört. Dann sage ich dem Patienten, was mir auffällt. Das führt leider manchmal zu Tränen, es muss aber sein, denn alle vorhandenen Deformitäten müssen schonungslos aufgezeigt werden.

    Nur so kann sichergestellt werden, dass das korrigiert wird, was den Patienten stört, andererseits der Patient auch nicht nachher auf Dinge hinweist, die er eigentlich nicht korrigiert haben wollte, die ihn dann aber stören. Ich kann ihm dann genau sagen, dass er diese Veränderung vorher von mir aufgezeigt bekommen hat und keine Verbesserung wollte. Das spart wirklich Mühe und Ärger. Ich zeige meinen Beratungspatienten dann viele Vorher-Nachher Bilder, dabei lege ich Wert darauf, dass ich nicht irgendwelche besonders gelungenen Bilder demonstriere, sondern sehr ähnlich gelagerte Fälle.

    Im Rahmen einer zweiten Beratung bei allen Patienten, die sich bereits zur Durchführung einer OP bei mir entschieden haben, fertige ich gemeinsam mit dem Patienten eine Computersimulation der möglichen Ergebnisse an. Dabei wird vielen Patienten klar, dass einige Vorstellungen eher unschön aussehen und praktisch nur eine oder zwei Ergebnisse gut aussehen. Der Patient entscheidet sich dann für eine Form, welche ich dann in der folgenden OP umsetze. Dabei bin ich sehr zuverlässig, ich kann ein simuliertes Ergebnis zu sagen wir 90% umsetzen, der Rest ist Natur bzw. individuelle Heilung, die kaum zu beeinflussen ist. Ich kann mit diesem eigentlich natürlich viel komplexeren Algorhythmus ausschließen, dass ein Patient ein nicht gewünschtes Ergebnis erhält. Auch mache ich nicht mehr, als der Patient will, selbst wenn es mich manchmal in den Fingern kitzelt.

    Zusammengefasst integriere ich den Patienten sehr in die OP-Planung und gebe somit etwas Verantwortung ab. Ich sage nicht einfach: "Ich weiß was gut für Sie ist, lassen Sie mich nur machen...", sondern halte mich an die Vereinbarungen. Damit komme ich auf eine Zahl von ca. 95% zufriedenen Patienten.

    Herr Dr. Kremer, was sind die größten Ängste Ihrer Patienten und wie begegnen Sie diesen im Rahmen eines Beratungsgesprächs?

      Nasenpatienten tragen sich gewöhnlich schon längere Zeit, meistens mehrere Jahre, mit dem Gedanken sich die Nase korrigieren zu lassen. Meist sind sie über Informationen im Internet gut informiert - aber auch verunsichert, weil es widersprüchliche Informationen gibt, vor allem in so genannten Foren. Dort kursieren Meinungen nicht nachverfolgbarer Quellen, die aus meiner Sicht mit Vorsicht zu genießen sind.

      Die meisten Patienten haben Angst, dass ihr spezieller Wunsch nicht umgesetzt wird und sie am Ende eine Nase im Gesicht tragen, die ihnen nicht gefällt. Dies ist aus meiner Sicht auch das größte Risiko eine Rhinoplastik, die medizinischen Risiken sind ja nun wirklich überschaubar und keine Patient beklagt sich, ober er etwas nachblutet oder nicht. Wenn die Nase aber nicht großteils dem entspricht, was der Patient wollte, ist eigentlich der größte anzunehmende Unfall (GAU) eingetreten. Das darf aus meiner Sicht nicht passieren, dies gilt es unbedingt zu verhindern. Da Ich selbst aus ganz Deutschland sowie vor allem auch aus Österreich viele Nasennachkorrekturen operiere, weiß ich, dass solche Fälle eintreten - Tendenz steigend.


      Interview mit Dr. Michael Kremer zum Thema "Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?"

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      Neues Verfahren zur Behandlung von oberflächliche Fältchen, ungleichmäßiges Hautbild, sonnengeschädigte Haut, aktive Akne, Aknenarben, Pigmentstörungen, Schwangerschaftsstreifen, unregelmäßige Narben und Altersflecken - nach einer halben Stunde wieder gesellschaftsfähig...

      FAQHerr Dr.Kremer, Sie sind einer der wenigen Anbieter, die in Deutschland nicht mehr nach der herkömmlichen Methode das Micropeeling mit Aluminiumoxid-Kristallen durchführen, sondern Ihren Patienten das neuartige Verfahren "MacroDermabrasion™" anbieten.



      Was hat man sich unter dieser neuen Behandlung vorzustellen?

        Die Methode, welche in meiner Praxis zur Anwendung kommt, ist eine technologische Weiterentwicklung der Microdermabrasion aus den USA und nennt sich MacroDermabrasion™ bzw. SaltAPeel™. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode ist die extrem kurze "Downtime" des Patienten, dass heisst ca. 30 Minuten nach einer Behandlung ist der Patient wieder gesellschaftsfähig. Die Patienten erhalten nach der Behandlung eine Art Hautversiegelung mittels einer Lotion auf Hydrogelbasis und können dann bereits wieder Make-up auftragen.

        Außerdem kommt es zu keinen unerwünschten Pigmentstörungen der Haut, was ja ein bekanntes Problem bei der CO2-Laserbehandlung ist. Im Unterschied zu chemischen Peelings ist die Behandlung schmerzarm und die Tiefe der Behandlung kann sehr exakt durch Einstellung von Druckparametern und Anzahl der "Passes", das heißt der Häufigkeit der Behandlung einer Stelle während einer Sitzung gesteuert werden.

        Aufgrund dieser großen Sicherheit von MacroDermabrasion™ verwende ich andere Behandlungsmethoden wie Fruchtsäure-Peels und Laserbehandlungen für die unten genannten Indikationen nicht mehr. Ich habe MacroDermabrasion™ während meiner mehrjährigen beruflichen Tätigkeit in Dallas (USA) kennen gelernt und verwende seit über 2 Jahren nur noch diese Methode, da ich gute Ergebnisse ohne unerwünschte Nebenwirkungen und viele zufriedene Patienten damit habe.

        Welche Vorteile hat MacroDermabrasion™ gegenüber der herkömmlichen Microdermabrasion?

          Das SaltAPeel™-Verfahren hat aus meiner Erfahrung wesentliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Micropeeling-Methoden mit Aluminiumoxid, die mich überzeugt haben.

          1. Es wird hierbei natürliches Salz (Natriumchlorid) mit spezieller, scharfer Körnung und geringem Wasseranteil verwendet, welches bei Patienten zu keinerlei allergischen Reaktionen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt und auch für den Behandler unbedenklich ist. Ich möchte hier noch einmal auf die sehr konträre Diskussion um Aluminiumoxid in Zusammenhang mit möglichen Lungenerkrankungen hinweisen und fühle mich als behandelnder Arzt, der - ebenso wie meine Mitarbeiter - diesen Substanzen ja viel häufiger ausgesetzt ist als ein einzelner Patient, damit auch sicherer.

          2. Das Salz wird quasi auf die Haut mit positivem Druck geblasen statt unter einem Vakuum gespült wodurch es zum Beispiel nicht zum Platzen von kleinen Äderchen mit Blutergussbildung (Hämatom) kommt, was ich gerade im Gesichtsbereich bei der herkömmlichen Microdermabrasion als nachteilig empfunden habe. Ein weiterer Vorteil ist die um ca. 80% geringere Rötung (Erythem) und Schwellneigung (Ödem) durch den fehlenden Unterdruck bei der MacroDermabrasion™.

          Außerdem ist es aus meiner Erfahrung nur mit diesem Gerät möglich, Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen so zu behandeln, dass sich das Erscheinungsbild zur Zufriedenheit der Patienten verbessern lässt.

          Welche Vorteile bietet Ihre Methode für den Patienten?

            Neben den Vorteilen der Methode an sich, die ich oben angesprochen habe, ist ein weiterer Vorteil die Optimierung des Hauterneuerungsprozesses durch Kombination von MacroDermabrasion™ mit der sog. Dermaphoresis™-Behandlung. Dermaphoresis™ bezeichnet eine Methode, bei der eine spezielle Lotion, die u.a. Glykolsäure (Fruchtsäure) und verschiedene Vitamine enthält, mittels Ultraschall vor der eigentlichen Behandlung tief in die Haut gebracht wird um dort die Fibroblasten (kollagenbildenden Zellen) zu stimulieren und so die Kollagenbildung anzuregen.

            Im Vergleich zur Microdermabrasions-Behandlung, die wirklich nur einen rein mechanischen Effekt auf die obere Hautschicht (Epidermis) hat, erstreckt sich der von mir verwendete neue Prozesses MacroDermabrasion™ in Kombination mit der Ultraschallbehandlung tiefer. Es wird pro Zeiteinheit fast doppelt so viel Haut abgetragen wie mit gängigen Microdermabrasionsgeräten, die Abtragung ist zudem tiefer und der Hauterneuerungsprozess daher schlicht besser. Auf den Ihnen von mir zur Verfügung gestellten histologischen (feingeweblichen) Bildern kann selbst ein Laie erkennen, dass nach einer Microdermabrasions-Behandlung immer noch Reste der Epidermis (Ober- bzw. Hornhaut) nachweisbar sind, wohingegen die Oberhaut nach der MacroDermabrasion™ völlig abgetragen ist.

            Insgesamt ist die Behandlung also in mehrfacher Hinsicht effektiver, sowohl für den behandelnden Arzt wie auch für den Patienten.

            Ist MacroDermabrasion™ auch zur Behandlung von Akne geeignet?

              Insbesondere durch den Austrocknungseffekt des Salzes haben wir sowohl bei aktiver Akne als auch bei Aknenarben schöne Behandlungserfolge erzielt, die ich mit dem herkömmlichen Micropeeling so nicht erzielen konnte. Die Durchführung der Behandlung von akuter Akne und chronischen Aknenarben ist zwar im Detail technisch etwas unterschiedlich, bei beiden Erkrankungen kann aber eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erreicht werden. Patienten mit Akne sind aus meiner Erfahrung sehr dankbar für die kosmetische Hautverbesserung, die wir erreichen können.

              Hat die MacroDermabrasion™ Risiken oder Nebenwirkungen?

                Als Ärzte dürfen wir natürlich keine unserer medizinischen Behandlungen verharmlosen. Ich muss Ihnen aber ehrlich sagen, dass es aus meiner langjährigen Erfahrung bei sachgemäßer Durchführung von MacroDermabrasion™ in meinen Händen praktisch keine nennenswerten Risiken oder Nebenwirkungen gibt.

                Hinzuweisen sind alle Patienten auf die vermehrte Sonnenempfindlichkeit der Haut für etwa eine Woche nach der Behandlung, was eine Pflege mit hohem Sonnenschutzfaktor erforderlich macht. Selbstverständlich sind in nicht fachgerechter Hand Komplikationen denkbar, wenn beispielsweise der Salzstrahl unachtsam auf das Auge gelenkt würde oder die Haut während einer Sitzung unverhältnismäßig oft behandelt würde. Hier sind Blutungen und Narbenbildungen bedingt durch Verletzung der Lederhaut denkbar. Ich rate daher allen Patienten sich immer nur in die erfahrensten Hände zu begeben und darauf zu achten, dass die Behandlung auf jeden Fall unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird.

                Wie lange dauert durchschnittlich eine Behandlung und wie oft sollte sie wiederholt werden?

                  Eine komplette Gesichtsbehandlung dauert ca. 30 bis 40 Minuten, Schwangerschaftsstreifen z.B. am Bauch benötigen ca. 1 Stunde bis 1,5 Stunden. Es hat sich aus meiner Erfahrung gezeigt, dass 6 Behandlungen im Abstand von 10 Tagen bis max. 3 Wochen einen optimalen Behandlungserfolg bringen. Weitere Einzelbehandlungen nach einem halben bis 1 Jahr können dazu beitragen, den Behandlungserfolg aufrecht zu erhalten.

                  Die Haut ist ein dynamisches Organ, das durch ständige Erneuerung und Regeneration seine Struktur und Integrität aufrecht erhält. Ich weise Patienten deshalb schon im Vorfeld verantwortlich darauf hin, dass nach einer einzigen Behandlung selbstverständlich keine Wunder erwartet werden können - es geht ja, wie vorher schon gesagt, darum, einen Hauterneuerungsprozess durch wiederholtes Abtragen der Oberhaut zu erreichen und die zukünftige Regeneration dann sozusagen in geordnete Bahnen zu lenken.

                  Gibt es bei der MacroDermabrasion™ eine Altersgrenze?

                    Nein.

                    Selbstverständlich sollten Patienten unter 18 Jahren das Einverständnis ihrer Eltern haben.

                    Eignet sich diese Methode auch zur Anwendung beim Mann?

                      Ich habe bei der Behandlung von Männern sehr gute Erfahrungen gemacht, da Männer weitaus seltener Hautveränderungen durch Make-up verstecken können. Auch weil Männer statistisch weitaus weniger Zeit damit verbringen ihre Haut zu pflegen, sind sie mit einer dann sozusagen "richtigen" Behandlung, während der sie eine passive Rolle einnehmen, sehr zufrieden. Hauptindikationen bei Männern sind unreine Haut und Aknenarben, Hautverfärbungen bedingt durch Rauchen sowie unregelmäßige, raue Haut und Fältchen.

                      Wann empfehlen Sie Ihren Patienten eine Behandlung mit MacroDermabrasion™?

                        Als Facharzt für Plastische Chirurgie, der ich ja das gesamte Spektrum der kosmetischen Chirurgie anbiete, kann ich Patienten, die mich für eine Beratung persönlich aufsuchen, sehr verantwortlich und differenziert beraten. Dies ist, denke ich, sehr wichtig, da ein Behandler mit nur kleinem Behandlungsspektrum Interessenten erfahrungsgemäß immer diejenigen Behandlungen anbieten wird, für die er Geräte gekauft hat, was auch rechtlich nicht zu beanstanden ist, da er ja nichts anderes kennt. Das kann dann nicht selten zu Unzufriedenheit auf Seite des Patienten führen, da evtl. Ergebnisse versprochen worden sind, die manch eine Methode einfach nicht erbringen kann.

                        Selbstverständlich kann MacroDermabrasion™ kein Facelifting oder eine Unterspritzung tieferer Falten ersetzen. Bei folgenden Indikationen habe ich aber sehr positive Erfahrungen gemacht und kann die Behandlung empfehlen: oberflächliche Fältchen, ungleichmäßiges Hautbild, sonnengeschädigte Haut, aktive Akne, Aknenarben, Pigmentstörungen, Schwangerschaftsstreifen, unregelmäßige Narben, Altersflecken.


                        Ich bedanke mich vielmals für das Interview!

                        Wie stellen Sie sicher, dass bei Ihren Operationen so etwas praktisch ausgeschlossen ist?

                        Veröffentlicht in Interview-Nase

                        Ich habe sowohl im Interesse meiner Patienten wie auch im Interesse meines überregional guten Rufs ein großes Interesse daran, dass meine Patienten zufrieden sind und dass sie das bekommen, was sie wollen- soweit es natürlich technisch machbar ist. Dies erreiche ich durch mehrere Dinge. Erst einmal muss ich im Rahmen der Erstberatung zu der Überzeugung kommen, dass der Patient sich den Entschluss zur Rhinoplastik wirklich gut überlegt hat. Als nächstes lasse ich mir erklären, was den Patienten stört. Dann sage ich dem Patienten, was mir auffällt. Das führt leider manchmal zu Tränen, es muss aber sein, denn alle vorhandenen Deformitäten müssen schonungslos aufgezeigt werden.

                        Nur so kann sichergestellt werden, dass das korrigiert wird, was den Patienten stört, andererseits der Patient auch nicht nachher auf Dinge hinweist, die er eigentlich nicht korrigiert haben wollte, die ihn dann aber stören. Ich kann ihm dann genau sagen, dass er diese Veränderung vorher von mir aufgezeigt bekommen hat und keine Verbesserung wollte. Das spart wirklich Mühe und Ärger. Ich zeige meinen Beratungspatienten dann viele Vorher-Nachher Bilder, dabei lege ich Wert darauf, dass ich nicht irgendwelche besonders gelungenen Bilder demonstriere, sondern sehr ähnlich gelagerte Fälle.

                        Im Rahmen einer zweiten Beratung bei allen Patienten, die sich bereits zur Durchführung einer OP bei mir entschieden haben, fertige ich gemeinsam mit dem Patienten eine Computersimulation der möglichen Ergebnisse an. Dabei wird vielen Patienten klar, dass einige Vorstellungen eher unschön aussehen und praktisch nur eine oder zwei Ergebnisse gut aussehen. Der Patient entscheidet sich dann für eine Form, welche ich dann in der folgenden OP umsetze. Dabei bin ich sehr zuverlässig, ich kann ein simuliertes Ergebnis zu sagen wir 90% umsetzen, der Rest ist Natur bzw. individuelle Heilung, die kaum zu beeinflussen ist. Ich kann mit diesem eigentlich natürlich viel komplexeren Algorhythmus ausschließen, dass ein Patient ein nicht gewünschtes Ergebnis erhält. Auch mache ich nicht mehr, als der Patient will, selbst wenn es mich manchmal in den Fingern kitzelt.

                        Zusammengefasst integriere ich den Patienten sehr in die OP-Planung und gebe somit etwas Verantwortung ab. Ich sage nicht einfach: "Ich weiß was gut für Sie ist, lassen Sie mich nur machen...", sondern halte mich an die Vereinbarungen. Damit komme ich auf eine Zahl von ca. 95% zufriedenen Patienten.

                        Herr Dr. Kremer, was sind die größten Ängste Ihrer Patienten und wie begegnen Sie diesen im Rahmen eines Beratungsgesprächs?

                        Veröffentlicht in Interview-Nase

                        Nasenpatienten tragen sich gewöhnlich schon längere Zeit, meistens mehrere Jahre, mit dem Gedanken sich die Nase korrigieren zu lassen. Meist sind sie über Informationen im Internet gut informiert - aber auch verunsichert, weil es widersprüchliche Informationen gibt, vor allem in so genannten Foren. Dort kursieren Meinungen nicht nachverfolgbarer Quellen, die aus meiner Sicht mit Vorsicht zu genießen sind.

                        Die meisten Patienten haben Angst, dass ihr spezieller Wunsch nicht umgesetzt wird und sie am Ende eine Nase im Gesicht tragen, die ihnen nicht gefällt. Dies ist aus meiner Sicht auch das größte Risiko eine Rhinoplastik, die medizinischen Risiken sind ja nun wirklich überschaubar und keine Patient beklagt sich, ober er etwas nachblutet oder nicht. Wenn die Nase aber nicht großteils dem entspricht, was der Patient wollte, ist eigentlich der größte anzunehmende Unfall (GAU) eingetreten. Das darf aus meiner Sicht nicht passieren, dies gilt es unbedingt zu verhindern. Da Ich selbst aus ganz Deutschland sowie vor allem auch aus Österreich viele Nasennachkorrekturen operiere, weiß ich, dass solche Fälle eintreten - Tendenz steigend.

                        Was hat man sich unter dieser neuen Behandlung vorzustellen?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Die Methode, welche in meiner Praxis zur Anwendung kommt, ist eine technologische Weiterentwicklung der Microdermabrasion aus den USA und nennt sich MacroDermabrasion™ bzw. SaltAPeel™. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode ist die extrem kurze "Downtime" des Patienten, dass heisst ca. 30 Minuten nach einer Behandlung ist der Patient wieder gesellschaftsfähig. Die Patienten erhalten nach der Behandlung eine Art Hautversiegelung mittels einer Lotion auf Hydrogelbasis und können dann bereits wieder Make-up auftragen.

                        Außerdem kommt es zu keinen unerwünschten Pigmentstörungen der Haut, was ja ein bekanntes Problem bei der CO2-Laserbehandlung ist. Im Unterschied zu chemischen Peelings ist die Behandlung schmerzarm und die Tiefe der Behandlung kann sehr exakt durch Einstellung von Druckparametern und Anzahl der "Passes", das heißt der Häufigkeit der Behandlung einer Stelle während einer Sitzung gesteuert werden.

                        Aufgrund dieser großen Sicherheit von MacroDermabrasion™ verwende ich andere Behandlungsmethoden wie Fruchtsäure-Peels und Laserbehandlungen für die unten genannten Indikationen nicht mehr. Ich habe MacroDermabrasion™ während meiner mehrjährigen beruflichen Tätigkeit in Dallas (USA) kennen gelernt und verwende seit über 2 Jahren nur noch diese Methode, da ich gute Ergebnisse ohne unerwünschte Nebenwirkungen und viele zufriedene Patienten damit habe.

                        Welche Vorteile hat MacroDermabrasion™ gegenüber der herkömmlichen Microdermabrasion?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Das SaltAPeel™-Verfahren hat aus meiner Erfahrung wesentliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Micropeeling-Methoden mit Aluminiumoxid, die mich überzeugt haben.

                        1. Es wird hierbei natürliches Salz (Natriumchlorid) mit spezieller, scharfer Körnung und geringem Wasseranteil verwendet, welches bei Patienten zu keinerlei allergischen Reaktionen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt und auch für den Behandler unbedenklich ist. Ich möchte hier noch einmal auf die sehr konträre Diskussion um Aluminiumoxid in Zusammenhang mit möglichen Lungenerkrankungen hinweisen und fühle mich als behandelnder Arzt, der - ebenso wie meine Mitarbeiter - diesen Substanzen ja viel häufiger ausgesetzt ist als ein einzelner Patient, damit auch sicherer.

                        2. Das Salz wird quasi auf die Haut mit positivem Druck geblasen statt unter einem Vakuum gespült wodurch es zum Beispiel nicht zum Platzen von kleinen Äderchen mit Blutergussbildung (Hämatom) kommt, was ich gerade im Gesichtsbereich bei der herkömmlichen Microdermabrasion als nachteilig empfunden habe. Ein weiterer Vorteil ist die um ca. 80% geringere Rötung (Erythem) und Schwellneigung (Ödem) durch den fehlenden Unterdruck bei der MacroDermabrasion™.

                        Außerdem ist es aus meiner Erfahrung nur mit diesem Gerät möglich, Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen so zu behandeln, dass sich das Erscheinungsbild zur Zufriedenheit der Patienten verbessern lässt.

                        Welche Vorteile bietet Ihre Methode für den Patienten?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Neben den Vorteilen der Methode an sich, die ich oben angesprochen habe, ist ein weiterer Vorteil die Optimierung des Hauterneuerungsprozesses durch Kombination von MacroDermabrasion™ mit der sog. Dermaphoresis™-Behandlung. Dermaphoresis™ bezeichnet eine Methode, bei der eine spezielle Lotion, die u.a. Glykolsäure (Fruchtsäure) und verschiedene Vitamine enthält, mittels Ultraschall vor der eigentlichen Behandlung tief in die Haut gebracht wird um dort die Fibroblasten (kollagenbildenden Zellen) zu stimulieren und so die Kollagenbildung anzuregen.

                        Im Vergleich zur Microdermabrasions-Behandlung, die wirklich nur einen rein mechanischen Effekt auf die obere Hautschicht (Epidermis) hat, erstreckt sich der von mir verwendete neue Prozesses MacroDermabrasion™ in Kombination mit der Ultraschallbehandlung tiefer. Es wird pro Zeiteinheit fast doppelt so viel Haut abgetragen wie mit gängigen Microdermabrasionsgeräten, die Abtragung ist zudem tiefer und der Hauterneuerungsprozess daher schlicht besser. Auf den Ihnen von mir zur Verfügung gestellten histologischen (feingeweblichen) Bildern kann selbst ein Laie erkennen, dass nach einer Microdermabrasions-Behandlung immer noch Reste der Epidermis (Ober- bzw. Hornhaut) nachweisbar sind, wohingegen die Oberhaut nach der MacroDermabrasion™ völlig abgetragen ist.

                        Insgesamt ist die Behandlung also in mehrfacher Hinsicht effektiver, sowohl für den behandelnden Arzt wie auch für den Patienten.

                        Ist MacroDermabrasion™ auch zur Behandlung von Akne geeignet?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Insbesondere durch den Austrocknungseffekt des Salzes haben wir sowohl bei aktiver Akne als auch bei Aknenarben schöne Behandlungserfolge erzielt, die ich mit dem herkömmlichen Micropeeling so nicht erzielen konnte. Die Durchführung der Behandlung von akuter Akne und chronischen Aknenarben ist zwar im Detail technisch etwas unterschiedlich, bei beiden Erkrankungen kann aber eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erreicht werden. Patienten mit Akne sind aus meiner Erfahrung sehr dankbar für die kosmetische Hautverbesserung, die wir erreichen können.

                        Hat die MacroDermabrasion™ Risiken oder Nebenwirkungen?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Als Ärzte dürfen wir natürlich keine unserer medizinischen Behandlungen verharmlosen. Ich muss Ihnen aber ehrlich sagen, dass es aus meiner langjährigen Erfahrung bei sachgemäßer Durchführung von MacroDermabrasion™ in meinen Händen praktisch keine nennenswerten Risiken oder Nebenwirkungen gibt.

                        Hinzuweisen sind alle Patienten auf die vermehrte Sonnenempfindlichkeit der Haut für etwa eine Woche nach der Behandlung, was eine Pflege mit hohem Sonnenschutzfaktor erforderlich macht. Selbstverständlich sind in nicht fachgerechter Hand Komplikationen denkbar, wenn beispielsweise der Salzstrahl unachtsam auf das Auge gelenkt würde oder die Haut während einer Sitzung unverhältnismäßig oft behandelt würde. Hier sind Blutungen und Narbenbildungen bedingt durch Verletzung der Lederhaut denkbar. Ich rate daher allen Patienten sich immer nur in die erfahrensten Hände zu begeben und darauf zu achten, dass die Behandlung auf jeden Fall unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird.

                        Wie lange dauert durchschnittlich eine Behandlung und wie oft sollte sie wiederholt werden?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Eine komplette Gesichtsbehandlung dauert ca. 30 bis 40 Minuten, Schwangerschaftsstreifen z.B. am Bauch benötigen ca. 1 Stunde bis 1,5 Stunden. Es hat sich aus meiner Erfahrung gezeigt, dass 6 Behandlungen im Abstand von 10 Tagen bis max. 3 Wochen einen optimalen Behandlungserfolg bringen. Weitere Einzelbehandlungen nach einem halben bis 1 Jahr können dazu beitragen, den Behandlungserfolg aufrecht zu erhalten.

                        Die Haut ist ein dynamisches Organ, das durch ständige Erneuerung und Regeneration seine Struktur und Integrität aufrecht erhält. Ich weise Patienten deshalb schon im Vorfeld verantwortlich darauf hin, dass nach einer einzigen Behandlung selbstverständlich keine Wunder erwartet werden können - es geht ja, wie vorher schon gesagt, darum, einen Hauterneuerungsprozess durch wiederholtes Abtragen der Oberhaut zu erreichen und die zukünftige Regeneration dann sozusagen in geordnete Bahnen zu lenken.

                        Eignet sich diese Methode auch zur Anwendung beim Mann?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Ich habe bei der Behandlung von Männern sehr gute Erfahrungen gemacht, da Männer weitaus seltener Hautveränderungen durch Make-up verstecken können. Auch weil Männer statistisch weitaus weniger Zeit damit verbringen ihre Haut zu pflegen, sind sie mit einer dann sozusagen "richtigen" Behandlung, während der sie eine passive Rolle einnehmen, sehr zufrieden. Hauptindikationen bei Männern sind unreine Haut und Aknenarben, Hautverfärbungen bedingt durch Rauchen sowie unregelmäßige, raue Haut und Fältchen.

                        Wann empfehlen Sie Ihren Patienten eine Behandlung mit MacroDermabrasion™?

                        Veröffentlicht in Macro-Dermabrasion: Was ist neu ?

                        Als Facharzt für Plastische Chirurgie, der ich ja das gesamte Spektrum der kosmetischen Chirurgie anbiete, kann ich Patienten, die mich für eine Beratung persönlich aufsuchen, sehr verantwortlich und differenziert beraten. Dies ist, denke ich, sehr wichtig, da ein Behandler mit nur kleinem Behandlungsspektrum Interessenten erfahrungsgemäß immer diejenigen Behandlungen anbieten wird, für die er Geräte gekauft hat, was auch rechtlich nicht zu beanstanden ist, da er ja nichts anderes kennt. Das kann dann nicht selten zu Unzufriedenheit auf Seite des Patienten führen, da evtl. Ergebnisse versprochen worden sind, die manch eine Methode einfach nicht erbringen kann.

                        Selbstverständlich kann MacroDermabrasion™ kein Facelifting oder eine Unterspritzung tieferer Falten ersetzen. Bei folgenden Indikationen habe ich aber sehr positive Erfahrungen gemacht und kann die Behandlung empfehlen: oberflächliche Fältchen, ungleichmäßiges Hautbild, sonnengeschädigte Haut, aktive Akne, Aknenarben, Pigmentstörungen, Schwangerschaftsstreifen, unregelmäßige Narben, Altersflecken.

                        Auszeichnung klimaneutrale Website
                        Ästhetische Plastische Chirurgie München
                        Dr. med. Michael A. Kremer

                        Mauerkircherstr. 40
                        D-81679 München
                        Tel: +49 (0) 89 - 55 27 450