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FAQDie nachfolgenden Fragen von Patienten sind von uns aus Online-Beratungen sowie aus persönlichen Beratungsgesprächen zusammengestellt worden. Sämtliche Fragen sind von Dr. Michael Kremer persönlich beantwortet worden. Die Fragen werden regelmäßig aktualisiert und sollen Ihnen als eine zusätzliche Informationsmöglichkeit dienen. Sollten Sie selbst Fragen zu ästhetisch-plastischen Operationen haben, so nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

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Fragen und Antworten über Gesichts OP's

FAQ: Gesichtschirurgie

Was ist der Unterschied zwischen kosmetischer und wiederherstellender Plastischer Chirurgie? Ich hatte das Problem, dass meine Krankenversicherung eine Kostenübernahme abgelehnt hat und die Behandlung als "kosmetisch" bezeichnet hat, obwohl ich das nicht so sehe.

Antwort von Dr. Kremer:

Kosmetische Operationen werden durchgeführt um "normale" Körperstrukturen zu verändern und das äußere Erscheinungsbild eines Patienten zu verbessern. Kosmetisch-chirurgische Behandlungen werden daher nicht von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen. Wiederherstellende Operationen werden durchgeführt um "abnormale" Körperveränderungen zu behandeln, wie z.B. angeborene Fehlbildungen, körperliche Entwicklungsstörungen, Entstellungen nach Unfällen, nach Krebsbehandlungen oder bei andere Krankheiten sowie bei Problemwunden.

Wiederherstellende Operationen werden häufig zur Funktionsverbesserung, viele dieser Operationen aber auch zur Verbesserung des Aussehens durchgeführt. Die Kosten für wiederherstellende Operationen werden normalerweise von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, wenn es hier auch gewisse Unterschiede von Versicherung zu Versicherung gibt. Unfallversicherungen übernehmen zumeist auch die Kosten für "kosmetische " Operationen nach Unfällen, dies können Sie leicht in der Police nachsehen.

Es gibt eine Reihe von relativ häufig in der Plastischen Chirurgie durchgeführten Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung zunehmend schwieriger wird. Brustverkleinerungs-Operationen fallen z.B. darunter. Andere Behandlungen, wie z.B. Korrekturen von abstehenden Ohren, werden je nach Versicherung nur bis zu einem gewissen Alter übernommen. Auch die Entfernung von Keloiden oder weiten Narben sowie Narbenkorrekturen sind Operationen, bei denen die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung manchmal problematisch sein kann. Bitte setzen Sie sich daher frühzeitig mit Ihrer Krankenkasse bzw. dort dem Medizinischen Dienst in Verbindung.

Gerne sind wir Ihnen auch dabei behilflich Ihre individuelle Situation Ihrer Krankenkasse oder Unfallversicherung gegenüber klar darzustellen, falls nötig mit Gutachten und Bilddokumentation. Manchmal kann hierdurch zumindest eine teilweise Kostenübernahme erreicht werden.

Ich habe eine Höckernase und möchte sie eigentlich korrigiert haben? Mein Problem: ich denke manchmal auch, dass mein Kinn zu kurz ist. Ich habe in einer TV-Sendung gesehen, dass man den entfernten Höcker zur Kinnvergrößerung verwenden kann.

Antwort von Dr. Kremer:

Ich führe sehr viele Nasenkorrekturen durch und ebenfalls viele Profilkorrekturen, zumeist mit Implantaten. Gerade wegen meiner großen Erfahrung im Gesichtsbereich rate ich nur in Ausnahmefällen dazu, also bei einem extrem zu kleinen Kinn, gleichzeitig Nasen- und Kinnkorrektur durchzuführen. Der Grund: nach Verkleinerung z.B. einer Höckernase normalisiert sich die Gesichtsästhetik in vielen Fällen so sehr, dass eine Kinnvergrößerung nicht mehr notwendig ist oder evtl. das Kinn dann als zu groß empfunden würde. Die von Ihnen beschriebene Technik können Sie - salopp gesagt - vergessen.

Ein Nasenhöcker ist auch bei einer verhältnismäßig großen Höckernase im Vergleich zu einem Kinnimplantat "mini" und kann keine ausreichende ästhetische Kinnkorrektur schaffen - allenfalls einen tastbaren kleinen "Knubbel". Leider habe ich so andernorts behandelte Patienten schon in meiner Praxis gesehen und musste das Knochenstück operativ entfernen.

Lieber Herr Dr. Kremer, ich war vor einem Vierteljahr bei einem Beratungsgespräch bei Ihnen. Meine Nase wurde bereits 3 Mal von verschiedenen Ärzten operiert, der Nasenrücken ist jetzt unregelmäßig wie ein Acker und ich bin total unglücklich. Sie rieten mir damals zu einem Kunststoffimplantat, was ein anderer Arzt, den ich nach Ihnen noch zu einer Beratung aufgesucht habe, nicht machen wollte. Er will die Nase, wie er sagte, komplett neu aufbauen und dafür Ohrknorpel verwenden. Könnten Sie mir bitte noch einmal kurz Ihre Meinung darlegen? Danke!

Antwort von Dr. Kremer:

Hallo, nett wieder von Ihnen zu hören! Ich kann mich an Sie gut erinnern und ich habe mir eben noch einmal Ihre Bilder angesehen. Eines einmal vorweg: Sie werden immer unterschiedliche Meinungen von verschiedenen Ärzten hören und müssen am Ende selbst entscheiden, für welche Behandlung Sie sich entscheiden. Ich kann Ihnen aber versichern, dass mein Ratschlag auf genauer Analyse Ihrer speziellen Situation ebenso wie auf meiner langjährigen Erfahrung mit Nasen-Wiederherstellungen bei Kindern und Erwachsenen beruht. Ich verwende bei Nasenrekonstruktionen nur in Ausnahmefällen Implantate aus Kunststoff, weil es wie bei jedem Fremdkörper (z.B. Herzklappe, künstliche Hüfte) z.B. zu Entzündungen kommen kann. Bei Ihnen speziell, wo es um eine Glättung des wirklich extrem unebenen und abgeflachten Nasenrückens geht, könnte mit einem vorsichtig eingebrachten und exakt platzierten Implantat auf relativ elegante und für Sie wenig belastende Weise genau das erreicht werden, was sie wollen.

Bitte glauben Sie mir, eine so glatte Kontur kann mit Ohrknorpel unter keinen Umständen erreicht werden, es wird immer wieder Stufen, verschiedene Dicken und Kanten geben, das ist vorprogrammiert. Ohrknorpel kann aus meiner Erfahrung bei der Wiederherstellung der Nasenspitze gute Dienste leisten, hier sind Implantate wiederum weniger geeignet. Die von mir vorgeschlagene Operation wird nicht länger als eine Stunde dauern und Sie werden sich sehr schnell erholen und können bald wieder arbeiten. Bei einem minimalen Infektionsrisiko von 2-5% in erfahrenen Händen müssen Sie dies abwägen gegen den vorgeschlagenen mehrstündigen Eingriff an Nase und Ohren mit eben so langer Vollnarkose, langem Krankenstand, Schwellungen etc., und dem m. E. unvorhersehbaren Ergebnis.

Sie haben ja leider schon viel mit gemacht und das will ich Ihnen bei meiner Behandlung ersparen. Sollten sich bei Ihnen eine Infektion ergeben, kann ich das Implantat in wenigen Minuten in örtlicher Betäubung entfernen und wir haben gegenüber dem jetzigen Zustand nichts verloren. Ich glaube aber, dass das nicht passieren wird, weil Ihre Weichteile relativ gut sind. Wie gesagt, Sie können sich ja selbst entscheiden. Ich respektiere, wie immer Sie sich entscheiden werden, möchte bei Ihnen aber selbst nicht anders verfahren als vorgeschlagen.

Danke für Ihr Verständnis!

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Die Informationen auf dieser Web-Seite sind nur als eine Einführung zum besseren Verständnis von kosmetischen plastischen Operationen gedacht und sollten nicht dazu verwendet werden um einzuschätzen, ob eine jeweilige Behandlung für Sie persönlich angezeigt ist. Ebenso wenig ist der Inhalt als eine Garantie für das Ergebnis einer Behandlung zu verstehen. Der beste Weg über Ihre persönlichen Möglichkeiten mit Hilfe der Plastischen Chirurgie zu erfahren ist es, eine persönliche Beratung mit Dr. Kremer zu vereinbaren, bei der spezifische Fragen im Hinblick auf Ihre individuelle Situation beantwortet werden können.
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