interview über schönheitsoperationen

Interview mit Dr. Michael Kremer im Sonderheft "Alles über Schönheits-OPs"

Info

 

deutsch

Fragen und Antworten fragen,plastische chirurgie,kosmetische chirurgie,fettabsaugung,liposuction,silikon,brustvergrößerung
facelift,nase,lippe,frage,info, sprechstunde,beratung,forum,fragen,erfahrung,patientenbericht,münchen,deutschland,österreich,schweiz

Die nachfolgenden Fragen von Patienten sind von uns aus Online-Beratungen sowie aus persönlichen Beratungsgesprächen zusammengestellt worden. Sämtliche Fragen sind von unserem leitenden Arzt, Dr. Michael Kremer, persönlich beantwortet worden.

Die Fragen werden regelmäßig aktualisiert und sollen Ihnen als eine zusätzliche Informationsmöglichkeit dienen. 

Sollten Sie selbst Fragen zu ästhetisch-plastischen Operationen haben, so können Sie diese über unsere Online-Beratung Seite stellen.


Frage:
Hallo Dr. Kremer, ich interessiere mich für eine Nachkorrektur meiner Nase und habe bei Ihnen demnächst ein Beratungsgespräch. Eine Frage im Vorfeld: ich habe nun in einer Zeitschrift gelesen, dass ein HNO-Arzt in München in der Woche angeblich 15 ästhetische Nasenoperationen durchführt. Das hat mich sehr verunsichert, denn ich denke, dass man als einzelner Patient nicht genügend Aufmerksamkeit erhält und evtl. mit einer Standardnase sozusagen abgefertigt wird. Ich möchte dort deshalb nicht hingehen. Wie ist das bei Ihnen?

Antwort:
Ich verstehe Ihre Bedenken sehr gut. Aus meiner langjährigen Erfahrung mit ästhetischen Nasenkorrekturen und vor allem auch Nachkorrekturen ist mir sehr daran gelegen, jeden Patienten sehr individuell operativ zu behandeln. Gerade bei Nasenoperationen machen teilweise Bruchteile von Millimetern, die man während einer Operation belässt oder abträgt, nachher einen immensen Unterschied der Formgebung aus. Aus diesen Gründen und auch deshalb, weil es meine oberste Maxime ist möglichst gar keine oder zumindest nur minimale Nachkorrekturen bei eigenen Patienten später durchzuführen, bemühe ich mich sehr exakt und millimetergenau entsprechend der vor der OP gemeinsam mit meinen Patienten durchgeführten Computersimulation zu arbeiten. Eine Nasen-OP dauert daher etwa 2 bis 2,5 Stunden, schwierige Nachkorrekturen können teilweise 4-5 Stunden dauern. Wenn die Nasenscheidewand mit korrigiert werden muss - was oft der Fall ist - kommt noch weitere Zeit hinzu. 

Ich habe es mir daher zu eigen gemacht, an einem Tag nie mehr als 2 Nasenoperationen durchzuführen. Es ist einfach so, und jeder kennt das aus seinem eigenen Beruf, die Konzentration lässt über die Stunden einfach nach und ich möchte meinen Patienten, für die eine Nasenoperation ein großes und teils belastendes Ereignis im Leben darstellt, den notwendigen Respekt entgegen bringen und sie nicht hastig "abfertigen". Da ich an zwei Tagen in der Woche ganztags Sprechstunde habe, mache ich also maximal 6 Nasenoperationen in der Woche. Ich denke auch nicht, dass die Masse der Operationen eine Garantie für ein gutes Ergebnis ist, wichtiger ist m.E. die genaue Beurteilung des Befunds, eine gute Planung und die dann gezielte und möglichst perfekte operative Umsetzung mit individuell angepassten Techniken, die wissenschaftlich etabliert sind. Auch die individuelle Begabung eines Arztes und das ästhetische Empfinden tragen zum Ergebnis bei, zwei Eigenschaften, die man hat oder nicht hat und die Patienten leider nicht vorher erahnen können. 

Ich freue mich Sie demnächst persönlich kennen zu lernen, bitte nehmen Sie sich 45-60 Minuten für die Beratung Zeit und bringen Sie bitte unbedingt Bilder mit von vor Ihrer Nasenoperation. Danke!


Frage:
Ich beabsichtige eine Schönheitsoperation von einem Arzt durchführen zu lassen, der mir zwar sympathisch ist, aber wohl leider nur ein Schönheitschirurg und keine Facharzt für Plastische Chirurgie ist. Ich glaube er ist eigentlich HNO-Arzt oder Frauenarzt. Was meinen Sie dazu?

Antwort:
Ich darf Sie an dieser Stelle, um meinen ärztlichen Kollegen persönlich nicht zu nahe zu treten, auf ein aktuelles Interview des Kölner Patienten-Anwalts Markus Meinecke aus der ZDF-Reportage hinweisen. Er ist Experte auf dem Gebiet der Schönheits-Operationen und sagt u.a. folgendes: 

ZDF: Was raten Sie jemandem, der sich zu einer Schönheitsoperation entschließt?

Meinecke: Man sollte sich darüber informieren, ob der Operateur ein Facharzt für Plastische Chirurgie ist. Diese sind für die Eingriffe qualifiziert und beherrschen ihr Fach. Da der Beruf des Schönheitschirurgen nicht geschützt ist, gibt es sehr viele Ärzte sämtlicher Fachrichtungen, die die Eingriffe ebenfalls vornehmen, aber nicht immer qualifiziert sind. Bei diesen Ärzten ist die Gefahr einer verpfuschten Schönheits-OP natürlich höher.

Mehr möchte ich dem nicht hinzu fügen, entscheiden Sie bitte selbst!


Frage:
Ich interessiere mich seit längerem für eine Fettabsaugung, bin aber etwas verwirrt, welche Technik die beste ist. Können Sie mir etwas dazu sagen?

Antwort:
Fettabsaugungen sind die heutzutage von Plastischen Chirurgen am häufigsten durchgeführten Behandlungen überhaupt. Fettabsaugungen werden normalerweise ambulant durchgeführt und sind eine sicher Behandlung, wenn geringe bis mittelgroße Mengen an Fett entfernt werden.  

Ich selbst verwende die meiner Meinung nach exakteste und schonendste Methode, die sog. Vibrations-Liposuktion (PAL)in Tumeszenz-Technik. Mit dieser Technik können bei bestmöglicher Gewebeschonung und minimaler Blutungsneigung Fettdepots zügig entfernt und Konturen exakt geformt werden. Hierdurch verringert sich die Narkose- oder Dämmerschlafdauer. Ich verwende sehr kleine Hautschnitte (3-4 mm) und zudem möglichst wenige.

Eine andere Methode, die sog. Ultraschall-Fettabsaugung, ist in den letzten Jahren entwickelt und von den Herstellern vermarktet worden. Es gibt aber bis heute keinerlei wissenschaftlich fundierte Angaben darüber, ob dieses Verfahren gegenüber der klassischen Fettabsaugung irgendwelche Vorteile hat. Ganz im Gegenteil gibt es eine Reihe von Nachteilen und auch Gefahren, wie etwa das Risiko einer Hautverbrennung, da die Absaugkanülen-Spitze sehr heiß werden kann. Ich rate von dieser Behandlung ab.


Frage:
Ich surfe viel im Internet und beobachte einige so genannte Patienten-Foren schon seilt längerer Zeit, ohne mich aktiv zu beteiligen. Was halten Sie eigentlich davon? ow very unhappy for her unnatural looks. I am very interested in a facelift in general, however, I am afraid that I may look artificial afterwards as well? 

Antwort:
Danke für diese eher untypische Frage hier, die ich aber gerne beantworte, weil mich auch viele Patienten in meiner Sprechstunde danach fragen. Prinzipiell finde ich es gut, dass Patienten bzw. solchen, die es werden wollen, eine Möglichkeit haben sich über die selbst gemachten Erfahrungen auszutauschen. Leider ist es meiner Meinung nach aber so - und ich kann mich aufgrund eindeutiger Hinweise nicht des Eindrucks erwehren - dass Foren von manchen, wenn auch wenigen Ärzten, leider gezielt dazu benutzt werden, für sich selbst Werbung zu machen. Dies erkennt man, wenn man ein Forum einmal über einige Tage beobachtet, als halbwegs intelligenter Mensch eigentlich relativ schnell. Es ist schon erstaunlich, welch "fachkundiges" Wissen da mancher pseudonyme "Patient" von sich gibt und wie schnell im fast simultan nachfolgenden Dialog dann gleich wieder der eine oder andere häufig genannte "Spezialist" aus dem Nichts auftaucht. 

Meine Empfehlung an Sie wäre, sich mit interessanten Forumsteilnehmern, die konkrete Erfahrungen gemacht haben und nicht Gerüchte oder andere Unwahrheiten verbreiten, per E-Mail direkt persönlich auszutauschen. So erhalten Sie die best mögliche Information. Mich freut es natürlich, dass ich bei Beratungen ab und zu höre, dass über sehr gute Erfahrungen von früheren Patienten von mir berichtet wird, dennoch empfehle ich meinen Patienten sich zum einen nicht verwirren zu lassen und sich von seinem eigenen Gefühl leiten zu lassen. Weiterhin viel Spaß beim Surfen!


Frage:
Sehr geehrter Herr Doktor, ich überlege mir schon seit längerem ein Facelifting durchführen zu lassen. Ich war schon bei einigen Beratungsgesprächen, bin danach aber eher mehr verwirrt, weil jeder Arzt etwas anderes gesagt hat. Insbesondere hat mich gewundert, dass ein Arzt dafür wohl nur 1,5 Stunden veranschlagt hat. Die Beratungen waren auch relativ kurz, nur ca. 15 Minuten. Wie ich gehört habe, haben Sie Dr. Kremer sich in Amerika auch besonders in diesem Bereich spezialisiert, weshalb ich mich an Sie wende. Danke im voraus!

Antwort:
Ihre Bedenken bekomme ich in ähnlicher Weise häufiger von Patienten bei Beratungsgesprächen in meiner Praxis zu hören. Das Gesicht ist ein so komplexes Gebilde aus Knochen, Muskeln, Fett, Haut und Funktionsstrukturen, dass wirklich nur ein Spezialist ein kompetentes Behandlungskonzept aufstellen kann. Bevor über eine optimale individuelle Behandlung entschieden werden kann, muss eine genaueste Analyse der Gesichtsstrukturen erfolgen, es geht schließlich nicht darum einfach nur ein bisschen Haut nach hinten zu ziehen, wie es leider bisweilen gemacht wird. Wie z.B. beim Abschluss eines langjährigen Vertrages zur Altersvorsorge oder einem Hauskauf kann eine solche Beratung nicht in einer Viertelstunde abgeschlossen werden, zu detailliert sind die Fragen vieler Patienten. Suchen Sie unbedingt nach einem Plastischen Chirurgen, der sich nachweislich langjährig auf die kosmetische Korrektur im Gesichtsbereich spezialisiert hat. Wer z.B. einen Schwerpunkt seiner Praxis auf Handchirurgie legt, mag evtl. nicht der richtige Arzt sein. Fragen Sie unbedingt auch nach, in welcher Schicht und wo im Gesicht der Arzt straffen will. Viele Ärzte, insbesondere auch ältere, haben Angst Gesichtsnerven zu verletzen und beschränken sich daher lediglich darauf im Rahmen oberflächlicher Liftings Haut zu ziehen. Dies führt bisweilen zu einem sehr unnatürlichen "Windtunnel" Aussehen, zu breiten Narben, deformierten Ohrläppchen und Haarverlust. Nur ein Behandler, der die Anatomie des Gesichts in- und auswendig beherrscht, weiß wie risikoarm aber effektiv es ist, die mimische Muskulaturschicht (sog. "SMAS") gesondert zu lösen und zu straffen. Das Ergebnis bei so einer aufwendigeren Technik hält deutlich länger, wenn auch die Schwellung am Anfang etwas länger besteht. Die Kosten sind deswegen nicht höher als bei Ärzten, die nur oberflächlich liften oder sog. "Mini-Liftings" anbieten, von denen schon seit 100 Jahren bekannt ist, dass sie nicht lang halten. Es gäbe zu diesem Thema noch viel zu sagen, so dass ich Sie bitten würde einen Termin in meiner Sprechstunde auszumachen. Eins wollte ich noch sagen, ein gutes Lifting dauert in erfahrenen Händen mindestens 4 Stunden, bisweilen auch länger.  


Frage:
Ich interessiere mich für eine Profilplastik im Gesicht. Ich habe durch meine Recherchen festgestellt, dass nur wenige Ärzte eine solche Behandlung anbieten. In Amerika scheint das wohl häufiger zu sein. Die sind Ihre Erfahrungen damit? Was für Gefahren bestehen?

Antwort:
Es ist richtig, dass Gesichtsimplantate in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet sind. Ich selbst habe damit aber sehr große Erfahrung, weil ich mehrere Jahre in den USA beruflich tätig war und dort Gesichtsimplantate ausgiebig angewendet habe. Ich verwende fast ausschließlich Kunststoffimplantate aus porösem Polyethylen. Dieses Material hat den Vorteil, dass es während der Operation genauestens angepasst werden kann. Ich kann es in einem warmen Wasserbad unter sterilen Bedingungen erwärmen und dann formen, des weiteren kann ich das Implantat mit dem Skalpell sozusagen zurecht schnitzen. Es gibt auch eine ganz große Vielzahl an Implantaten, welche für ganz spezielle Problemzonen schon vorgefertigt worden sind, so z. B. die Wangenknochen, das Mittelgesicht neben der Nase oder z. B. das Kinn. Hier gibt es für den Fachmann vielfältigen Möglichkeiten. Es ist aus meiner Erfahrung äußerst wichtig, diese Implantate während der Operation sofort fest zu fixieren, weil sich lose eingebrachte Fremdkörper leichter entzünden, was unter allen Umständen verhindert werden soll. Ich verwende hier zu ganz kleine Titanschrauben, welche dauerhaft im Körper belassen werden können, was ja auch bei Zahnimplantaten allgemein üblich ist. Neben einer absolut exakten operativen Technik spielt bei dieser Behandlungsform vor allem eine sorgfältige dreidimensionale Analyse des Gesichts eine herausragende Rolle. Hier kommt mir meine Spezialausbildung in Craniofacialer Chirurgie in Amerika sehr zugute. Im Rahmen einer Beratung kann ich Ihnen die verschiedenen Implantate persönlich zeigen. Wenn Sie mehr über meine Erfahrungen mit Implantaten lesen möchten, können Sie hier klicken


Frage:
Dr. Kremer, ich habe gehört, dass Sie bei Nasenkorrekturen eine Operationstechnik verwenden, die keine Schmerzen verursacht. Ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen, es muss doch weh tun, wenn man mitten im Gesicht teilweise Knochen bricht etc.. Im Fernsehen sieht das immer so brutal aus. Danke für Ihre Antwort!

Antwort:
Ihre Frage bekomme ich praktisch von jedem Patienten im Rahmen der Beratung gestellt. Meine Antwort lautet immer: Sie werden absolut KEINE Schmerzen haben. Grund: nach Beginn der Vollnarkose wird die Nase zunächst mit einem länger wirkenden örtlichen Betäubungsmittel eingespritzt. Dies vermindert zum einen den Narkosemittelverbrauch und die notwendige Tiefe der Vollnarkose, was für den Organismus gut ist, und zum anderen ist eine anhaltende Schmerzfreiheit nach der Operation gewährleistet. Zum zweiten operiere ich mit sehr feinen und scharfen Instrumenten gewebeschonend (atraumatisch) und blutarm, der Blutdruck wird von unserem sehr spezialisierten Narkoseteam zusätzlich auf niedrige Werte abgesenkt, hierdurch ist insgesamt die Schwellneigung und somit die Spannung auf die schmerzempfindlichen Gewebe der Nase nach der Operation minimal. Durch Verwendung einer passgenauen Nasenschiene und anatomisch eingepassten Tamponaden wird die Nase wie bei einem Knochenbruch von innen und außen gleichzeitig geschient, was ein weiterer Faktor für Schmerzfreiheit ist. Das weitläufig "gefürchtete" Ziehen der Tamponaden ist bei den von mir verwendeten Tamponaden ebenfalls nicht schlimm. Noch einmal zu Ihrer Beruhigung: JEDE(R) Patient(in) hat mir nach der Behandlung bisher erleichtert gesagt, dass keine Schmerzen bestanden.


Frage:
Ich bin vor 2 Wochen an der Nase operiert worden, es war nun schon das zweite Mal. Nach Abnahme des Splints gestern glaube ich, dass der Nasenrücken immer noch total unregelmäßig ist. Auch die Spitze ist glaube ich nicht so, wie ich wollte. Was raten Sie mir?

Antwort:
Danke für Ihre Mail. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich mich so kurz nach einer Operation und ohne Sie persönlich untersucht zu haben zu Ihrem gegenwärtigen Zustand nicht äußern möchte. Ihre Behandlung ist jetzt noch lange nicht abgeschlossen und Sie sollten das Vertrauensverhältnis zu Ihrem behandelnden Arzt nicht damit aufs Spiel setzen, dass Sie bereits jetzt andere Ärzte aufsuchen. Ich gehe davon aus, dass Sie sich für Ihren Arzt deshalb entschieden haben, weil Sie auf sein Fachwissen und Können vertraut haben. Sprechen Sie bitte erst mit Ihrem Arzt und befolgen Sie seine Anweisungen genau. Sollten Sie nach etwa einem halben Jahr weiterhin mit Ihrem Aussehen nicht zufrieden sein und Ihr Arzt von weiteren Korrekturen abraten, dürfen Sie sich gerne in meiner Spezialsprechstunde für Nasenkorrekturen vorstellen. Erst einmal gute Besserung!


Frage:
Dr. Kremer, ich danke vielmals für das ausführliche Beratungsgespräch und bin froh, dass ich nach Gesprächen bei anderen Ärzten noch zu Ihnen gegangen bin und werde mich definitiv bei Ihnen operieren lassen. Ich habe noch eine Frage zu der Form der Brustimplantate. Können anatomische Implantate auch durch die Achselhöhle eingesetzt werden, sie hatten erwähnt, dass die Gefahr besteht, dass sie sich drehen könnten, was schlecht für die endgültige Form wäre. Danke für eine kurze Antwort.

Antwort:
Es freut mich, dass Ihnen meine Beratung gefallen hat. Gerade bei Brustvergrößerungen muss diese aus meiner Erfahrung sehr ausführlich sein. Noch einmal zu Ihrer Frage und ich weiß, dass zu diesem Thema insbesondere in verschiedenen Online-Foren konträre Aussagen gemacht werden: anatomische Implantate werden sowohl durch die Achselhöhle wie auch durch die Unterbrustfalte selbstverständlich immer in korrekter Position eingebracht. Durch die direkte Sicht beim Unterbrustfaltenschnitt im Gegensatz zu der endoskopisch assistierten Technik über die Achsel ist aber die Wahrscheinlichkeit geringer, dass das Implantat vor dem Zunähen etwa gering gradig schief in der Implantathöhle zum Liegen kommt - weil man eben von oben einfach nicht ganz so gut sehen und die endgültige Position 100% bestimmen kann wie von unten. Ich muss Ihnen das im Rahmen der Beratung einfach nur sagen und kann es nicht auslassen. Sie dürfen sich entscheiden, wie sie es haben wollen - und zu Ihrer Beruhigung, ich habe bei vielen Patientinnen erfolgreich anatomische Implantate über einen Achselschnitt eingebracht. Danke noch mal für das Vertrauen!


Frage:
Ich bin mittlerweile über 40 und erfolgreicher Geschäftsführer in einem mittelständischen Unternehmen. Obwohl ich viel Sport treibe und nicht übergewichtig bin, habe ich seit meiner Pubertät eine weibliche Brustbildung, ich glaube mein Hausarzt nannte das Gynäkomastie. Man wird doch mit den Jahren eitler und ich bin nun entschlossen mich behandeln bzw. operieren zu lassen. Ich habe jetzt gelesen, dass man das mit einer Absaugung wie bei einer Fettabsaugung machen kann. Geht das?

Antwort:
Ja und nein, sozusagen. Aus meiner Erfahrung mit Männern aller Altersstufen - die Behandlung von Gynäkomastien ist eine der häufigsten Behandlungen in meiner Praxis - kann ich nur sagen, dass die Situation bei jedem Patienten anders ist bzw. dass es verschiedene Ausprägungsformen der weiblichen Brustbildung beim Mann gibt. Aufgrund dessen reicht bei manchen Patienten, allerdings den wenigsten, eine alleinige Absaugung von Fett- und Drüsengewebe aus. Solche Brüste sind von vornherein schon sehr weich vom Tastbefund her. Bei anderen wird zusätzlich Drüsengewebe offen über einen später kaum mehr sichtbaren Schnitt im Bereich des Brustwarzenvorhofs entfernt. Bei ausgeprägten Befunden, bei dem eindeutig ein Hautüberschuss besteht, von dem man ausgehen kann, dass er nach einer OP nicht schrumpft, muss Haut gestrafft werden. Hierdurch bleibt eine kreisförmige Narbe am Rand des Vorhofs, die, abhängig vom Behaarungstyp, für die meisten Patienten das geringere Übel ist.


Frage:
Ich hatte schon ein paar Beratungsgespräche und bin nun ganz durcheinander. Es geht um eine Brustvergrößerung. Ich habe nämlich festgestellt, dass keiner der Ärzte, die ich aufgesucht habe, Facharzt für Plastische Chirurgen ist. Bei einem stellte sich heraus, dass er Gynäkologe ist, bei dem anderen sogar, dass er nur "Praktischer Arzt/Allgemeinarzt" ist. Was soll ich davon halten?

Antwort:
Die Entscheidung, welchem Arzt Sie sich für eine Brustvergrößerung, aber auch für andere plastische Operationen anvertrauen, ist natürlich Ihre. Da nur Fachärzte für Plastische Chirurgie kosmetische Operationen wie z.B. Brustvergrößerungen während Ihrer mindestens 6-jährigen Facharztausbildung "von der Pike" auf lernen und zudem eine Prüfung auf diesem Gebiet vor der Landesärztekammer ablegen müssen, können sie bei Fachärzten für Plastische Chirurgie einen gesicherten Qualitätsstandard erwarten, wenn natürlich jeder evtl. andere Schwerpunkte hat und manche Operationen häufiger und andere vielleicht gar nicht durchführt. Aufgrund des sog. "Beauty-Booms", den wir derzeit in Deutschland erleben, versuchen sich leider alle möglichen Ärzte als "Schönheitschirurgen" auszugeben, und dies teilweise äußerst geschickt, z.B. durch Mitgliedschaft in völlig unbedeutenden Fachgesellschaften oder mittels in der Praxis ausgehängten Zertifikaten, welche in der Realität im Rahmen von kurzen und meist theoretischen "Wochenend Crash-Kursen" erhalten wurden. Da die Behandlung durch ausgebildete Fachärzte für Plastische Chirurgie nicht mehr oder weniger kostet als die von weniger qualifizierten Ärzten, gibt es m.E. auch keinen finanziellen Grund, solche Ärzte aufzusuchen. Ich persönlich gehe davon aus, das früher oder später nur noch Plastische Chirurgen solche Operationen ausführen dürfen, wie es heutzutage z.B. in England schon der Fall ist. 

Überprüfen Sie durch Eintippen des Namens eines Arztes ganz einfach bei Ihrer zuständigen Landesärztekammer (in Bayern z.B. www.arzt-bayern.de), welchem Fachgebiet Ihr Arzt angehört. Diese Angaben sind zutreffend und haben schon so manchen "Schönheitschirurgen" entlarvt.


Frage:
Ich interessiere mich für eine Brustvergrößerung und habe mich bereits auch bei mehreren Ärzten informiert. Die Beratungen waren aber immer sehr kurz und wie ich meine oberflächlich. Noch dazu haben praktisch alle Ärzte mich mit der Entscheidung allein gelassen, welche Implantatart, welche Füllung, welche Position ich haben möchte. Wie soll ich mich da auskennen, die Ärzte müssen einen da doch beraten, sie haben die Erfahrung. Könnten Sie mir weiterhelfen?

Antwort:
Es tut mir leid, dass sie bisher nicht ausreichend informiert worden sind. Ich kann Ihnen aufgrund meiner Kenntnis der Komplexheit der Planung einer optimalen Brustvergrößerung sagen, dass ein kompetenter Plastischer Chirurg Sie genau untersuchen sollte, detaillierte Messungen an Ihren Brüsten vornehmen sollte und auch die Elastizität Ihrer Haut beurteilen sollte. Abhängig davon ergeben sich bereits gewisse erforderliche Größen- und Formvorgaben. Von der Dicke Ihrer Haut hängt es außerdem auch ab, ob ein Implantat besser unter den Muskel oder über den Muskel platziert werden muss, aber auch andere Faktoren spielen hier für eine Rolle. Ich denke aus meiner persönlichen langjährigen Erfahrung, dass Beratungen für Brustvergrößerungen besonders genau und detailliert sein müssen, damit eine Patientin nachher für lange Jahre zufrieden ist und ein schönes Ergebnis hat.


Frage:
Ich würde mir gerne die Nase korrigieren lassen. Ein Arzt, den ich dafür konsultiert habe, hat mir aber gesagt, dass dies nur mit einem äußeren Schnitt im Bereich des Nasenstegs geht. Ich möchte aber keine äußeren Schnitte, geht das?

Antwort:
Leider hat der Arzt, den Sie konsultiert haben, nicht recht. In der Regel benötigt ein erfahrener Nasenchirurg keine äußeren Schnitte im Bereich des Nasenstegs. Diese Technik ist nur selten notwendig und meist auch nur dann, wenn die Nase bereits mehrfach voroperiert worden ist. Ich selbst verwende diese so genannte "offene Technik" eigentlich nie, da sie meines Erachtens nicht notwendig ist. Bitte fragen Sie den besagten Arzt, wie viel Erfahrung er mit Nasenkorrekturen hat.


Frage:
Ich würde mir gerne Fett absaugen lassen und habe mich auch schon ein bisschen darüber informiert. Ein Arzt hat mir gesagt, dass das Besondere an seiner Technik sei, dass er ganz kleine Schnitte verwenden würde und die Operation in örtlichen Betäubung durchführen würde. Ich habe aber Angst, dass das wehtut, insbesondere weil es bei mir an verschiedenen Stellen Fett abzusaugen gibt. Was halten Sie davon?

Antwort:
Ihre Fragen habe ich schon von mehreren Patienten in meiner Sprechstunde im Rahmen eines persönlichen Beratungstermins gehört. Es ist natürlich Unfug, dass "ganz kleine Schnitte" etwas Besonderes sind. Die Schnitte bei Fettabsaugungen sind immer nur wenige Millimeter groß, da ja nur so der notwendige Vakuum-Effekt erzielt werden kann. Was eine örtlichen Betäubung betrifft, so muss man hier unterscheiden. Geht es lediglich um kleine Regionen, kann eine Absaugung in örtlicher Betäubung gemacht werden. Ich selbst habe aber die besten Erfahrungen mit schonenden Vollnarkosen, da hier die Patienten wirklich absolut schmerzfrei sind und man die verschiedenen abzusaugenden Regionen besser modellieren kann. Insbesondere was eine Absaugung im Bauchbereich betrifft, kann ich aus meiner Erfahrung nur abraten, diese in örtlichen Betäubung zu machen. Es verlaufen hier so viele Nerven, dass eine örtlichen Betäubung schmerzhaft ist. Ich habe bereits mehrfach Patienten nachkorrigieren müssen, die andernorts in örtlichen Betäubung in diesem Bereich operiert worden sind. Aufgrund der vor bestehenden Schmerzen wurden diese Operationen dann abgebrochen mit erwartungsgemäß schlechtem Ergebnis. 

Sie dürfen auch nicht vergessen, dass es mitunter gefährlich für einen Patienten sein kann, wenn er in örtlichen Betäubung zusätzlich noch in einen Dämmerschlaf versetzt wird. Die Kontrolle von Blutdruck, Puls und Atmung muss jederzeit sichergestellt sein und dies geht wirklich am besten in Vollnarkose. Die Sicherheit sollte gerade bei Fettabsaugungen im Vordergrund stehen und ich denke, dass eine Fettabsaugung mit hoher Sicherheit und gutem Ergebnis dann durchgeführt werden kann, wenn die operative Technik stimmt und ein guter Narkosearzt eine sichere Narkose macht.


Frage:
Ich habe Bedenken, dass mein Äußeres durch eine kosmetische Gesichtsoperation zu sehr verändert wird und ich danach nicht mehr ich selbst bin. Ist meine Angst berechtigt?

Antwort:
Sinn und Zweck einer Schönheitsoperation ist es nicht extreme Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild vorzunehmen. Dies wäre jedoch bei schweren angeborenen Gesichtsfehlbildungen erwünscht. Vielmehr sollen altersbedingte Veränderungen rückgängig gemacht werden und nur die den Patienten selbst störenden Merkmale wirklich verändert werden. Idealerweise sollte das Ergebnis so sein, dass ein positive Veränderung des Aussehens von Menschen im persönlichen Umfeld bemerkt wird, keiner aber genau weiß oder sich gar zu fragen wagt, warum das so ist.


Frage:
Die Webseite Ihrer Klinik ist sehr informativ, dazu möchte ich Ihnen gratulieren. Ich hätte noch eine Frage im Bezug auf eine Brustvergrößerung. Ist es möglich diese Operation auch ambulant durchzuführen, ich möchte nämlich nicht deswegen mehrere Tage in einem Krankenhaus verbringen? Vielen Dank!

Antwort:
Wenn Sie allgemein gesund sind, bestehen bei korrekter Operationstechnik und guter Narkose in der Regel keine Bedenken dagegen, Sie nach einigen Stunden bereits wieder nach Hause zu entlassen, sofern zu Hause jemand für Sie sorgt. Ich selber führe viele Brustvergrößerungen durch und die aller meisten Patientinnen gehen bereits am gleichen Nachmittag wieder nach Hause. Ich verwende auch ausschließlich selbst auflösbaren Fäden, so dass Ihnen die Unannehmlichkeit des Fädenentfernens erspart wird. Ich verwende allerdings eine in den USA entwickelte, technisch relativ anspruchsvolle Operationstechnik, die so schonend und blutsparend ist, dass eine ambulante Behandlung möglich ist.


Frage:
Gibt es heute Behandlungsmöglichkeiten um sog. Schwangerschaftsstreifen los zu werden?

Antwort:
Das ist eine sehr häufig gestellt Frage und leider gibt es darauf keine einfache Antwort. Die Behandlung von Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen hängt gewissermaßen davon ab, wo sie auftreten. Manche Patienten haben diese Streifen unter den Armen, Frauen können diese Veränderungen auf dem Bauch nach Schwangerschaft und Geburt bekommen, auch nach größeren Gewichtsverlusten können diese Hautveränderungen an verschiedenen Körperstellen bei Frauen wie auch bei Männern auftreten. Schwangerschaftsstreifen können manchmal einfach durch operative Entfernung überschüssiger Haut verbessert werden, wie z.B. bei der Bauchstraffung (Abdominoplastik). Es gibt eine Reihe verschiedener Behandlungsmöglichkeiten zur Konturverbesserung gewisser Körperregionen und Entfernung bzw. Verringerung von Schwangerschaftsstreifen, wenn auch häufig auf Kosten einer zusätzlichen Narbe von der Operation selbst. Die meisten äußerlichen Anwendungen und Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen sind wirkungslos. Laseranwendungen und Unterspritzungen bringen aus meiner Erfahrung ebenfalls keinerlei Verbesserung. 

Seit einiger Zeit verwende ich in meiner Praxis ein Salzpeeling, Macrodermabrasion genannt, mit dem wir schöne Ergebnisse und viele zufriedene Patienten haben. Die Behandlung kann die Übergänge von normaler Haut zu geschädigter Haut meist verbessern, wenn natürlich auch der tiefe Dehnungsschaden, also praktisch der Riss in der Lederhaut nie geheilt werden kann. Mehr hierzu können Sie auf meiner Webseite lesen, wenn Sie hier clicken.


Frage:
Ich wohne nicht weit von München und interessiere mich sehr für eine Nasenkorrektur. Meine Nase ist nicht sehr schlimm aber beeinträchtigt mein Selbstvertrauen schon. Ich möchte einfach so gut aussehen wie möglich. Kann eine Nasenkorrektur eine Veränderung machen, auch wenn keine so dramatische Korrektur nötig ist?

Antwort:
Eine Nasenkorrektur (Rhinoplastik) kann den Gesichtsausdruck eines Menschen wirklich sehr verändern. Die Nase nimmt eine zentrale Position im Gesicht ein und den meisten Menschen ist dies sehr bewusst. Ich kann Ihnen aber sagen, dass Sie sich nicht als zu eitel vorkommen brauchen, da ich selbst häufig Patienten berate, die über das Aussehen ihrer Nase unsicher sind. Es ist schwer zu sagen was bei Ihnen korrigiert werden müsste ohne Sie zu untersucht zu haben. Wenn Sie über eine digitale Kamera oder einen Scanner verfügen, würde ich Sie bitten mir ein paar Photos ihrer Nase zu emailen, und zwar von vorne, von der Seite und von unten mit dem Kopf nach hinten überstreckt. Anhand dieser Photos könnte ich Ihnen genauere Angaben über die Behandlungsmöglichkeiten machen, weil ich dann eine bessere Vorstellung darüber habe, welche Art von Korrekturen notwendig sind. Dies würde Ihnen vielleicht sogar eine Fahrt nach München ersparen. Sie können mir natürlich auch normale Photos per Post zuschicken.


Frage:
Ich höre immer wieder über verschiedene Arten von Fettabsaugung und auch über Endermologie. Was sind die Unterschiede der verschiedenen Behandlungen und welche Vorteile haben sie jeweils? Ich überlege mir schon seit einigen Jahren eine Fettabsaugung machen zu lassen und habe erst kürzlich eine Information über Endermologie gesehen. Braucht man bei beiden mehrere Behandlungen?

Antwort:
Fettabsaugungen sind die heutzutage von Plastischen Chirurgen am häufigsten durchgeführten Behandlungen überhaupt. Fettabsaugungen werden normalerweise ambulant durchgeführt und sind eine sicher Behandlung, wenn geringe bis mittelgroße Mengen an Fett entfernt werden. Eine neuere Methode, die sog. Ultraschall-Fettabsaugung, ist in den letzten Jahren entwickelt und von den Herstellern vermarktet worden. Es gibt aber bis heute keinerlei wissenschaftlich fundierte Angaben darüber, ob dieses Verfahren gegenüber der klassischen Fettabsaugung irgendwelche Vorteile hat. Demgegenüber gibt es eine Reihe von Nachteilen und auch Gefahren, wie etwa das Risiko einer Hautverbrennung, da die Absaugkanülen-Spitze sehr heiß werden kann.  

Endermologie ist eine nicht-operative Behandlung, die aus äußerlichen Massagen und Unterdruck besteht, die manchen Patienten mit Cellulite helfen kann. Der Hauptunterschied zwischen beiden Verfahren ist, dass eine Fettabsaugung dauerhafte Verbesserungen bringt, Endermologie hingegen nicht. Endermologie ist eine äußerliche Anwendung, die wiederholter Behandlungen bedarf um ein Ergebnis zu sehen. Manche Patienten werden, andere werden keine Verbesserung durch Endermologie verspüren. Evtl. kann nach einer Fettabsaugung eine zweite Absaugung weitere kleine Verbesserungen erbringen, regelmäßige Behandlungen sind aber nicht notwendig.



Frage:
Mir ist von einer Bekannten ein Frauenarzt empfohlen worden, der Brustvergrößerungen vornimmt. Ich habe auch von einen Kieferchirurgen in München gehört, der am Gesäß Fett absaugt. Ich bin unsicher, ob ich mich in die richtigen Hände begebe?

Antwort:

Nur Fachärzte für Plastische Chirurgie sind für die genannten Operationen ausgebildet und qualifiziert. Sie haben von Rechts wegen die erforderlichen Operationstechniken intensiv während ihrer Facharztausbildung gelernt und können auch mit möglichen Komplikationen sicher umgehen.

Auf Grund der gesteigerten Nachfrage nach kosmetischen Operationen in unserer Gesellschaft und der immer geringer werdenden Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen versuchen viel Ärzte anderer Fachgruppen, Allgemeinärzte oder gar Ärzte ohne Facharztausbildung kosmetische Operationen durchzuführen. Auch wurden zur besseren Darstellung in der Öffentlichkeit "Gesellschaften" mit wohlklingenden Namen gegründet, wie z.B. die "Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Medizin" oder die "Deutsche Akademie für Ästhetische Chirurgie", um nur einige zu nennen. Bei diesen Vereinigungen kann jeder Arzt einfach Mitglied werden und der Öffentlichkeit gegenüber Fachkompetenz suggerieren. Eine objektive Qualitätssicherung besteht nicht, anders als bei Fachärzten für Plastische Chirurgie, die bei der zuständigen Ärztekammer einen Katalog über durchgeführte Operationen offiziell vorlegen und eine Prüfung ablegen müssen bevor sie die Zulassung erhalten. Oft bestehen bei Nicht-Fachärzten auch Probleme mit der Haftpflichtversicherung, die erst im Rahmen von Streitigkeiten nach "Kunstfehlern" offenbar werden. 

Erkundigen Sie sich bitte daher über die Ausbildung des betreffenden Arztes am besten bei der zuständigen Landesärztekammer, in dem Falle der Bayerischen Landesärztekammer in München (www.arzt-bayern.de).


Frage:
Ich bin 60 und habe eine sehr gute und zarte Gesichtshaut sowie eine gute Gesichtsdurchblutung. Leider habe ich einige tiefe Falten und ein gewisses Hängen meiner Gesichtshaut entwickelt. Würde ein Facelifting meine Gesichtshaut und -durchblutung negativ beeinflussen? Ich stelle mir vor, dass das Abheben und Straffen der Haut evtl. kleine Äderchen zerstört, die dann nicht mehr funktionieren?

Antwort:
Typischerweise hat eine Gesichtsstraffung (Facelifting) keinen Einfluss auf den Teint und die Qualität der Gesichtshaut. Die für die Versorgung der Gesichtshaut verantwortlichen Äderchen liegen in der Lederhaut, die bei diesem Eingriff nicht verändert wird. Wenn Sie aber eine besonders empfindliche Haut haben und besorgt sind, würde ich Sie nach einer genauen persönlichen Untersuchung und Beratung zunächst der Kosmetikerin in meinem Team vorstellen, die evtl. zunächst eine medizinisch überwachte Hautpflegebehandlung beginnen wird. Evtl. kann es sinnvoll sein, Ihre Hautoberfläche mit dem schonenden Salzpeeling Macrodermabrasion zu behandeln.


Frage:
Was ist der Unterschied zwischen kosmetischer und wiederherstellender Plastischer Chirurgie? Ich hatte das Problem, dass meine Krankenversicherung eine Kostenübernahme abgelehnt hat und die Behandlung als "kosmetisch" bezeichnet hat, obwohl ich das nicht so sehe.

Antwort:
Kosmetische Operationen werden durchgeführt um "normale" Körperstrukturen zu verändern und das äußere Erscheinungsbild eines Patienten zu verbessern. Kosmetisch-chirurgische Behandlungen werden daher nicht von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen.

Wiederherstellende Operationen werden durchgeführt um "abnormale" Körperveränderungen zu behandeln, wie z.B. angeborene Fehlbildungen, körperliche Entwicklungsstörungen, Entstellungen nach Unfällen, nach Krebsbehandlungen oder bei andere Krankheiten sowie bei Problemwunden. Wiederherstellende Operationen werden häufig zur Funktionsverbesserung, viele dieser Operationen aber auch zur Verbesserung des Aussehens durchgeführt. Die Kosten für wiederherstellende Operationen werden normalerweise von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, wenn es hier auch gewisse Unterschiede von Versicherung zu Versicherung gibt. Unfallversicherungen übernehmen zumeist auch die Kosten für "kosmetische " Operationen nach Unfällen, dies können Sie leicht in der Police nachsehen.

Es gibt eine Reihe von relativ häufig in der Plastischen Chirurgie durchgeführten Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung zunehmend schwieriger wird. Brustverkleinerungs-Operationen fallen z.B. darunter. Andere Behandlungen, wie z.B. Korrekturen von abstehenden Ohren, werden je nach Versicherung nur bis zu einem gewissen Alter übernommen. Auch die Entfernung von Keloiden oder weiten Narben sowie Narbenkorrekturen sind Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung manchmal problematisch sein kann. 

Bitte setzen Sie sich daher frühzeitig mit Ihrer Krankenkasse bzw. dort dem Medizinischen Dienst in Verbindung. Gerne sind wir Ihnen auch dabei behilflich Ihre individuelle Situation Ihrer Krankenkasse oder Unfallversicherung gegenüber klar darzustellen, falls nötig mit Gutachten und Bilddokumentation. Manchmal kann hierdurch zumindest eine teilweise Kostenübernahme erreicht werden.


Frage:
Was ist der Unterschied zwischen kosmetischer und wiederherstellender Plastischer Chirurgie? Ich hatte das Problem, dass meine Krankenversicherung eine Kostenübernahme abgelehnt hat und die Behandlung als "kosmetisch" bezeichnet hat, obwohl ich das nicht so sehe.

Antwort:
Kosmetische Operationen werden durchgeführt um "normale" Körperstrukturen zu verändern und das äußere Erscheinungsbild eines Patienten zu verbessern. Kosmetisch-chirurgische Behandlungen werden daher nicht von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen.

Wiederherstellende Operationen werden durchgeführt um "abnormale" Körperveränderungen zu behandeln, wie z.B. angeborene Fehlbildungen, körperliche Entwicklungsstörungen, Entstellungen nach Unfällen, nach Krebsbehandlungen oder bei andere Krankheiten sowie bei Problemwunden. Wiederherstellende Operationen werden häufig zur Funktionsverbesserung, viele dieser Operationen aber auch zur Verbesserung des Aussehens durchgeführt. Die Kosten für wiederherstellende Operationen werden normalerweise von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, wenn es hier auch gewisse Unterschiede von Versicherung zu Versicherung gibt. Unfallversicherungen übernehmen zumeist auch die Kosten für "kosmetische " Operationen nach Unfällen, dies können Sie leicht in der Police nachsehen.

Es gibt eine Reihe von relativ häufig in der Plastischen Chirurgie durchgeführten Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung zunehmend schwieriger wird. Brustverkleinerungs-Operationen fallen z.B. darunter. Andere Behandlungen, wie z.B. Korrekturen von abstehenden Ohren, werden je nach Versicherung nur bis zu einem gewissen Alter übernommen. Auch die Entfernung von Keloiden oder weiten Narben sowie Narbenkorrekturen sind Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung manchmal problematisch sein kann. 

Bitte setzen Sie sich daher frühzeitig mit Ihrer Krankenkasse bzw. dort dem Medizinischen Dienst in Verbindung. Gerne sind wir Ihnen auch dabei behilflich Ihre individuelle Situation Ihrer Krankenkasse oder Unfallversicherung gegenüber klar darzustellen, falls nötig mit Gutachten und Bilddokumentation. Manchmal kann hierdurch zumindest eine teilweise Kostenübernahme erreicht werden.


Frage:
Was ist der Unterschied zwischen kosmetischer und wiederherstellender Plastischer Chirurgie? Ich hatte das Problem, dass meine Krankenversicherung eine Kostenübernahme abgelehnt hat und die Behandlung als "kosmetisch" bezeichnet hat, obwohl ich das nicht so sehe.

Antwort:
Kosmetische Operationen werden durchgeführt um "normale" Körperstrukturen zu verändern und das äußere Erscheinungsbild eines Patienten zu verbessern. Kosmetisch-chirurgische Behandlungen werden daher nicht von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen.

Wiederherstellende Operationen werden durchgeführt um "abnormale" Körperveränderungen zu behandeln, wie z.B. angeborene Fehlbildungen, körperliche Entwicklungsstörungen, Entstellungen nach Unfällen, nach Krebsbehandlungen oder bei andere Krankheiten sowie bei Problemwunden. Wiederherstellende Operationen werden häufig zur Funktionsverbesserung, viele dieser Operationen aber auch zur Verbesserung des Aussehens durchgeführt. Die Kosten für wiederherstellende Operationen werden normalerweise von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, wenn es hier auch gewisse Unterschiede von Versicherung zu Versicherung gibt. Unfallversicherungen übernehmen zumeist auch die Kosten für "kosmetische " Operationen nach Unfällen, dies können Sie leicht in der Police nachsehen.

Es gibt eine Reihe von relativ häufig in der Plastischen Chirurgie durchgeführten Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung zunehmend schwieriger wird. Brustverkleinerungs-Operationen fallen z.B. darunter. Andere Behandlungen, wie z.B. Korrekturen von abstehenden Ohren, werden je nach Versicherung nur bis zu einem gewissen Alter übernommen. Auch die Entfernung von Keloiden oder weiten Narben sowie Narbenkorrekturen sind Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung manchmal problematisch sein kann. 

Bitte setzen Sie sich daher frühzeitig mit Ihrer Krankenkasse bzw. dort dem Medizinischen Dienst in Verbindung. Gerne sind wir Ihnen auch dabei behilflich Ihre individuelle Situation Ihrer Krankenkasse oder Unfallversicherung gegenüber klar darzustellen, falls nötig mit Gutachten und Bilddokumentation. Manchmal kann hierdurch zumindest eine teilweise Kostenübernahme erreicht werden.


Frage:
Ich habe eine Höckernase und möchte sie eigentlich korrigiert haben? Mein Problem: ich denke manchmal auch, dass mein Kinn zu kurz ist. Ich habe in einer TV-Sendung gesehen, dass man den entfernten Höcker zur Kinnvergrößerung verwenden kann. 

Antwort:
Ich führe sehr viele Nasenkorrekturen durch und ebenfalls viele Profilkorrekturen, zumeist mit Implantaten. Gerade wegen meiner großen Erfahrung im Gesichtsbereich rate ich nur in Ausnahmefällen dazu, also bei einem extrem zu kleinen Kinn, gleichzeitig Nasen- und Kinnkorrektur durchzuführen. Der Grund: nach Verkleinerung z.B. einer Höckernase normalisiert sich die Gesichtsästhetik in vielen Fällen so sehr, dass eine Kinnvergrößerung nicht mehr notwendig ist oder evtl. das Kinn dann als zu groß empfunden würde. Die von Ihnen beschriebene Technik können Sie - salopp gesagt - vergessen. Ein Nasenhöcker ist auch bei einer verhältnismäßig großen Höckernase im Vergleich zu einem Kinnimplantat "mini" und kann keine ausreichende ästhetische Kinnkorrektur schaffen - allenfalls einen tastbaren kleinen "Knubbel". Leider habe ich so andernorts behandelte Patienten schon in meiner Praxis gesehen und musste das Knochenstück operativ entfernen.


Frage:
Haben Sie jemals Patientinnen gesehen, die Silikon-Brustimplantate über 30 Jahre hatten? Wie lange halten Silikon-Brustimplantate?

Antwort:
Die Frage wie lange Silikon-Implantate halten wird häufig gestellt und es gibt darauf praktisch keine genaue Antwort. Es gibt eine Reihe von Frauen, die Brustimplantate schon über 30 Jahre haben aber niemand kann wirklich sagen, wie lange sie noch halten. Silikonimplantate, die zur damaligen Zeit verwendet wurden, waren anders zusammengesetzt als diejenigen, die heutzutage Verwendung finden. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Implantat-Technologie von Jahr zu Jahr besser wird und dass die Implantate, die ich heute verwende, deutlich besser sind als die vor 10 oder 20 Jahren. Ich rate meine Patientinnen, die Silikonimplantate haben, jährlich eine Mammographie durchführen zu lassen, was ohnehin bei Patientinnen über 40 Jahre aus Gründen der Krebsvorsorge empfehlenswert ist, um pathologische Veränderungen zu entdecken.

Wenn Sie an einer Brustvergrößerung ernsthaft interessiert sind, werde ich gerne weitere Einzelheiten dieser - zugegebener Maßen verwirrenden - Materie mit Ihnen im Rahmen unseres Beratungsgespräches besprechen und Sie werden die Möglichkeit haben verschieden Implantatarten zu sehen und anzufassen.


Frage:
Welche Methode und Schnittführung verwenden Sie bei einer Brustverkleinerung? Wenn Sie mehr als eine Technik verwenden, was bestimmt dann welche Technik für die jeweilige Patientin die beste ist?

Antwort:
Die Operationstechnik, die ich wähle, hängt hauptsächlich von der Größe der Brüste ab sowie von der gewünschten Verkleinerung und der individuellen Gewebequalität. Ich verwende unterschiedliche Methoden, bevorzuge aber persönlich sog. periareoläre und vertikale Reduktionstechniken. Diese haben den Vorteil der Narbenminimierung, der relativ sicheren Blutversorgung des Brustwarzenkomplexes sowie des geringeren Auftretens von Gefühlsstörungen. Wenn allerdings eine starke Brustreduktion notwendig ist, verbleibt eine umgekehrte T-förmige Narbe, die sich allerdings in den meisten Fällen gut in der Unterbrustfalte versteckt und von den meisten Patientinnen aus meiner Erfahrung gut angenommen wird.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit benötige ich vor einer Brustverkleinerung eine aktuelle Mammographie. Das entfernte Brustgewebe wird routinemäßig pathologisch untersucht um evtl. vorliegende und bisher unentdeckte Krebsfrühformen sicher auszuschließen.


Frage:
Ich bin 28 und habe drei Kinder. Ich interessiere mich sehr für eine Bauchstraffung. Ich habe alles mögliche versucht um abzunehmen und meinen Bauch wieder straff zu kriegen, aber nichts hat funktioniert. Es sind nun schon einige Jahre seit der letzten Schwangerschaft vergangen und mein Gewicht bleibt ungefähr gleich. Ich weiß, dass ich nicht dick bin, aber mein Bauch stört mich sehr. Das einzige, worüber ich besorgt bin, ist die Narbe von der Operation.

Antwort:
Welche Art von Bauchdeckenstraffung für Sie persönlich angezeigt ist, hängt vor allem davon ab, wodurch der überschüssige Bauchumfang bedingt ist. Patienten, die überschüssige Haut und Fett haben, profitieren allein schon von einer Entfernung von Haut und Fettgewebe. Wenn die Bauchdecke zusätzlich geschwächt ist oder die Bauchmuskeln sogar auseinander weichen, müssen zusätzlich die Bauchmuskeln mit Nähten wieder zusammen gebracht werden. Diese Situation besteht sehr häufig nach Schwangerschaften und liegt wahrscheinlich bei Ihnen auch vor. Die Länge der Operationsnarbe wiederum hängt davon ab, wie viel überschüssige Haut Sie haben. Wenn insbesondere seitlich in den Flanken viel überschüssige Haut vorliegt, wird die Narbe dadurch bedingt länger werden. Ich versuche den Verlauf der Narbe vor der Operation mit meinen Patienten so genau wie möglich zu bestimmen und - falls gewünscht - diese innerhalb der sog. "Bikini-Linie" zu verstecken. 

Bitte sind Sie sich aber bewusst, dass alle Straffungsoperationen am Körper mit einer Narbe einhergehen, die sozusagen gegen überschüssige Haut und Fett eingetauscht wird.


Frage:
Dr. Kremer, ich überlege mir seit einiger Zeit eine Brustvergrößerung machen zu lassen und habe eine Frage: können Sie das Brustimplantat durch die Achselhöhle einbringen, falls die Patientin dafür geeignet ist? Ich möchte nämlich möglichst viel Gefühl in der Brustwarze behalten und dort keine Narben haben. Ich bin 42. Ist das zu alt?

Antwort:
Eine Brustvergrößerung in Ihrem Alter ist überhaupt keine Seltenheit. Mit zunehmenden Alter tendiert die Brust jedoch zunehmend zu hängen (sog. "Ptose"), so dass manchmal zusätzlich eine Bruststraffung notwendig ist.

Ich bevorzuge auf Grund meiner sehr guten persönlichen Erfahrungen während meiner Zeit in Amerika sogar diese Zugangsmethode durch den später fast unsichtbaren Schnitt in der Achselhöhle, wobei ich praktisch immer Kochsalz gefüllte Prothesen verwende, die unterhalb des Brustmuskels placiert werden. Dauerhafte Gefühlsstörungen der Brustwarze treten bei dieser Methode praktisch kaum auf.


Frage:
Lieber Herr Dr. Kremer, ich war vor einem Vierteljahr bei einem Beratungsgespräch bei Ihnen. Meine Nase wurde bereits 3 Mal von verschiedenen Ärzten operiert, der Nasenrücken ist jetzt unregelmäßig wie ein Acker und ich bin total unglücklich. Sie rieten mir damals zu einem Kunststoffimplantat, was ein anderer Arzt, den ich nach Ihnen noch zu einer Beratung aufgesucht habe, nicht machen wollte. Er will die Nase, wie er sagte, komplett neu aufbauen und dafür Ohrknorpel verwenden. Könnten Sie mir bitte noch einmal kurz Ihre Meinung darlegen? Danke!

Antwort:
Hallo, nett wieder von Ihnen zu hören! Ich kann mich an Sie gut erinnern und ich habe mir eben noch einmal Ihre Bilder angesehen. Eines einmal vorweg: Sie werden immer unterschiedliche Meinungen von verschiedenen Ärzten hören und müssen am Ende selbst entscheiden, für welche Behandlung Sie sich entscheiden. Ich kann Ihnen aber versichern, dass mein Ratschlag auf genauer Analyse Ihrer speziellen Situation ebenso wie auf meiner langjährigen Erfahrung mit Nasen-Wiederherstellungen bei Kindern und Erwachsenen beruht. 

Ich verwende bei Nasenrekonstruktionen nur in Ausnahmefällen Implantate aus Kunststoff, weil es wie bei jedem Fremdkörper (z.B. Herzklappe, künstliche Hüfte) z.B. zu Entzündungen kommen kann. Bei Ihnen speziell, wo es um eine Glättung des wirklich extrem unebenen und abgeflachten Nasenrückens geht, könnte mit einem vorsichtig eingebrachten und exakt  platzierten Implantat auf relativ elegante und für Sie wenig belastende Weise genau das erreicht werden, was sie wollen. Bitte glauben Sie mir, eine so glatte Kontur kann mit Ohrknorpel unter keinen Umständen erreicht werden, es wird immer wieder Stufen, verschiedene Dicken und Kanten geben, das ist vorprogrammiert. Ohrknorpel kann aus meiner Erfahrung bei der Wiederherstellung der Nasenspitze gute Dienste leisten, hier sind Implantate wiederum weniger geeignet. 

Die von mir vorgeschlagene Operation wird nicht länger als eine Stunde dauern und Sie werden sich sehr schnell erholen und können bald wieder arbeiten. Bei einem minimalen Infektionsrisiko von 2-5% in erfahrenen Händen müssen Sie dies abwägen gegen den vorgeschlagenen mehrstündigen Eingriff an Nase und Ohren mit eben so langer Vollnarkose, langem Krankenstand, Schwellungen etc., und dem m. E. unvorhersehbaren Ergebnis. Sie haben ja leider schon viel mit gemacht und das will ich Ihnen bei meiner Behandlung ersparen. Sollten sich bei Ihnen eine Infektion ergeben, kann ich das Implantat in wenigen Minuten in örtlicher Betäubung entfernen und wir haben gegenüber dem jetzigen Zustand nichts verloren. Ich glaube aber, dass das nicht passieren wird, weil Ihre Weichteile relativ gut sind. Wie gesagt, Sie können sich ja selbst entscheiden. Wenn Sie mehr über meine Erfahrungen mit Implantaten lesen möchten, können Sie hier klicken. Ich respektiere, wie immer Sie sich entscheiden werden, möchte bei Ihnen aber selbst nicht anders verfahren als vorgeschlagen. Danke für Ihr Verständnis!


Die Informationen auf dieser Webseite sind nur als eine Einführung zum besseren Verständnis vonästhetisch-plastischen Operationen gedacht und sollten nicht dazu verwendet werden um einzuschätzen,  ob eine jeweilige  Behandlung für Sie persönlich angezeigt ist. Ebenso wenig ist der Inhalt als eine Garantie für das Ergebnis einer Behandlung zu verstehen. 

Der beste Weg über Ihre persönlichen Möglichkeiten mit Hilfe der Plastischen Chirurgie zu erfahren ist es, eine persönliche Beratung mit dem leitenden Arzt Dr. Michael Kremer zu vereinbaren, bei der spezifische Fragen im Hinblick auf Ihre individuelle Situation beantwortet werden können.

 

luftansicht

Für einen persönlichen Beratungstermin wenden