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    Bei einer Brustvergrößerung wird zunächst ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben, eine Implantat-Tasche gebildet und schließlich ein Brustimplantat eingeführt. Der Hautschnitt kann an folgenden Stellen vorgenommen werden: in der Unterbrustfalte, um den Brustwarzenvorhof herum oder in der Achselhöhle.

    Die Brustimplantate können entweder unter dem Brustmuskel (Musculus pectoralis major) oder zwischen Brustdrüse und Brustmuskel eingebracht werden. Die Entscheidung darüber, wo die Implantate positioniert werden, hängt von der Form Ihrer Brust, der Größe und damit des Gewichts der Implantate sowie anderen Gesichtspunkten ab. Es ist NICHT korrekt, dass es "besser" sei, Implantate z.B. unter den Muskel zu legen, auch wenn dies bei der Mehrzahl unserer Patientinnen so durchgeführt wird. Es kann ganz im Gegenteil bei z.B. einer sehr schlaffen Brust und Wunsch nach einem kleinen Implantat von vornherein falsch sein, die Implantate unter den Muskel zu legen, da ein kleines Implantat dann gar nicht die hängende Brust ausfüllen kann, da es vom Muskel sozusagen "eingeklemmt" wird. Das Thema ist sehr komplex und muss absolut individuell im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient entschieden werden. Bitte vergegenwärtigen Sie sich, dass die Planung und Durchführung einer Brustvergrößerungs-OP sehr aufwändig ist und absolut individuell erfolgen muss. Vorgefertigte Aussagen wie "aber meine Freundin hat ...... Implantate, solche will ich auch" oder "im Internet steht aber man soll .....so und so machen" tragen zu Ihrer großen Verwirrung bei und sind nicht zielführend.

    Eine Warnung muss aus unserer Erfahrung für Patientinnen ausgesprochen werden, die andernorts relativ "kleine" Implantate (180 - 250 ml) eingesetzt bekommen sollen obwohl sie eigentlich "große" Implantate wollen (400 ml, 500 ml und mehr). Diesen Damen wird, so wird uns REIHENWEISE von selbigen berichtet, von Ärzten gesagt: "DAS PASST NICHT ZU IHNEN" oder "ICH WERDE IHNEN SOLCHE GROßEN IMPLANTATE NICHT EINSETZEN" oder "DAS IST SCHLECHT FÜR SIE" Wenn Ihnen so etwas gesagt wurde und Ihnen nicht geheuer vorkommt, kommen Sie bitte zu einer weiteren Beratung zu Dr. Michael Kremer. Er wird Ihnen dann seine Meinung zum Thema Implantatgröße sagen und Ihnen eine Brustvergrößerung mit von Ihnen gewünschten "größeren" Implantaten genau erklären. Am Ende ist es Ihre Entscheidung, die Sie nach genauer Aufklärung selbst oder mit Ihrem Partner treffen, der Arzt sollte auf keinen Fall als Erziehungsberechtigter oder vermeintlicher "Gutmensch" auftreten und erst recht NICHT "seinen Geschmack" der Patientin aufzwingen. Bitte verinnerlichen Sie für ein paar Minuten was wir hier AUS GUTEM GRUND schreiben, es wird Ihnen viel Ärger, Unzufriedenheit und GELD sparen.

    Obwohl es heutzutage eine Vielzahl an Brustimplantaten gibt, werden zumeist Implantate mit einer weichen Silikonschale verwendet, die mit Silikongel gefüllt sind. Unter gewissen Voraussetzungen, wie z.B. bei der Brustwiederherstellung, können auch mit Kochsalzlösung gefüllte Implantate verwendet werden, dies ist aber mittlerweile sehr selten geworden, da die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA nach jahrelanger Forschung das Material "Silikon" als unbedenklich bewertet hat. Dr. Kremer wird mit ihnen die Auswahl des geeigneten Implantats besprechen und versuchen, Ihnen die Größenveränderung durch die Operation verständlich zu machen.

    Eine Brustvergrößerung wird standardmäßig von Dr. Kremer in Vollnarkose durchgeführt, ob Sie ambulant bleiben oder in der Klinik übernachten können Sie selbst entscheiden.

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