Herr Dr. Kremer, was sind die größten Ängste Ihrer Patienten und wie begegnen Sie diesen im Rahmen eines Beratungsgesprächs?

Veröffentlicht in Interview-Nase

Nasenpatienten tragen sich gewöhnlich schon längere Zeit, meistens mehrere Jahre, mit dem Gedanken sich die Nase korrigieren zu lassen. Meist sind sie über Informationen im Internet gut informiert - aber auch verunsichert, weil es widersprüchliche Informationen gibt, vor allem in so genannten Foren. Dort kursieren Meinungen nicht nachverfolgbarer Quellen, die aus meiner Sicht mit Vorsicht zu genießen sind.

Die meisten Patienten haben Angst, dass ihr spezieller Wunsch nicht umgesetzt wird und sie am Ende eine Nase im Gesicht tragen, die ihnen nicht gefällt. Dies ist aus meiner Sicht auch das größte Risiko eine Rhinoplastik, die medizinischen Risiken sind ja nun wirklich überschaubar und keine Patient beklagt sich, ober er etwas nachblutet oder nicht. Wenn die Nase aber nicht großteils dem entspricht, was der Patient wollte, ist eigentlich der größte anzunehmende Unfall (GAU) eingetreten. Das darf aus meiner Sicht nicht passieren, dies gilt es unbedingt zu verhindern. Da Ich selbst aus ganz Deutschland sowie vor allem auch aus Österreich viele Nasennachkorrekturen operiere, weiß ich, dass solche Fälle eintreten - Tendenz steigend.

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Ästhetische Plastische Chirurgie München
Dr. med. Michael A. Kremer

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